Paypal-Umfrage zu Mobile Payment 23.05.2013, 10:01 Uhr

Das Ende der Geldbörse

Knapp 90 Prozent der Deutschen würden ihre Geldbörse am liebsten zu Hause lassen und mobil mit dem Smartphone bezahlen. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage des Payment-Anbieters Paypal.
Paypal-Umfrage zu Mobile Payment
In Deutschland ist mobiles Bezahlen sehr beliebt: jeder fünfte Befragte würde unterwegs lieber sein Smartphone für Zahlungen nutzen und seinen Geldbeutel zu Hause lassen, wenn er sich entscheiden könnte. In den USA würde sogar jeder Dritte auf den Geldbeutel verzichten. Mehr als 80 Prozent der Deutschen haben jedoch das Gefühl, sich noch nicht von ihrem Geldbeutel trennen zu können - dabei wünschen sich 90 Prozent, ihn zugunsten einer digitalen Geldbörse zu Hause lassen zu können. Das zeigt eine von Paypal in Auftrag gegebene Online-Umfrage zum Thema "Payment Pain Points".
Während deutsche Verbraucher also sehr an der Zukunft der digitalen Zahlung interessiert sind, scheinen Unternehmen in Deutschland noch hinterher zu hinken: Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) berichten, dass sie sich schon einmal gegen einen Einkauf entscheiden mussten, weil sie kein oder nicht genug Bargeld dabei hatten. 19 Prozent der Umfrageteilnehmer geben sogar an, dass ihnen dies bereits häufiger passiert ist. 
Interessant ist auch die Antwort auf die Frage, was nach dem Bezahlen eigentlich mit dem Kleingeld der Befragten geschieht: Die Mehrheit der US-Amerikaner, Briten, Kanadier und Australier legt ihr Kleingeld in eine Spardose, die meisten deutschen Umfrageteilnehmer (62 Prozent) behalten ihr Kleingeld lieber direkt im Geldbeutel. Sie tragen ihr Kleingeld immer bei sich - die digitale Geldbörse würde ihr Leben also spürbar erleichtern.
"Es geht uns nicht darum, Bargeld oder Kreditkarten durch eine neue Zahlungsmethode zu ersetzen. Vielmehr möchten wir innovative Technologien einsetzen, um reale Shopping-Schwachstellen zu lösen", sagt David Marcus, CEO von Paypal. "Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Indem wir ein Problem des Kunden lösen, generieren wir sowohl für Händler als auch den Endkunden einen Mehrwert. Wir arbeiten an der Entwicklung von Produkten, die das Leben leichter machen und setzen alles daran, unseren Kunden eine sichere und flexible Lösung für das alltägliche Bezahlen zu bieten." 
Im Rahmen der Studie wurden jeweils 1.000 Kredit- und Debitkartenbesitzer in Deutschland, USA, Großbritannien, Kanada und Australien online befragt. 
Inzwischen bieten immer mehr Dienstleister mobile Bezahllösungen an, unter anderem Groupon und die Deutsche Post Zahlungsdienste in Zusammenarbeit mit dem Payment-Anbieter Valuephone.



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