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Einkaufswagen und Einkaufstüten
E-Commerce 18.11.2021
E-Commerce 18.11.2021

Anzeige Größer, schneller, effizienter - die Zukunft des Online-Handels

Mirakl
Mirakl

Die Zukunft ist jetzt - das gilt auch für den Online-Handel. Unternehmen müssen mit der Zeit gehen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und steigende Kundenanforderungen zu erfüllen. Die beste Lösung dafür bieten Online-Marktplätze. 

Die Ereignisse der letzten Jahre haben Einkaufsgewohnheiten und Kundenerwartungen spürbar verändert. Sowohl Einzelhändler als auch Markenartikler müssen ein waches Auge auf die fortlaufenden Veränderungen im Markt haben, um mit ihrer Konkurrenz Schritt halten zu können. Die Konkurrenz - das sind Marktplatzgiganten wie Google, Amazon oder Alibaba. Im Jahr 2020 stiegen die Umsätze auf Amazons Marktplatz am Prime Day um fast 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mirakls Enterprise Marketplace Index 2021 bestätigt das enorme Wachstumspotential: Marktplätze sind im vierten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 80 Prozent gewachsen - mehr als doppelt so stark wie der gesamte Onlinehandel.

Den Großen auf den Fersen

Auf ihren Marktplätzen bieten die Tech-Riesen unkomplizierte, komfortable und effiziente Einkaufsmöglichkeiten. Laut Roland-Berger-Report erwarten mittlerweile auch 80 Prozent der B2B-Käufer ein mit B2C-Webseiten vergleichbares Einkaufserlebnis. Diesen Umstand machen sich Amazon und Co. zunutze und haben längst erste Schritte unternommen, um auch im B2B-Bereich Fuß zu fassen. Mit der richtigen Strategie haben B2B-Unternehmen jedoch noch immer die Nase vorn:

"Spezialisierung ist das A und O. Amazon und Alibaba bieten vielleicht ähnliche Produkte an, aber sie sind keine Fachhändler. Im B2B-Geschäft kennen wir uns in unserem Ökosystem sehr gut aus. Und auf dieses Fachwissen verlassen sich die Kunden. Genau das unterscheidet uns von den Generalisten", sagt Vincent Belhandouz, Präsident des Autoteilehändlers Aniel.

Treue Kunden und branchenspezifisches Know-How verschafft B2B- und B2C-Unternehmen gleichermaßen einen entscheidenden Vorteil. Sie können ihre spezialisierten Marktplätze viel zielgruppengerechter aufbauen und Aspekte wie Demografie, Kaufkraft, regionale Anforderungen und Kategorisierungen besser berücksichtigen. Die gezielte und direkte Kundenansprache verbessert die Kauferfahrung und erhöht die Kundenbindung. Natürlich können B2B-Unternehmen sich an Amazon und Co. orientieren - doch sie haben, was es braucht, um ihren eigenen Marktplatz noch besser zu gestalten und ihren Kunden genau das Einkaufserlebnis zu bieten, das sie erwarten.  

Alles, was das Herz begehrt

Eine kundenorientierte Marktplatzstrategie bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich auf die Entwicklung und den Ausbau von Produktkategorien zu konzentrieren, die perfekt zu ihrer Marke passen. So kann ein sorgfältig kuratiertes, stets aktuelles Portfolio passender und hochwertiger Produkte und Dienstleistungen geboten werden.  Enterprise Marktplätze bieten das Beste aus der Marktplatz-Erfahrung und schaffen einen One-Stop-Shop, der alle Kundenwünsche erfüllt und gleichzeitig dem Markenversprechen treu bleibt, dem die Käufer vertrauen.

Mit ihrem Enterprise-Marktplatz bietet der deutsche Elektronikhändler Conrad seinen Kunden ebenfalls genau das, was sie suchen: eine zentrale Anlaufstelle. Bereits 2017 ging der Marktplatz an den Start, der das Unternehmen von Grund auf verändert hat.

"Bis wir 800.000 eigene Produkte beisammenhatten, dauerte es fast 100 Jahre. Nun konnten wir diese Zahl innerhalb von vier Jahren auf sechs Millionen steigern. Ohne den Marktplatz wäre das schlicht unmöglich gewesen", sagt Ralf Buehler, CEO von Conrad Electronic. "Dieser Erfolg war aber erst der Anfang. Wir sind noch weit davon entfernt, das Potenzial unseres Marktplatzes voll auszuschöpfen."

Jetzt oder nie

Unternehmen und Einzelhändler haben das Zeug, Amazon und Co. mit eigenen Marktplätzen die Stirn zu bieten. Sie dürfen sich nicht von großen Online-Generalisten einschüchtern lassen, sondern auf ihre Expertise und die Unterstützung ausgewählter Partner aus ihrem Netzwerk bauen. Ein solches Netzwerk stellt die Basis für das eigene Verkäufer-Ökosystem dar, und ist oft auch schon vor dem Launch eines eigenen Marktplatzes gut ausgebaut, zum Beispiel bei Großhändlern oder großen Kaufhäusern. Käufer, auf der anderen Seite, sind durchaus bereit den Marktplatz zu wechseln, solange ihnen dort die gleiche Geschwindigkeit, Bequemlichkeit und Qualität geboten wird, die sie gewohnt sind. Anstatt anderen das Feld zu überlassen, sollten etablierte Unternehmen und Einzelhändler diese Chance nutzen, um Marktanteile zu gewinnen und ihre Konkurrenz in den Schatten zu stellen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Über den Autor
Georg Sobczak verantwortet als Regional Vice President DACH bei Mirakl die Wachstumsstrategie des SaaS-Anbieters für B2C- und B2B-Onlinemarktplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sobczak verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Vertriebs-, Markteinführungs- und Wachstumsstrategien sowie ein tiefgreifendes Verständnis von SaaS-Geschäftsmodellen. Bevor er 2021 zu Mirakl stieß, war er unter anderem für den Launch und Aufbau der DACH-Region bei Criteo und Pixmania tätig.

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