Fashion ist in Berlin im Kommen

Mobile ist essentiell

Wie wichtig ist das Thema Mobile für JustFab?
Müller: In einer Zeit in der 34 Prozent aller Deutschen ein Smartphone besitzen, ist der mobile Kanal für uns essentiell. Für uns ist dieser Kanal wichtig, weil er eine enorme Relevanz innerhalb unserer Zielgruppe hat und wir darüber hinaus viel näher an unseren Kunden herankommen. Man steckt direkt in seiner Tasche und nicht nur in der Inbox eines E-Mail-Programms. Deshalb starten wir direkt mit einer mobilen Website. Im zweiten Quartal 2012 soll dann auch eine App folgen.
Sie starten die Europaexpansion in Deutschland, warum?
Müller: Wir starten die Europa-Expansion von JustFab im deutschen Markt, weil wir hier ein enormes Potenzial für das JustFab Geschäftsmodell sehen. Berlin ist heute die Fashion-Hauptstadt unserer Republik und eine der zurzeit kreativsten und interessantesten Fashion-Metropolen Europas. Aus diesem Grund war es für uns nur logisch den Startschuss für JustFab in Europa hier zu geben.
Was sind die Ziele für die kommenden zwölf Monate?
Müller:  Unser langfristiges Ziel ist es JustFab zu einem der führenden Fashion Unternehmen in Europa zu entwickeln. Kurzfristig möchten wir das Mitgliedschaftsmodell in Deutschland etablieren und mit unserem Angebot Marktführer hierzulande werden. Darüber hinaus ist in den nächsten zwei Jahren ist der Markteintritt in zwei oder drei weiteren Ländern geplant.
Wie wollen Sie diese ehrgeizigen Ziele erreichen?  Setzen Sie massiv auf Werbung?
Müller: Werbung ist natürlich wichtig. Da werden wir vor allen Dingen die Möglichkeiten online ausschöpfen. Neben Targeting und Retargeting spielt Social Media Marketing über Facebook eine wesentliche Rolle. Die Mitglieder können sich über Facebook Connect bei uns anmelden und durch diese Verknüpfung ist es auch möglich, dass eine Kundin ihren Freundinnen ihren Showroom zeigen kann. Dadurch und über unsere eigene Fanpage wollen wir eine Community aufbauen und somit von Word-of-Mouth-Marketing profitieren. Klassische Werbung in Form von Print und TV werden wir zum Start nicht umsetzen – mittel- bis langfristig werden wir diese Kanäle innerhalb unseres Marketing-Mix aber integrieren. 



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