E-Commerce auf Facebook 23.09.2011, 11:26 Uhr

Verkaufen unter Freunden

Damit Verkaufen auf Facebook gelingt, müssen einige Regeln beachtet werden. Worauf Unternehmen achten müssen, hat die Agentur BBDO Germany in einer Studie herausgefunden.
E-Commerce auf Facebook (Foto: istockphoto.vom/webphotographeer)
1. Hohe Sicherheitsstandards bieten
Bei dem noch relative unbekannten F-Commerce ist Sicherheit ein Hygienefaktor. Unternehmen müssen hier die gleichen Sicherheitsstandards bieten wie in ihren E-Stores. Eine Zusammenarbeit mit zum Beispiel Trusted Shops gewährleistet, dass der F-Store zudem alle rechtlichen Kriterien erfüllt.
2. Privatsphäre der Nutzer respektieren
Nutzer sorgen sich um den Umgang mit ihren Daten und den Daten ihrer Freunde. Außerdem schätzen sie Facebook als Informationsmedium und fürchten, dass die Flut zusätzlicher Verkaufsnachrichten diese Qualität zerstört. Zurückhaltung und Datenschutz sollten demnach höchste Priorität haben.
3. F-Commerce flankierend einsetzen
F-Commerce bietet Nutzern (und Händlern) neue Vorteile gegenüber E-Commerce. Zurzeit hat F-Commerce die Stellung eines zusätzlichen Kanals, in dem Unternehmen ihren Kunden ein besonderes Kauferlebnis bieten können. Ein F-Store kann den E-Store zwar flankieren, aber nicht ersetzen. Da die Entwicklung von F-Commerce in starkem Maße von Facebook abhängt, sollten Unternehmen den Schwerpunkt auf E-Commerce setzen, um einen möglichst großen Handlungsspielraum zu bewahren.
4. Besonderen Nutzen bieten
Die Nutzer erwarten ein besonderes Kauferlebnis auf Facebook. Als Fans möchten sie in den Genuss exklusiver Angebote, einzigartiger Produkte und großzügiger Nachlässe kommen. Der Kauf über Facebook sollte eine Sofortbelohnung bieten, die den Nutzer veranlasst, über den Kauf zu kommunizieren. Hierzu zählen z. B. gruppendynamische Einkaufserlebnisse.  Über Gruppenkäufe können Unternehmen zudem neue Konsumentenschichten erreichen.
5. Über Kommunikation verkaufen
F-Commerce muss sich in den kommunikativen Nutzungsmodus von Facebook einfügen. Kommunikation und Vernetzung spielen auch weiterhin eine große Rolle. Verkaufsangebote müssen als bereichernd und nicht als störend wahrgenommen werden. Es bieten sich vor allem Produkte an, die ohne große Recherchen gekauft werden.
6. Positive Erfahrungen schaffen
Damit sich Facebook als Verkaufskanal etablieren kann, ist es wichtig, dass die Nutzer positive Erlebnisse sammeln. Dies beinhaltet u. a. die richtige Produktdarstellung und gute User-Experience. Auch die angebotenen Produkte selbst sollten voll begeistern und einzigartig sein.



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