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Kobo kooperiert mit Fnac 12.10.2011, 15:02 Uhr

Mehr E-Reading für Frankreich

Der E-Reading-Anbieter Kobo will seine Präsenz in Europa weiter ausbauen und hat dazu eine Partnerschaft mit der französischen Handelskette Fnac geschlossen. Über den französichen Handelsriesen soll das Angebot unter dem Namen "Kobo by Fnac" vermarktet werden.
Kobo kooperiert mit Fnac
Der Verkauf soll bereits im vierten Quartal 2011 in 81 Geschäften in Frankreich sowie über Fnac.com starten. Mit der Kooperation verfolgen die beiden Unternehmen ein hehres Ziel: Kobo soll zur beliebtesten E-Reading-Plattform in Frankreich werden - und damit Fnac zum beliebtesten E-Book-Vermarkter. "Die Partnerschaft mit Fnac,einem führenden Buchhändler in Frankreich, bringt Kobo seiner Vision, immer mehr Lesern rund um die Welt die beste E-Reading-Erfahrung auf jedem Gerät zu ermöglichen, wieder ein Stück näher", sagt Michael Serbinis, CEO von Kobo. Neben dem Start in Frankreich kündigte Serbinis zudem an, dass ein Markteintritt von Kobo in Spanien, Italien und den Niederlanden kurz bevorstehe.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Kobo kostenlose E-Reading-Apps für iPhone, iPad und iPod touch sowie Android-Geräte und das BlackBerry-Playbook in französischer Sprache entwickeln. Mit den neuen Anwendungen sollen Kunden von verschiedenen Endgeräten auf ihre Bibliothek zugreifen können. Zudem soll unter der Marke "Kobo by Fnac" eine lokalisierte Version des Social-Reading-Programms "Reading Life" von Kobo angeboten werden. Damit können Nutzer ihre Lesegewohnheiten verfolgen und mit anderen teilen, unter anderem auf Facebook.
Kobo hat nach eigenen Angaben aktuell über fünf Millionen Nutzer in mehr als 100 Ländern. Neben einem internationalen E-Book-Katalog mit über 2,5 Millionen E-Books, Zeitungen und Zeitschriften sowie über einer Million kostenloser Titel, gibt es Kobo-Apps für gängige Endgeräte sowie verschiedene E-Reader von Kobo. Neben seiner internationalen Verkaufsplattform hat der E-Reading-Spezialist je einen Vertrieb in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Hongkong. In Deutschland launchte Kobo im Juli 2011 einen E-Book-Shop.
Mit seinem Angebot bewegt sich Kobo in einem Wachstumsmarkt. Juniper Research rechnet beispielsweise damit, dass die Erlöse aus der Vermarktung digitaler Zeitungen bis in fünf Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar übersteigen sollen, während gleichzeitig die Printverkäufe zurückgehen werden. Bis zum Ende dieses Jahres erwarten die Experten von Juniper Research, dass fünf Millionen Kunden digitale Zeitungen über E-Reader oder Tablets lesen werden.
In Deutschland erreichte der Anteil an E-Books am gesamten deutschen Buchumsatz im ersten Halbjahr 2011 0,7 Prozent und erzielte damit ein Volumen von etwa 13 Millionen Euro, so eine aktuelle Berechnung der GfK Panel Services. Damit wurden bereits 60 Prozent des Vorjahresumsatzes erzielt, sodass gegenüber dem Vorjahr mit einem Wachstum zu rechnen ist. Im Juli dieses Jahres besaßen laut GfK knapp 800.000 Deutsche eine E-Reader, im Januar 2011 waren es nur 380.000 Personen.



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