EU-Verbraucherrechterichtlinie 16.11.2012, 10:52 Uhr

Was sich für den Online-Handel ändert

Am 12. Dezember 2011 trat die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie in Kraft, bis Ende 2013 muss sie in nationales Recht umgesetzt werden. Die nationale Umsetzung wird die Regeln im Online-Handel neu definieren. INTERNET WORLD Business erklärt die Änderungen.
Ziel der Richtlinie ist eine sogenannte Vollharmonisierung: Sie bewirkt, dass EU-Länder keine abweichenden Vorschriften mehr erlassen dürfen. Die wichtigste Neuerung für den deutschen E-Commerce ist die Streichung der 40-Euro-Klausel, die besagt, dass Kunden Waren über einen Bestellwert von 40 Euro kostenlos zurücksenden dürfen. Nach dem Wegfall der Klausel können Webhändler dem Käufer die Rücksendekosten bei vorheriger Information vertraglich auferlegen.
Was die Änderungen für den deutschen Online-Handel bedeuten, erklärt Rechtsanwalt Carsten Föhlisch in unserem Heftartikel. Föhlisch ist Leiter Recht beim Webshop-Zertifizierer Trusted Shops. EU-Verbraucherrechterichtlinie: 40-Euro-Klausel fällt 2014 (INTERNET WORLD Business Ausgabe 22/2012).



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