28.01.2010, 14:55 Uhr

E-Commerce - was dieses Jahr zählt

Womit können Onlinehändler 2010 punkten? Der Softwareanbieter für Multi-Channel-Commerce hybris hat zusammen mit seinen Partnern getit und der Javelin Group die vier wichtigsten Trends identifiziert.
E-Commerce - was dieses Jahr zählt (Foto: istock/zeynepogan)
Emotional Shopping
Ansprechende Schaufenster, kompetente Beratung und direkter Kontakt mit den Produkten - Attribute, die bisher nur mit dem Kauf im Geschäft verbunden waren. 2010 bahnt sich das Konzept Emotional Shopping seinen Weg in die Onlineshops. Thomas Krämerkämper, Geschäftsführer der getit GmbH: "Das Design des Onlineshops, die Anordnung und Detailpräsentation von Inhalten sowie Beratungsfunktionen rücken bei der Planung eines E-Commerce-Projekts immer mehr in den Mittelpunkt."
Mobile-Tagging
In Japan schon Alltag, wird das Shopping-Konzept auch in Deutschland immer stärker nachgefragt. Mit dieser Technologie können Informationen über ein Produkt, die verschlüsselt in einem integrierten Barcode ruhen, über ein mobiles Endgerät, etwa ein Smartphone, abgefragt werden und gleich online erwerben. "Mobile-Tagging verbindet Online- und Offline-Kanäle und regt den Konsumenten zur Interaktion an", sagt Carsten Thoma, COO der hybris-Gruppe. Das erfordere eine konsistente Cross-Channel-Präsenz der Händler - sonst bestehe die Gefahr, dass Kunden aufgrund widersprüchlicher Informationen von einem Kanal zum anderen ihren Kauf entnervt abbrechen. "Scannt der Kunde beispielsweise den Barcode eines Artikels, den er in einer Auslage im Geschäft oder an einem Plakat entdeckt hat, so müssen die aufs Handy übermittelten Informationen mit denen im Onlineshop übereinstimmen, damit der Interessant tatsächlich zum Käufer wird."
B2B-E-Commerce
Eine kürzlich erschiene Forrester-Studie über Lösungsangebote für E-Commerce-Plattformen im Geschäftskundenumfeld belegt: Das B2B-Umfeld kann und muss vom B2C-Segment lernen. Günstige Einkaufskonditionen werden auch 2010 Kaufentscheidungen von Unternehmen beeinflussen - konsistente Informationen und komfortable Abwicklung von Bestellungen können B2B-Händlern einen entscheidenden Geschäftsvorteil bieten.
Mobile Commerce
Mit dem mobilen Internet wird das Handy zum vollwertigen Shoppingguide. Viele Händler bieten bereits heute die Option mobiles Einkaufen: "Das Handy wird zunehmend zum Instrument des Handels", so Thoma. Denn über den Einsatz von Mobile Commerce ließen sich Online- und Offlinekanäle konsequent verbinden. "Zum Beispiel können Rabattgutscheine unmittelbar beim Betreten eines Geschäftes aufs Handy gesendet werden und potentielle Kunden werden dadurch zum Kauf animiert."



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