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URBN-Chef Glen Senk über die Zukunft des Handels 29.09.2010, 11:23 Uhr

Das Ende der Kassenzone

Ladengeschäfte müssen sich künftig anstrengen, um mit Onlineshops mithalten zu können - und mobile Geräte werden den Einkaufsbummel völlig verändern. Davon ist Glen Senk, CEO des Bekleidungshändlers URBN, überzeugt.
URBN-Chef Glen Senk über die Zukunft des Handels (Foto: istock/fotofrog)
"Mobile Geräte werden das Kundenerlebnis im Ladengeschäft mehr beeinflussen als das im Onlineshop", sagte Senk auf dem Shop.org Annual Summit in Dallas. Die Bekleidungskette erzielt mit Marken mit Brands wie URBN Outfitters, Anthropologie und Free People jährlich 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt, 400 Millionen US-Dollar davon online - überzeugt. "Wir sind nur ein paar Jahre davon entfernt, dass Kunden in den Store gehen, Produkte scannen und Infos abrufen, Verfügbarkeiten in einer bestimmten Farbe oder einer bestimmten Größe prüfen, Produkte mit Freunden teilen, den Shop mit dem Produkt verlassen und dafür automatisch mit ihren mobilen Geräten bezahlen. Kassenzonen wird es dann nicht mehr geben."
Das Ziel von Multi-Channel-Händlern könne nicht länger sein, die Websites so gut zu machen wie die stationären Geschäfte. Stattdessen müssen sie hart daran arbeiten, die Filialen so gut zu gestalten wie ihre Websites. "Der Bezahlprozess in den Läden ist - verglichen mit dem Check-out-Prozess im Netz - so schlecht", betonte er. Bis Ende des Jahres will Glen die stationären URBN-Outfitters-Läden mit mobiler Technologie ausstatten. "Viele Händler haben ihre stationären Geschäfte längst abgeschrieben. Doch in der Kombination Offline und Mobile stecken große Chancen."
Das Video zeigt Ausschnitte aus Senks Rede:



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