Die wichtigsten News im Ticker 16.03.2020, 11:22 Uhr

Corona-Virus: Das müssen Händler wissen

Die Ausbreitung des Corona-Virus in Europa hinterlässt immer tiefere Spuren in der Wirtschaft. Vor allem auf den Online- und stationären Handel kommen zum Teil gravierende Änderungen zu. Wir halten Händler mit unserem News-Ticker auf dem Laufenden.
(Quelle: shutterstock.com/Lebid Volodymyr)
06. April / 08:30 Uhr
  • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie produziert Apple jetzt gemeinsam mit Zulieferern Gesichtsschutz für medizinisches Personal. Die erste Lieferung sei vorige Woche an ein Krankenhaus in den USA gegangen, und das Feedback der Ärzte sei sehr positiv gewesen. Künftig sollen davon eine Million pro Woche hergestellt und bald auch über die USA hinaus verteilt werden. Der Schutz ist durchsichtig und bedeckt große Teile des Gesichts. Apple habe außerdem weltweit mehr als 20 Millionen Atemschutzmasken über die eigenen Zulieferer besorgt, hieß es.

  • Ortovox erlaubt - kurzfristig - den Amazon-Vertrieb: Der Bergsportspezialist hat seine Produkte bislang nur bei Fachhändlern verkauft, die kompetente Beratung bieten. Marktplätze wie Amazon durften nicht bedient werden. Nach deren Shutdown befürchtet die Marke ein Ladensterben, was für Ortovox den Zusammenbruch des Vertriebsnetzes bedeuten würde. Um den Fachhandel zu unterstützten, bietet der Outdoor-Anbieter nun Online-Gutscheine an, die Händler an ihre Kunden weiterreichen können. Von jedem Einkauf fließt dann ein Viertel der Summe an den Ladeninhaber. Zudem dürfen die Fachhändler - kurzfristig - über Amazon verkaufen.

  • Puma jammert über schlechte Umsätze: Obwohl man in der Corona-Krise schnell das Gefühl bekommt, die Welt würde nur noch aus Joggern bestehen, scheint sich dies nicht positiv auf die Umsätze der Laufschuhhersteller auszuwirken. Laut Puma erreichen die Umsätze im Internet nicht einmal zehn Prozent der sonst üblichen Erlöse.

  • Otto unterstützt den Beschaffungsstab der Regierung: Bei der Beschaffung von Schutzausrüstung ist die Bundesregierung auf die internationalen Netzwerke großer Unternehmen angewiesen. Deshalb hat sie Rahmenvereinbarungen unter anderem mit Online-Händler Otto geschlossen.

  • Corona halbiert bei H&M den Umsatz: Die schwedische Modekette H&M muss wegen der Corona-Krise und der damit verbundenen Ladenschließungen in mehreren Ländern mit einem massiven Einbruch seiner Erlöse zurechtkommen. Der Umsatz im März sank währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 46 Prozent.



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