Die eLogistics News der Woche 16.08.2018, 10:00 Uhr

Paketshops von Hermes in Sparda-Filialen, Amazon, Aldi

Hermes erweitert sein Paketshop-Netz auf Filialen der Sparda-Bank Berlin, Amazon hat die Anzahl seiner Locker mehr als verdoppelt und Aldi testet Click&Collect in den USA.
(Quelle: shutterstock @gualtiero boffi)
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- NEWS -

Paketshops von Hermes in Sparda-Filialen: Hermes Germany dehnt sein Paketshop-Netz auf Filialen der Sparda-Bank Berlin aus. An zunächst 13 Standorten können Bankkunden ab sofort Pakete verschicken und Online-Bestellungen empfangen, darunter Berlin und Leipzig. Eine Ausweitung des Pilottests auf weitere Städte und Filialen ist geplant. >>> Pressemitteilung 
Über 400 Amazon Locker in Deutschland: Amazon baut seine Paket-Abholstationen weiter aus. Der E-Commerce-Riese verfügt mittlerweile über rund 400 Amazon Locker in Deutschland, mehr als doppelt so viele wie 2017. Damals waren es noch 180 Paketautomaten. Damit macht sich der Marktplatz-Betreiber weiter unabhängig von Dienstleistern wie DHL. >>> Internet World Business 
Amazon stellt City-Logistik neu auf: Der Marktplatz sortiert seine eigenen Transportgesellschaften unter dem Namen Amazon Logistik SnL 1 GmbH neu. Erste Amtshandlung der neuen Tochtergesellschaft ist die Verkündung des Deutschland-Starts des "Small and Light"-Programms für günstige Schnelldreher. Dafür werden in Stellenanzeigen aktuell Mitarbeiter für "Logistikstationen" gesucht. >>> Exciting Commerce 
Amazon UK soll Liefergarantie zurücknehmen: Amazon UK kann in vielen Fällen seine eigens proklamierte Liefergarantie nicht einhalten. Die britische Werbeaufsichtsbehörde hat den Konzern jetzt zur Rechenschaft gezogen und verlangt die Rücknahme des Werbeversprechens. >>> Onlinehändler News 
Aldi testet Click&Collect in den USA: Der Discounter nutzt den US-Markt, um neue E-Commerce-Ideen zu testen. So baut Aldi Süd dort die Kooperation mit Instacart aus und testet einen Click&Collect-Service, mit dem Online-Kunden ihren Einkauf zum Kofferraum geliefert bekommen. >>> Business Insider 
Investiert Softbank in Roboter-Pizza? In den Lieferfahrzeugen des US-Startups Zume backen Roboter Pizza während der Fahrt. Dieses Konzept soll Softbank so gut gefallen, dass der Technologiekonzern Berichten zufolge 500 bis 750 Millionen US-Dollar in Zume investieren will. >>> NGIN Mobility 
Pick-by-Vision mit Sprachsteuerung: Picavi hat seine Intralogistik-Lösung um eine neue Eingabefunktion erweitert. Demnach können Lagerarbeiter an der Datenbrille nun auch das Mikrofon nutzen und so Befehle per Sprachsteuerung an die dahinter stehende Software geben. >>> Logistik Watchblog 
ParcelLock bedauert "Nichtbeteiligung von DHL": ParcelLock-Geschäftsführer Gunnar Anger findet es schade, dass sich DHL nicht wie Hermes und DPD an dem anbieterneutralen Schließsystem beteiligt: "Die aktuelle Nichtbeteiligung von DHL bedauern wir, da Endkunden und Paketempfänger ganz eindeutig nach einer Lösung für alle Paketdienste verlangen. Rein technisch ist es Empfängern im Übrigen schon heute möglich, ihrem DHL-Zusteller über einen individuellen TAN-Code Zugriff auf den Paketkasten zu geben." >>> Internet World Business 

- BACKGROUND -

Was darf der Paketbote? Beschädigte oder verschwundene Pakete, verspätete Lieferungen, Pakete einfach in den Hausflur gestellt, Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist - das sind die Punkte, die Verbraucher aufregen. Trusted Shops hat zusammen gestellt, was Paketboten dürfen und wo Händler in der Pflicht sind. >>> Pressemitteilung 
Lieferwagen raus aus Frankfurt: Ein DHL-Wagen vor der Einfahrt, UPS und Hermes parken den Gehweg zu - traurige Realität in Frankfurt. Vor allem die City erstickt im Lieferverkehr. Schluss damit, sagt die Frankfurter CDU und fordert: In Wohngebieten und der Innenstadt soll die Zahl der Lieferwagen schrumpfen. >>> Bild 
Logistik-Tunnel unter der Erde: Das Schweizer Projekt "Cargo-Sous-Terrain" will Güter in einer Art U-Bahn unter der Erde befördern. Angetrieben werden die elektrischen Fahrzeuge durch eine Induktionsschiene. Zu den Investoren gehören unter anderem die Schweizer Lebensmittelketten Migros und Coop, die Schweizer Post, der Versicherer Mobiliar und das US-Unternehmen Hyperloop One, das an der Entwicklung einer Hochgeschwindigkeitskapsel arbeitet. >>> NGIN Mobility 

- ZAHL DER WOCHE -

Teilweise nur 1,80 Euro pro Paket sollen große Onlinehändler wie Amazon oder Zalando den Paketdiensten bezahlen. Das sagt Horst Manner-Romberg, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens MRU, das sich auf die Kurier-, Paket- und Expressbranche (KEP) spezialisiert hat. Eine flächendeckende, bundesweite Zustellung mit den entsprechenden Kosten der Infrastruktur "rechnet sich zu solchen Preisen nicht". >>> Berliner Morgenpost 



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