eLogistics World 17.05.2018, 08:00 Uhr

Die eLogistics News der Woche: Neue E-Transporter für UPS, DHL, Asos

UPS hat seine neuen Elektrofahrzeuge der Öffentlichkeit vorgestellt, die Deutsche Post DHL Group verbessert ihr operatives Ergebnis im ersten Quartal und Asos weitet seinen Same Day Delivery-Service aus.
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- NEWS -

UPS: Die Zustellfahrzeuge des Paketdienstes bekommen einen neuen Anstrich. United Parcel Service hat sich mit dem britischen Hersteller für Elektrofahrzeuge Arrival zusammengeschlossen, um einen neuen E-Transporter zu entwerfen. Die ersten Exemplare einer Versuchsflotte wurde nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. >>> Kloepfel Consulting 
Deutsche Post DHL Group: Der Konzern hat im ersten Quartal 2018 insgesamt 14,7 Milliarden Euro umgesetzt und unterschritt damit die 14,9 Milliarden Euro des Vorjahres leicht. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 905 Millionen Euro. >>> Transport Online 
Asos: Der britische Fashion-Versender bietet nun auch in Birmingham Same Day Delivery an. Dem Unternehmen zufolge stiegen die Verkaufszahlen nach der Einführung des Services in London, Leeds und Manchester an. >>> eDelivery 
Amazon: Bei Amazon in Leipzig soll am Mittwoch wieder gestreikt werden. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu einem ganztägigen Ausstand aufgerufen. Man rechne damit, dass sich insgesamt mehr als 400 Mitarbeiter beteiligen, sagte Verdi-Streikleiter Thomas Schneider.  >>> RTL 
Target: Die US-amerikanische Supermarktkette senkt die Next Day Delivery-Gebühren für "Household Essentials". Für Besitzer einer Target-Kundenkarte ist der Service in Zukunft gratis, alle anderen bezahlen statt 4,99 US-Dollar nur noch 2,99 US-Dollar. Mit der Preissenkung will Target seinen Wettbewerber Amazon Pantry unterbieten, bei dem die Lieferung ohne Abo 7,99 US-Dollar kostet.  >>> Tech Crunch 
DepotCity: Das Logistik-Startup will "moderne Lagerlösungen für E-Commerce-Händler und Lagersuchende" anbieten. Gegründet wurde das Kölner Unternehmen von Tobias Heyer und Philipp Schatz, die sich beiden als "Logistik-Nerds" bezeichnen. >>> Deutsche Startups 
Uber: Der Taxischreck will im US-amerikanischen San Diego die Auslieferung von Lebensmitteln per Drohne testen. Die erforderlichen Genehmigungen hat Uber jetzt bekommen. >>> Smart Brief 
Schweizer Post: Eine Allianz mit dem Startup Modum.io hat die Schweizer Post jetzt gestartet. In einem Pilotprojet soll die Blockchain dafür sorgen, dass Temperaturvorschriften bei Medikamenten-Sendungen eingehalten werden. >>> iBusiness (für Abonnenten) 

- BACKGROUND -

Packstationen: Kommt der Paketbote, ist oft niemand zu Hause. Ein Gegenmittel: Packstationen und Paketkasten-Anlagen, denn sie stehen jederzeit zu Diensten und entlasten die Zusteller. Doch nicht jedes System ist offen für alle.  >>> Internet World Business 
Laufzeiten: Wie lang brauchen in Deutschland Päckchen und Briefsendungen? Und wie sieht es mit dem Diebstahlproblem bei nicht versicherten Sendungen aus? Das Verbraucherportal Paketda wollte dies wissen und hat die DHL bzw. die Deutsche Post getestet. >>> Logistik Watchblog 
Management: Je häufiger man mit Mitarbeitern großer Logistikkonzerne zusammentrifft, umso mehr erinnern sie einen an Manager, die so auch bei Blockbuster, Kodak oder anderen Unternehmen ihr Auskommen gefunden hätten. Blockbuster, Kodak - sie wurden von der digitalen Transformation hinweggeweht. Könnte das auch DHL, Hermes und Co passieren? >>> E-Tailment 
Paketbeilagen: Gutscheine funktionieren, aber nur vom richtigen Shop, so hat eine Befragung von iBusiness ergeben: Acht von zehn Deutschen nutzen Gutscheine, die in Paketen liegen. Was sie allerdings damit tun, hängt vom Absender ab. >>> iBusiness (für Abonnenten) 
Paketdienste: Der boomende Onlinehandel und seine Auswirkungen auf den Paket- und Postmarkt beschäftigen nun auch die Bundesnetzagentur. Mit einer Umfrage unter 17.000 Kurier-, Express- und Paketdienstleistern will die Behörde einen tieferen Einblick in den Markt erhalten, wie sie am Freitag mitteilte. "Hierdurch erkennen wir neue Trends und Entwicklungen frühzeitig, um diese bei der Regulierung zu berücksichtigen", erklärte Präsident Jochen Homann.  >>> Augsburger Allgemeine 

- ZAHL DER WOCHE -

Mehr als 2 Milliarden britische Pfund pro Jahr geben Konsumenten in Großbritannien für Lieferabos wie zum Beispiel Amazon Prime aus. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage des Lösungsanbieters Whistle unter 1.000 britischen Verbrauchern. >>> eDelivery 

- OOPS -

Keine Medikamente: Bereits dreimal soll DHL bei der Zustellung eines dringend benötigten Pakets mit Medikamenten für einen Rentner geschlampt haben. Der Kunde müsse selbst aktiv werden, wenn er die Kontrolle über die Zusendung behalten wolle, sagt der Dienstleister. >>> Apotheke Ad Hoc 



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