Server-Überlast bei DHL 19.12.2012, 14:35 Uhr

Frustrierende Wartezeiten bei Versandabwicklung

Online-Händler, die bei DHL die browserbasierte Versandsoftware Intraship nutzen wollen, mussten in den vergangenen zwei Tagen mit erheblichen Verzögerungen bei der Datenverarbeitung rechnen. Zeitweilig waren die Server sogar komplett zusammengebrochen.
DHL sorgt mit seiner Versandsoftware Intraship für Ärger unter Händlern. "Wir beschäftigten Mitarbeiter nur dafür, viele Sekunden lang vor dem Rechner zu sitzen und auf Intraship zu warten", beschwert sich ein Online-Händler, der namentlich jedoch nicht genannt werden will. "Für DHL kam das Weihnachtsgeschäft offenbar völlig überraschend." 
DHL gibt auf Nachfrage von INTERNET WORLD Business zu, die benötigten Serverkapazitäten im Vorfeld unterschätzt zu haben. "Vornehmlich in den vergangenen beiden Tagen kam es aufgrund hoher Nutzerzahlen zu verzögerten Zugriffen", bestätigt eine Unternehmenssprecherin. Inzwischen habe man aber weitere Serverkapazitäten aufgebaut und das Problem damit weitgehend behoben. Der verärgerte Online-Händler indes hat von den Verbesserungen noch nicht viel bemerkt. Zwar seien die Server wieder in Betrieb. Aber: "Pro Versandetikett kann es mehrere Minuten dauern - bei vielen Hundert Bestellungen ist das nach wie vor ein absolut unhaltbarer Zustand." 
Mit Intraship können Versandhändler ihren Paketversand planen und vorbereiten, die Abholung beauftragen, den Sendungsstatus einsehen, Rechnungen verwalten, Versandmaterialien bestellen und vieles mehr. Verfügbar ist die Lösung für DHL-Kunden ab einem Paketvolumen von bis zu 10.000 Paketen pro Jahr.



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