Novomind glaubt an Cross-Device-Commerce 07.10.2011, 11:16 Uhr

Kleiderprobe an der Bushaltestelle

Shoppen am Bahnhof, am Flughafen, an der Bushaltestelle oder sonntags vor einem verschlossenen Laden - diese Vision hat das Softwarehaus Novomind mit einer virtuellen Umkleidekabine erstmals auf der "Mail Order World" in Wiesbaden in die Realität umgesetzt.
Novomind glaubt an Cross-Device-Commerce
"Touch ist tot - die Zukunft gehört der Gestensteuerung." Davon ist Peter Wiedekamm, CTO des Softwareherstellers Novomind, überzeugt. Das Hamburger Unternehmen, das sonst für Kunden wie Baur, Babywalz, Buch.de, Ersting's Family, Media Markt oder Sportscheck eShop-Software entwickelt, führt den traditionellen Versandhändlern in Wiesbaden erstmals die Zukunft im E-Commerce vor Augen. An einem Smartphone-ähnlichen PoS-Terminal präsentiert das Unternehmen einen Showcase in Zusammenarbeit mit dem Versandhändler Conley's, der zeigt, wie Kunden sich über Gestensteuerung durch das Kleidungssortiment navigieren und über Augmented Reality interessante Kleidungsstücke auch gleich anprobieren können. Gefällt das Produkt, kann der Nutzer es über eine Geste in den Warenkorb legen. Um fortzufahren und einen Link zum Einkauf auf sein Mobiltelefon zu erhalten, muss er entweder eine SMS an eine Kurzwahlnummer senden oder einen entsprechenden QR-Code fotografieren.
Eingesetzt werden kann das System über Stadtmöblierungen an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen, Flughäfen, Bushaltestellen - oder auch in den Schaufenstern von traditionellen Retailern. Technische Basis zur Erkennung der Gestensteuerung ist die Spielekonsole Wii.
Wer nicht in Wiesbaden war: Wie das System funktioniert, zeigt Novomind auch in einem Video:



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