Gastbeitrag 27.04.2016, 15:15 Uhr

Software-Anwendungen: 4 Tipps für den erfolgreichen Online Shop

Schlecht funktionierende Software-Anwendungen verzeihen Kunden Online Shops selten bis nie. AppDynamics erklärt in vier Schritten, wie ein erfolgreiches Online-Retail-System aussieht.
(Quelle: shutterstock.com/Bloomua)
Eine Studie des ECC-Köln besagt, dass mehr als 90 Prozent der rund 150.000 Online Shops scheitern werden - meist aufgrund von schlecht funktionierenden Software-Anwendungen. Egal, ob mobile oder web-basierte Anwendung: Verzögert sich die Ladezeit um nur eine Sekunde, werden aufgrund von Kundenabwanderung durchschnittlich sieben Prozent weniger Einnahmen verzeichnet. Bei einem Tagesumsatz von 100.000 US-Dollar bedeutet das 2,5 Millionen US-Dollar Verlust im Jahr.
 
AppDynamics erklärt in vier Schritten, wie ein Online-Retail-System trotz einschüchternder Statistiken erfolgreich betrieben werden kann:

1. Sichtbarkeit schaffen

Wer seine Front-to-Backend-Infrastruktur näher unter die Lupe nimmt und die Leistungsfähigkeit seiner Applikationen nicht aus den Augen lässt, hat gute Karten, am Schluss als Gewinner zu brillieren. Zunächst muss Transparenz über alle Kundentransaktionen geschaffen werden, um deren Auswirkungen auf das laufende System einzuschätzen. Dazu eignen sich moderne Software-Tools wie Application-Intelligence-Lösungen, die vom Click im Browser bis zum Server alle an der Transaktion beteiligten Komponenten überwachen.

2. Applikationsfehler erkennen

E-Commerce-Unternehmen implementieren daher immer öfter intelligente Monitoring-Tools, um permanent zu prüfen, ob die IT-Infrastruktur und die Applikationsumgebung Probleme aufweist und welcher Natur diese sind. Der zuständige Administrator kann dann erkennen, an welcher Stelle im System - intern oder auf Seiten der Konsumenten - die Probleme auftreten und wer oder was sie verursacht.

3. Probleme beseitigen

Ist die Infrastruktur vom Backend bis zum Frontend in einem einheitlichen Dashboard visualisiert, kann die Problembeseitigung schnell durchgeführt werden, da der Administrator auf Codelevel prüfen kann, wo der Fehler liegt. Dadurch werden Applikationsausfälle verhindert und Probleme gelöst, bevor Kunden betroffen sind.

4. Mit guter Consumer Experience punkten

Kurze Ladezeiten, gut funktionierende Anwendungen und schnelle Prozesse sind eine Grundvoraussetzung, um für hohe Kundenzufriedenheit zu sorgen und eine hohe Conversion Rate zu erzielen. Doch die Ansprüche an das individuelle Shoppingerlebnis sind im ständigen Wandel. Online Shops müssen schnell neue Funktionen, technische Updates oder Endkunden-Features in ihre Applikationen integrieren. Funktioniert dieser Prozess reibungslos, ist das Ergebnis ein zufriedener Stammkunde, der mit Freude von überall und über jegliche Endgeräte flexibel im Online Shop einkauft.



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