Usability-Hürden in Online-Shops 30.07.2013, 17:21 Uhr

Zehn Umsatzkiller - und wie man sie vermeidet

Sommer, Sonne, Schlussverkauf: Viele Online-Shops bieten derzeit jede Menge Angebote für Schnäppchenjäger. Doch nur wenn die Nutzerführung stimmt, steigt der Umsatz. Die Online-Marketing-Agentur Löwenstark hat die häufigsten Usability-Hürden identifiziert.
Usability-Hürden in Online-Shops
1. Gastbestellung nicht möglich 
Bestellung nur als registrierter User möglich? Das schreckt viele potenzielle Kunden ab. Nicht jeder will gleich bei der Erstbestellung ein Kundenkonto mit seinen kompletten, teilweise sensiblen Daten anlegen. Die Option der Gastbestellung bietet die Möglichkeit, den Webshop einfach und unkompliziert zu testen und Vertrauen aufzubauen. Wer möchte, dass sich Kunden anmelden, sollte die Vorteile eines persönlichen Kontos, wie zum Beispiel spezielle Rabatte oder Lieferung frei Haus, auf der Website hervorheben. 
2. Fehlerhafte Shopsuche 
Gesucht, aber nicht gefunden? Die Produktsuche ist das zentrale Bedienungselement in einem Webshop und beeinflusst signifikant die Usability einer Website. Auf vielen E-Commerce-Websites werden aufgrund einer fehlerhaften Suchfunktion die gewünschten Produkte nicht gefunden - obwohl diese im Shop vorhanden sind. Es reicht, dass der Suchbegriff falsch angegeben wird oder der relevante Treffer weit unten platziert ist, und schon verlässt der enttäuschte User den Shop.
3. Unübersichtlicher und zu langer Bestellprozess 
Ein Usability-Problem mit einem hohen Abschreckfaktor: Der Bestellvorgang ist unübersichtlich und dauert viel zu lange. Der Kunde möchte ohne Umwege durch den Bestellvorgang geführt werden. Der aktuelle Trend: ein One-Page-Checkout, bei denen der gesamte Kaufvorgang innerhalb einer einzigen Seite abgewickelt wird.
4. Unvollständige Kostenübersicht 
Zur Kasse, bitte! Alle Kosten, die bei einer Online-Bestellung anfallen, sollten übersichtlich und transparent bereits am Anfang des Kaufprozesses dargestellt werden. Insbesondere hohe Versandkosten oder Kosten für Rücksendungen, die erst am Ende des Bestellvorgangs genannt werden, schrecken den User ab. 
5. Eingeschränkte Bezahlmöglichkeiten 
Bankeinzug oder Vorkasse? PayPal oder Rechnung? User, die ihre bevorzugte Zahlungsart nicht finden, verlassen schnell den Shop. Die gängigen Bezahloptionen sind Zahlung per Rechnung, Kreditkarte, Lastschrifteinzug und über Payment-Anbieter wie PayPal oder Skrill. 



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