Vertriebskanal für Online-Händler 27.11.2018, 08:11 Uhr

5 Tipps zum Verkauf bei Google Shopping

Google Shopping zählt zu einem der wichtigsten Vertriebskanäle für Online-Händler. Oliver Peters von Lengow gibt fünf Tipps, mit denen der Verkauf bei Google Shopping erfolgreicher wird.
(Quelle: shutterstock.com/Casimiro PT )
Von Oliver Peters, Country Manager DACH von Lengow
Google Shopping ist zu einem wichtigen Vertriebskanal im Online-Handel geworden. Für den Ausbau der Aktivitäten von Online-Händlern und Marken ist der Kanal von großer Bedeutung. Mit der Plattform können Produktkataloge online - auch lokal - beworben, der Traffic auf der eigenen Website sowie die Besuchsfrequenz in den physischen Geschäften erhöht und die Interaktion mit potenziellen Kunden besser koordiniert werden.
Um die Performance der Kampagnen zu gewährleisten, ist ein qualitativer Produktdatenfeed für Google Shopping unumgänglich. Fünf Tipps für einen erfolgreichen Verkauf bei Google Shopping:

1. Optimierte Titel machen den Unterschied

Der Titel ist das allererste was Kunden sehen bevor sie den Rest einer Produkt-Anzeige entdecken. Er sollte deutlich und präzise sein und ermöglichen, sich direkt von den Mitbewerbern abzuheben.
Der Titel muss dafür mindestens folgende Informationen enthalten: die Marke, den Produktnamen sowie die von Google empfohlenen Attribute wie Größe, Farbe, Geschlecht etc. Wichtig: Der Titel darf nicht länger als 150 Zeichen sein.

2. Aktuelle Preise und aktueller Lagerbestand

Aktuelle Preise und genügend Lagerbestände sind das A und O bei Google Shopping. Wenn Online-Händler ihre Produkte auf diesem Kanal bewerben, müssen sie darauf achten bei diesen beiden Bereichen immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.
Wenn ein Käufer nach dem Anklicken einer Anzeige auf den Online Shop weitergeleitet wird, muss er dort dieselben Informationen vorfinden wie in der Anzeige: Der Preis sollte auf der Anzeige und der Webseite immer derselbe sein.
Um die Frustration von E-Shoppern bei einem nicht vorrätigen Produkt zu vermeiden, ist es empfohlen, das Attribut availability [Verfügbarkeit] mit diesen zusätzlichen Werten auszuschmücken: in stock [auf_Lager], out of stock [nicht_auf_Lager] und preorder [vorbestellbar].

3. Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit als Vorteil

Mit den Anzeigen lokaler Produktverfügbarkeit, auch Local Inventory Ads genannt, haben Händler bei Google Shopping die Möglichkeit, die Gesamtheit ihres Produktkatalogs zu präsentieren, sei es online oder in ihrem Netzwerk von physischen Geschäften.
Auf diese Weise sind potenzielle Käufer über die Verfügbarkeit der Produkte in Geschäften in der Nähe ihres Standorts informiert. Das kann Kunden dazu motivieren, ein Produkt eher zu kaufen, da es keine Liefer- und damit Wartezeit gibt.

4. Manufacturer Center Feed verwenden

Mithilfe des Manufacturer Centers von Google können Hersteller und Marken qualitativ hochwertigere Informationen zu ihren Artikeln zur Verfügung stellen und so das Einkaufserlebnis auf Google.com, bei Google Shopping und anderen Google-Diensten verbessern. Während der Produktdatenfeed an das Manufacturer Center gesendet wird, prüft Google diesen und vervollständigt anschließend die Produktanzeigen, damit diese noch mehr herausstechen. Durch die im Manufacturer Center geteilten und verwalteten Informationen erhöhen Händler und Marken die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer, die nach Artikeln wie den ihren suchen, die eigenen Anzeigen finden.

5. Benutzerdefinierte Labels verwenden

Für die Optimierung des eigenen Google Shopping Feeds stellt Google sogenannte benutzerdefinierte Labels (auch Custom Labels genannt) zur Verfügung. Mit diesen Etiketten kann etwa nach Saison, bestimmten Aktionen, Bestsellern, Lagerbeständen, Marken usw. gefiltert werden.



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