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E-Commerce 26.03.2021
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Online-Händler Otto steigert Umsatz um 30 Prozent und startet eigene Payment-Gesellschaft

Otto Group
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Positive Bilanz trotz Krise: Der Versandhändler Otto konnte das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Umsatz von 4,5 Milliarden Euro abschließen. Zudem will man verstärkt in den Payment-Markt einsteigen.

Otto profitiert vom Boom des Online-Handels: Erstmals kauften 10 Millionen Kunden beim Versandriesen auf otto.de ein, was einer Umsatzsteigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Man setzte so seinen 2018 begonnenen Umbau vom Online-Händler zur wettbewerbsfähigen Plattform konsequent fort, so das Unternehmen.

"Trotz der enormen pandemiebedingten Herausforderungen haben wir unseren Umbau zur Plattform auch im vergangenen Jahr planmäßig fortsetzen können", fasst Marc Opelt, Vorsitzender des Otto-Bereichsvorstandes, zusammen. "Besonders freue ich mich, dass die Retourenzahlen über alle Sortimente um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert werden konnten."

Zahlungsabwicklung aus einer Hand

Zudem hat der Online-Händler den Aufbau eines eigenen Payment-Dienstleisters gestartet. Ziel ist es, alles aus einer Hand anzubieten: Die gesamte Zahlungsabwicklung für Händler und Marktplatzpartner inklusive vieler Möglichkeiten zum flexiblen Rechnungs- und Ratenkauf soll perspektivisch einheitlich über den Payment-Dienstleister gesteuert werden.

Kunden sollen künftig beim Checkout nur eine Rechnung erhalten, unabhängig davon, ob sie ein Produkt von Otto direkt oder bei einem Händler oder Marktplatzpartner erworben haben. Nach der noch ausstehenden Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) soll die Gesellschaft mit rund 150 Mitarbeitern im zweiten Quartal 2022 ihre Aufgaben übernehmen.

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