Sponsored Post Anzeige

Der Rechnungskäufer - eine kleine Typologie

Wie bezahlen die Deutschen im Internet am liebsten? Ganz klar - mit dem Kauf auf Rechnung.
Grupe von Personen am Notebook
Über 84 Prozent der Befragten zählten die Zahlungsart in der ECC Payment Studie 2017 zu ihren bevorzugten Payment-Methoden, knapp die Hälfte davon zahlte sogar generell am liebsten per Rechnung.
Wer aber sind die typischen Rechnungskäufer, und weshalb nutzen sie die Zahlungsart? Hier ist eine kleine Typologie.

Der Dispo-Vermeider

Es ist noch viel Monat und gleichzeitig wenig Geld übrig - dieses Gefühl kennt der Dispo-Vermeider ganz genau. Auf tolle Schnäppchen oder die neuen Schuhe verzichtet er trotzdem nicht. Seine Lösung: Der Kauf auf Rechnung. Mit diesem erhält er die Ware sofort und muss sie erstzwei Wochen später bezahlen -  nach dem nächsten Gehaltseingang. Durch diesen kurzfristigen Minikredit hält er sich finanziell über Wasser - und wählt seinen Online Shop deshalb danach aus, ob der Kauf auf Rechnung angeboten wird.

Der Retourenkönig

Er kauft gerne viel - und sendet regelmäßig einen Teil seines Warenkorbes wieder zurück. Bevor der Retourenkönig Geld ausgibt, will er das Produkt erst einmal sehen und anfassen können. Am häufigsten ist dieser Typus im Bereich Fashion vertreten: Er bestellt stets mehrere Größen und Modelle, um dann nur das zu behalten, was ihm gefällt. Mit dem Rechnungskauf kann er persönlich sicherstellen, dass er nur bezahlt, was er wirklich haben möchte.

Der Datenschützer

Der Datenschützer achtet immer auf Privatsphäre und Datensicherheit. Er surft stets im privaten Modus seines Mozilla-Browsers und vermeidet soziale Netzwerke und Online-Paymentmethoden. Er kauft gerne online, würde aber unter keinen Umständen seine Kreditkartendaten angeben. Deshalb ist der Kauf auf Rechnung die Zahlungsart seiner Wahl: So kann er datensicher auch größere Warenkörbe einkaufen, ohne die Komfortzone seiner relativen Anonymität zu verlassen.

Größter Vorteil des Rechnungskaufes: Ein erhöhter Umsatz

All diese Käufertypen wählen ihren Lieblings-Onlineshop nach der Zahlungsart aus. Der größte Vorteil des Rechnungskaufes für Händler ist daher der Mehrumsatz - auch bedingt durch eine niedrigere Kaufabbruchquote. Diese sinkt bei Einführung des Rechnungskaufes um 79 Prozent (in einem Shop, der zuvor nur Vorkasse angeboten hat). Zum Vergleich: Im selben Szenario erreicht beispielsweise PayPal lediglich einen Rückgang um 55 Prozent.

Grafiken zur Payment-Studie
Fast 85 Prozent der Befragten kaufen gerne auf Rechnung, für mehr als 40 Prozent ist er unangefochten Zahlungsart Nr. 1
(Quelle: UNIVERSUM Group)

Zahlungsausfälle vermeiden - oder sich dagegen absichern

Das größte Manko des Rechnungskaufs ist die Gefahr von Zahlungsausfällen. Neben Forderungsausfällen kann auch der kurzfristige Kredit, den der Händler seinem Kunden beim Rechnungskauf gewährt, zu Liquiditätsengpässen führen.

Dieses Problem lässt sich durch eine Zahlungsgarantie oder durch Factoring in den Griff bekommen. Dabei garantiert ein Paymentdienstleister die Zahlung und kauft die offene Forderung bei Ausfällen zu 100 Prozent des Wertes auf.
Der Fokus liegt bei beiden Lösungen auf Komfort und Flexibilität für den Händler. Dieser kann, beispielsweise bei der Payment Lösung FlexiPay der UNIVERSUM Group, entscheiden, welches Zahlungsziel - sofort, 10 oder 60 Tage - am besten zu seinem Geschäftsmodell passt.
So stimmt die Rechnung für Händler und Kunden - ganz egal, ob es sich dabei um Dispo-Vermeider, Datenschützer oder Retourenkönige handelt.
Über den Autor:
Ralf Linden ist Managing Director of Sales & Marketing der UNIVERSUM Group. Der Frankfurter Inkassodienstleister und Zahlungsgarantie-Anbieter bietet für den E-Commerce den Kauf auf Rechnung, die Lastschrift und den Ratenkauf unter dem Label FlexiPay als White-Label Lösung an - abgesichert per Zahlungsgarantie oder Factoring.