Internationaler Webhandel 13.06.2014, 08:45 Uhr

Der PassPort für PayPal-Händler

Die Internationalisierung im Blick hat PayPal: Für Händler, die über die Grenzen ihres Landes hinaus verkaufen, bringt der Paymentanbieter mit PassPort eine Plattform für Statistiken, Tipps und Infos.
(Quelle: Paypal.com )
Mehr internationale Sales sind auch für PayPal von Interesse. Immerhin werden über die Bezahllösung bereits jetzt Waren im Wert von 45 Milliarden US-Dollar in grenzüberschreitenden Verkäufen abgewickelt. Die eBay-Tochter will den internationalen Verkauf noch weiter ankurbeln und launcht dazu eine neue Website für Händler. PassPort ermöglicht Händlern Einsichten in Verkäufe ins Ausland und bietet Tipps, wie ihre Sales-Zahlen verbessert werden können.
Unter anderem visualisiert die interaktive Informationsplattform die internationalen Sales-Aktivitäten anhand einer Zeitleiste, auf der die einzelnen Märkte hervorgehoben werden. Auch Spitzenzeiten des Internethandels je nach Land werden aktuell angezeigt, sodass Händler ihre Marketing- und Versandaktivitäten darauf abstimmen können. Fallstudien ausgewählter Händler und praktische Tipps runden das Informationsangebot ab.
Detaillierte Analysen sind dabei laut Techcrunch zwar nicht im Programm, immerhin positioniert sich PayPal damit aber als Ratgeber für Einsteiger ins internationale Geschäft. Und das bringt gegebenenfalls auch mehr Business für die Bezahlplattform.
Kein Wunder, dass Paypal sich bemüht, Nutzer für sich zu gewinnen - der Platzhirsch hat Konkurrenz bekommen. Erst vor wenigen Tagen startete beispielsweise Amazon einen Payment-Dienst, über den Kunden pre Kreditkarte abrechnen können. Kurz zuvor war Paymey mit einer neuen mobilen Bezahl-App herausgekommen.

Welche Zahlarten wünschen sich deutsche Kunden in Online-Shops? Und wie bezahlen sie mobil? Bezahlen Frauen anders als Männer? Kennen Online-Shopper neue Verfahren wie Yapital? Der Markt im Überblick.




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