Die E-Commerce-Trends des Tages - 14.02.2013 14.02.2013, 07:10 Uhr

Bericht: Otto bleibt hinter dem Branchenwachstum im Versandhandel zurück

Es war offenbar kein besonders gutes Jahr für Otto, meldet das "manager magazin". Während die Versandhandelsbranche insgesamt mit 15,6 Prozent das größte Umsatzplus seit Beginn der bvh-Aufzeichnungen erfuhr, reichte es für Otto umsatzseitig nur für einstellige Wachstumsraten. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Ernsting's Family beziffert den ROPO-Effekt und Kiveda zielt gegen Ikea.
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- NEWS -
Otto erwartet laut eines Berichts des "manager magazins" für das am 28. Februar endende Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Zum Vergleich: Für den gesamten Versandhandel konstatierte der bvh jüngst für das vergangene Jahr ein Umsatzplus von 15,6 Prozent, Konkurrent Amazon legte allein in Deutschland um 21 Prozent zu und Zalando hat weltweit seine Umsätze gar verdoppelt. Der Gewinn vor Steuern soll bei Otto rund 200 Millionen Euro betragen. >>>manager-magazin.de
Ernsting's Family hat auf der E-Commerce-Konferenz "E-Fashion" in Frankfurt erstmals die eigenen ROPO-Effekte beziffert. Demzufolge kaufen 31 Prozent der Nutzer, die den Webshop von Ernsting's Family besuchen, anschließend in der Filiale. Auf 100 Online-Bestellungen kämen rund 45 stationäre Zusatzkäufe. >>>Internetworld.de
Spreadshirt plant für April eine neue TV-Kampagne. Gestaltet wurde sie von der Agentur Moccu. Laut Spreadshirt-Chef Philip Rooke soll sie "besser und größer" sein als die Vorgänger-Kampagne von Mai 2012. Dennoch sei auch die vergangene Werbeoffensive ein "großer Erfolg" gewesen. >>>Etailment
Kiveda heißt ein neuer Online-Shop für Küchen, der am Montag an den Start ging. Der Shop verkauft individuell konfigurierbare Küchen direkt vom Hersteller - professioneller Aufbauservice inklusive.  Die Marken, die hinter den Küchen stehen, werden allerdings nicht namentlich genannt, sondern neue Handelsmarken geschaffen. Das prominent finanzierte Startup (u.a. European Media Holding und Holtzbrinck Ventures) soll offenbar vor allem Ikea das Leben schwerer machen. >>>via kuechen-forum.de
8select, Curated Shopping Plattform für Business-Männermode, stellt seit Mitte Januar geschäftliche Outfits für gestresste Manager zusammen. Es ist lediglich die Beantwortung von zehn Fragen nötig, schon stellen Fachverkäufer ihre Empfehlungen zusammen. Anders als bei anderen Anbietern kommen die Vorschläge aber nicht gleich per Paket nach Hause, sondern können vorab in einem virtuellen Showroom begutachtet werden. Die Macher hoffen so auf niedrigere Retourenquoten. >>>Deutsche-Startups.de
- INTERNATIONAL -
Hogan, Hersteller von Schuhen und Taschen und Tochter der Nobelmarke Tod's, verkauft seine Produkte ab sofort auch online in sieben europäische Länder. Im Shop findet sich eine Auswahl der aktuellen Kollektion, aber auch speziell für den Webshop gestaltete Mode. E-Commerce sei ein wichtiger Schritt voran in der internationalen Expansionsstrategie, heißt es. >>>Textilwirtschaft.de
Tesco holt sich in Sachen Online-Lebensmittelversand Schützenhilfe bei der BBC. Die nämlich verlinkt bei ihren Kochrezepten unter BBC GoodFood.com auf den Tesco-Webshop, wo die benötigten Zutaten gleich online gekauft werden können. >>>Internet Retailing
Amazon wurde im aktuellen "Reputation Quotient"-Report von Harris Interactive zum am stärksten respektierten Unternehmen der USA erkoren - trotz aktueller Debatten um Steuerzahlungen und Arbeitsbedingungen. Damit hat sich Amazon erstmals vor die letztjährige Nummer eins, Apple, geschoben. Auch Google bleibt hinter Amazon zurück. >>>Fast Company
- BACKGROUND -
Webanalyse: Angesichts mächtiger Analysetools können Online-Händler schon mal den Durchblick verlieren, welche Kennzahlen für ihr Geschäft entscheidend sind. Das Magazin "t3n" bringt neue Ordnung in den Zahlendschungel. >>>t3n.de
- ZAHL DES TAGES -
Um 500 Prozent steigt der Online-Blumenumsatz in den Tagen rund um den Valentinstag, zeigt eine Studie des Payment-Anbieters Klarna. >>>marketing-boerse.de
- GEHÖRT -
"Feuerlöscher und Fluchtwegepläne, die für Hotels durch die Betriebsverordnung vorgeschrieben sind, fehlen (im Markt für Privatunterkünfte) oft völlig. Das gefährdet nicht nur die Gäste, sondern häufig auch die übrigen Bewohner der betroffenen Häuser."
Benedikt Wolbeck, Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), sieht das Drohpotenzial von 87 Millionen vermittelten Privatübernachtungen pro Jahr durch neue Konkurrenten wie AirBnb oder 9Flats auf sein Segment durchaus. Doch statt sich Integrationslösungen zu überlegen, probieren es die klassischen Anbieter einmal mehr mit Verhinderungstaktik. >>>Wiwo.de



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