Studie zur Zukunft des Modehandels 29.04.2013, 09:05 Uhr

Future Store 3.0

Mobile Preisvergleiche, virtuelle Umkleidekabinen, NFC-Chips oder gestenbasiertes Windowshopping - der stationäre Handel "steht vor der größten Revolution seit Beginn des E-Commerce", prophezeien die Forscher der Studie "Future Store 3.0", die einen Blick auf den Modehandel im Jahr 2020 wagen.
Wie sieht der stationäre und digitale Modehandel im Jahr 2020 aus? Welchen Einfluss haben die Technologietreiber im Bereich Social, Local, Mobile auf den stationären Modehandel? Wie lassen sich diese Entwicklungen in Trends und Zukunftsszenarien abbilden? Mit welchen Mitteln kann die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden? Mit diesen Fragen haben sich fünf Studenten der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart für ihre Masterarbeiten von März 2012 bis Februar 2013 befasst. Das Ergebnis ist die Studie zum Thema "Future Store 3.0 - Fashion Shopping im Jahr 2020".
Omni-Channelling ist das Konzept der Zukunft, stellen die Forscher fest. Eine besondere Rolle nehme dabei der stationäre Handel ein, der einen wesentlichen Teil zu den heutigen E-Commerce Umsätzen beitrage und vor allem in der Kaufvorbereitung eine maßgebliche Rolle übernimmt. Auch das als Showrooming bezeichnete Phänomen, nachdem Kunden sich Produkte im stationären Handel ansehen und dann anschließend per Smartphone das Produkt zum günstigsten Preis kaufen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mithilfe eines Methodenmix' aus qualitativen und quantitativen Marktforschungsmethoden bildet die Trendstudie die Entwicklungen des stationären und digitalen Modehandels in Zukunftsszenarien, Trends und Geschäftsmodellen ab.
INTERNET WORLD Business hat sich die Studie angesehen und stellt vor, welche Entwicklungen es im Bereich Mobile gibt, was Social Shopping bringt, wie ein Modegeschäft gestaltet sein sollte und was die Anprobekabine der Zukunft alles kann.



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