Umsatz gesteigert 25.03.2014, 08:00 Uhr

Spreadshirt versendet drei Millionen Artikel

Spreadshirt hat im vergangenen Jahr 72 Millionen Euro Umsatz gemacht  - und ist damit um mehr als zehn Prozent gewachsen. Wesentlicher Wachstumstreiber war das Nordamerika-Geschäft.
(Quelle: Shutterstock.com/nikolae)
Für Spreadshirt läuft's gut: 72 Millionen Euro hat die E-Commerce-Plattform für den On-Demand-Druck von Kleidung und Accessoires 2013 verzeichnet, ein Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Profitabilität konnte gestärkt werden. Insgesamt orderten die Kunden 3,3 Millionen Produkte - ein Wachstum von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wesentlicher Wachstumstreiber war auch 2013 Nordamerika. Hier erhöhte Spreadshirt seine Umsätze auf 28,3 Millionen Euro - das entspricht einem Anstieg von 15,9 Prozent. In Europa (Umsatz: 43,6 Millionen Euro) zog insbesondere der deutsche Markt an (plus 16,1 Prozent). Die E-Commerce-Plattform verschickte im vergangenen Jahr Produkte in 44 Länder und registrierte Bestellungen aus über 200 Ländern.
Die absatzstärkste Zeit des Jahres war auch 2013 das Weihnachtsgeschäft. Die meisten Bestellungen gingen am 16. Dezember 2013 ein (15.600 Bestellungen). Das teuerste Produkt war in Europa eine Kapuzenjacke mit 22 Motiven zum Preis von 208,55 Euro, in Amerika eine besonders bunt bedruckte Decke mit 45 Designs für umgerechnet 245,80 Euro. Generell lassen jedoch eher die Europäer ihrer Kreativität freien Lauf (47 Prozent der Kunden nutzen das Selbstgestalten im T-Shirt-Designer), die Kunden in Nordamerika shoppen lieber fertig designte Produkte.

Das laufende Jahr steht für Spreadshirt ganz im Zeichen von Internationalisierung und Plattformentwicklung. "So arbeiten wir zum einen an einer signifikanten Erweiterung unserer Versandländer, um noch mehr zum Global Player zu werden“, blickt CEO Philip Rooke voraus. Zudem soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. "Das Vorhaben ist Teil eines Investments von drei Millionen Euro. Ziel ist es, dass Kunden und Partner ihre Ideen noch einfacher auf Produkten vermarkten können." Mit neuen Domains für Australien, Kanada und die Schweiz soll die Präsenz auf diesen Märkten weiter ausgebaut werden.
Im März 2013 hatte das Unternehmen seine Eigenkollektion gestartet. Im Mai folgte der touch-optimierte T-Shirt-Designer, eine  Eigenentwicklung, die das Selbstgestalten über Touchgeräte möglich macht.



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