Studie zur Zukunft des Handels 09.04.2013, 12:00 Uhr

Offen für neue Trends

Crowdsourcing, Visual Tagging oder der virtuelle Anprobespiegel - diese Trends im Bereich Fashion werden künftig noch wichtiger. Zudem möchten die Kunden in Zukunft deutlich mehr Mode über die Kanäle Online und Mobile kaufen. 
Die Zukunft des Handels

Gesamt

Frauen

Männer

Stationär, d.h. vor Ort im Ladengeschäft

62,7%

58,8%

66,3

Per Computer, über PC oder Laptop:

33%

37%

29.4%

Über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet-PC

4,3%

4,2%

4,3%

Gesamt

Frauen

Männer

Stationär, d.h. vor Ort im Ladengeschäft

62,7%

58,8%

66,3

Per Computer, über PC oder Laptop:

33%

37%

29.4%

Über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet-PC

4,3%

4,2%

4,3%

Konsumenten stehen neuen Entwicklungen im Bereich des Modehandels offen gegenüber. Das zeigen die Ergebnisse der eBay-Studie zur "Zukunft des Handels". Demnach glaubt ein Großteil der Befragten, dass Trends wie das Visual Tagging, die virtuelle Anprobe oder die Online-Mitgestaltung an einem Produkt weiter zunehmen werden. Das sogenannte Visual Tagging bezeichnet die Möglichkeit, ein Bild von einem Kleidungsstück hochzuladen, das man beispielsweise in einer Zeitschrift oder in einem Schaufenster gesehen hat. Es wird dann automatisch in anderen Shops nach dem Produkt gesucht, das dem Nutzer in ähnlichen Form- und Farbvarianten angezeigt wird. 72 Prozent der befragten glauben, dass dieser Trend in Zukunft weiter zunehmen wird. Über die Hälfte, nämlich 53,8 Prozent, finden diese Möglichkeit nach Kleidung zu suchen interessant. Allerdings können sich nur 36 Prozent vorstellen diese Möglichkeit künftig zu nutzen, bisher haben lediglich 9 Prozent davon Gebrauch gemacht. 
Jeweils 69 Prozent glauben, dass sich der virtuelle Spiegel und die virtuelle Anprobe (Augmented Reality) als neue Entwicklungen im Modebereich weiter durchsetzen werden. Der virtuelle Spiegel zeigt zum Beispiel wie ein Kleidungsstück in anderen Farben am Käufer aussehen würde, ohne dass dieser dafür mehrere Varianten anprobieren müsste. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten finden einen solchen Spiegel interessant, Frauen (58,6 Prozent) allerdings mehr als Männer (47,4 Prozent). Jeder vierte Internetnutzer kann sich zudem vorstellen, sich künftig per Crowdsourcing an der Auswahl der Produkte für eine Kollektion zu beteiligen. Die Konsumenten gehen auch davon aus, dass sie in Zukunft mehr Online und weniger im stationären Laden einkaufen werden. So geben die Internetnutzer an, dass sie im Bereich Fashion heute noch zu 63 Prozent im stationären Handel, zu 33 online und zu 4 Prozent mobil über das Smartphone oder das Tablet einkaufen. In zehn Jahren allerdings rechnen sie damit, nur noch zu 48 Prozent im  stationären Ladengeschäft Bekleidung und Accessoires einzukaufen - dafür aber zu 38 online und zu 15 Prozent über den mobilen Kanal.
Für die Studie wurden 1.003 Konsumenten im Alter zwischen 14 und 69 Jahren vom Marktforschungsinstitut Innofact im März 2013 befragt. 



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