Google stellt Checkout ein 21.05.2013, 10:30 Uhr

Wechsel mit Hindernissen

Google hat angekündigt, seinen Bezahldienst Checkout in sechs Monaten einzustellen. Anbieter sollen stattdessen auf Google Wallet umsteigen. Doch nicht jeder kann problemlos wechseln.
Google stellt Checkout ein
Google Checkout soll zum 20. November 2013 eingestellt werden. Das kündigte Google-Wallet-Produktmanager Mark Thomas in einem Blogeintrag an. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun auf sein neues Google Wallet Merchant Center.
Anbietern von Google-Play-Anwendungen soll es problemlos möglich sein, auf das neue Bezahlsystem umzusteigen. Dieses soll darüber hinaus mehr Berichte und Analysemöglichkeiten bieten als das betagte Checkout. Webanbietern, bei denen Kunden via Checkout physische Waren bezahlen können, legt Google hingegen den Wechsel zu Partnern wie Braintree und Shopify nahe, die ehemaligen Checkout-Kunden Rabatte anbieten. Ein Ersatzdienst für den Handel mit physischen Gütern sei von Googles Seite nicht geplant, so heißt es.
Entwickler, die Google Checkout der Benachrichtigungen und/oder Order Reports API wegen nutzen, müssen auf neue APIs umsteigen, die Google noch vor der Abschaltung von Checkout zur Verfügung stellen will. Ein Live-Webinar am Donnerstag um 19 Uhr soll mit weiteren Details aufwarten.
Google arbeitet derzeit daran, sein Portfolio zu verschlanken und verschiedene Dienste entweder abzuschalten oder zusammenzulegen. Erst vergangene Woche hat der Konzern seine Cloud-Dienste überarbeitet.



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