Handel mit virtuellen Gütern wächst 18.08.2011, 16:31 Uhr

Umsatz in Deutschland am höchsten

Der europäische Markt für virtuelle Güter bei Onlinespielen soll sich bis 2014 verdreifachen. Am meisten Umsatz erwirtschaften die Gamehersteller mit diesem Handel in Deutschland.
Handel mit virtuellen Gütern wächst (Foto: istockphoto.com/ramihalim)
Der Umsatz mit In-Game-Gegenständen oder spielebezogenen Diensten wie virtuellen Währungen oder befristeten Abonnements wird im Jahr 2014 in Europa auf 2,2 Milliarden Euro und in Deutschland auf 340,2 Millionen Euro steigen - das hat eine Analyse des Forschungsinstituts SuperData Research im Auftrag des Online-Bezahldienstes Skrill ergeben. Im vergangenen Jahr wurden mit In-Game-Käufen europaweit 723 Millionen Euro und 160,7 Millionen Euro in der Bundesrepublik umgesetzt.
Damit war Deutschland 2010 das europäische Land mit dem höchsten Umsatz bei virtuellen Gütern. Großbritannien folgt mit 107,3 Millionen Euro auf Platz zwei, Frankreich erreicht Platz drei mit 105 Millionen Euro. Beim Wert des durchschnittlichen Warenkorbs lag die Bundesrepublik Deutschland im vergangenen Jahr dagegen mit 27,72 Euro nur auf Platz 5. Spitzenreiter sind hier die Türkei gefolgt von Italien, Frankreich und Spanien.
Die von Skrill veröffentlichte Untersuchung beruht auf den eigenen Daten verschiedener Unternehmen, insgesamt wurden über 1,4 Millionen eindeutige Transaktionen berücksichtigt, sowie Statistiken der International Telecommunication Union, der Weltbank und verschiedenen nationalen Quellen.
Online- und Browsergames sind in Kommen. Mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes von allen PC- und Konsolenspielen stammt bereits aus dem Internet.


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