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Sanktionslisten-Screening: Was Online-Händler wissen müssen

Anzeige: Wussten Sie, dass Online-Händler an bestimmte Personen keine Waren versenden dürfen? Wer will schon unbeabsichtigt gegen geltendes Recht verstoßen und sich damit strafbar machen? Unwissenheit schützt beim Versand leider nicht vor Strafe.
Sanktionslisten-Screening im E-Commerce mit Descartes DPS
(Quelle: Descartes)
Steht eine Organisation, ein Unternehmen oder eine einzelne Person auf einer offiziellen Sanktionsliste, darf ein Unternehmen mit dieser Person oder dem Unternehmen keine wirtschaftlichen Kontakte eingehen. Auch Online-Händler aller Größen stehen rechtlich in der Verantwortung ihre Geschäftspartner, folglich auch Kunden sowie Bestandskunden, kontinuierlich zu prüfen und die Prüfung zu dokumentieren - unabhängig davon, in welchem Land der Kunde, Lieferant oder Handelspartner sitzt. 

Sanktionslisten: Was ist das und wer oder was steht da drauf? 

Eine Sanktionsliste ist eine öffentlich zugängliche Liste in der Personen, Gruppen, Organisationen oder Waren aufgeführt sind, gegen die wirtschaftliche und rechtliche Beschränkungen von Staaten oder Staatengemeinschaften (zum Beispiel Europäischen Union, Vereinigte Staaten von Amerika etc.) erlassen wurden.
Während die personen- und organisationsbezogenen Sanktionslisten der weltweiten Terrorismusbekämpfung und der Unterstützung von Embargos dienen, werden die güterbezogenen Sanktionslisten aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen erlassen. Folglich ist auch jeder Online-Händler als Unternehmer per Gesetz verpflichtet, seine Geschäftskontakte einem kontinuierlichen Screening zu unterziehen.
Dies manuell zu tun, erfordert einen hohen Ressourceneinsatz in punkto Manpower und Zeit. Auch ist die Recherche sehr komplex und für den Laien schwer nachvollziehbar, zumal seit den Anschlägen vom 11. September 2001 Sanktionen und Handelsembargos nicht mehr nur gegen Länder, sondern auch gegen einzelne Personen und Organisationen ausgesprochen werden. Besonders herausfordernd sind die laufenden Änderungen der Sanktionslisten, die dadurch einen hohen Aufwand im Unternehmen verursachen.

Fallstricke im E-Commerce-Geschäftsalltag 

Wer nun denkt, dass sein E-Commerce Business doch keine Waffen an Terroreinheiten liefert und daher doch gar nicht betroffen sein kann, der irrt: Was auf den ersten Blick wie eine einfache Fashion-Lieferung aussieht, kann bei näherer Betrachtung problematisch werden, wenn sich die Kleidung als Tarnanzüge oder die Schuhe als Springerstiefel/Militärstiefel entpuppen, die an Personen, Vereine oder Organisationen geschickt werden sollen, die auf einer Sanktionsliste stehen.
Dies betrifft auch beispielsweise Düngemittel, chemische Stoffe oder weitere, auf den ersten Blick harmlose Waren, die aber neben ihrer eigentlichen Verwendung noch anderweitig zum Einsatz kommen könnten und so zu juristischen Herausforderungen für Händler werden können. 

Automatisierte Screenings bieten sicheren Schutz vor rechtlichen Konsequenzen

Eine große Arbeitserleichterung in Verbindung mit Rechtssicherheit bietet Descartes pixi. Der ERP- und Logistikspezialist hat den Funktionsbereich seiner Lösungen pixi ERP Warenwirtschaft und pixi WMS Lagerverwaltung um die Descartes-Lösung Descartes Denied Party Screening™ ergänzt.  
Online-Händler können mit Descartes pixi nicht nur Bestellungen automatisiert und fehlerfrei abwickeln, auch sind sie rechtlich auf der sicheren Seite. Hierbei prüft die Lösung jede eingehende Kunden- und Lieferantenbestellung entsprechend tagesaktueller Sanktionslisten und informiert den Händler über einen möglichen Verstoß bevor laufwegsoptimierte Picklisten erstellt werden.
Die Lösung greift dabei stets auf tagesaktuelle und globale Datenbanken zu. Eine vollständige, digitale Dokumentation der Screenings sowie ein entsprechender Audit Trail ermöglichen es zudem Online-Unternehmen gegenüber Behörden auskunftsfähig zu sein und sichern somit strikte Handelskonformität. 
(Quelle: Descartes)