Umsatz mit Online- und Browserspielen wächst 10.08.2011, 16:30 Uhr

Verkauf virtueller Güter rockt

Online- und Browsergames sind in Kommen. Mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes von allen PC- und Konsolenspielen stammt bereits aus dem Internet. Und dieser Bereich wächst weiter stark.
Umsatz mit Online- und Browserspielen wächst (Foto: istock/DNY59)
Das teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware auf Basis einer Repräsentativbefragung von 25.000 Deutschen durch die GfK mit. Bereits 2010 galt als Erfolgsjahr für alle Online- und Browserspiele, für das erste Halbjahr 2011 prognostiziert der Verband ein Wachstum um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 154 Millionen Euro. Ein Großteil des Umsatzes, nämlich 107 Millionen Euro, basieren auf Gebühren für Onlineabonnements und dem Verkauf virtueller Güter und Zusatzinhalte.
Im Segment Onlineabos und Premiumaccounts rechnet der Verband mit einem Plus von zehn Prozent zum ersten Halbjahr 2010. Auch die hohen Wachstumsraten im Bereich des Item-Selling, das 2010 um 38 Prozent zulegen konnte, werden weiter anhalten. "Der Verkauf virtueller Spielgüter stellt eines der zukunftweisenden Erlösmodelle in der Gamesindustrie dar. Für das erste Halbjahr 2011 gehen wir von einem Wachstum um 30 Prozent auf 47 Millionen Euro Umsatz in Deutschland aus", sagt BIU-geschäftsführer Olaf Wolters.
Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwa 793 Millionen Euro mit dem Verkauf von PC- und Videospielsoftware sowie Einnahmen aus Online-Geschäftsmodellen erwirtschaftet - ein Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


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