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E-Commerce 18.03.2021
E-Commerce 18.03.2021

Studie eBay Recommerce Report: Handel mit gebrauchter Ware boomt

Shutterstock/Radu Bercan
Shutterstock/Radu Bercan

Nachhaltiger Konsum ist auch auf eBay angesagt: 79 Prozent der privaten Käufer kauften im vergangenen Jahr über den Online-Marktplatz gebrauchte Produkte. Vor allem Technik-Artikel sind beliebt.

Auch im Netz wird Second-Hand-Shopping immer beliebter: Der Online-Marktplatz eBay hat erstmals den internationalen "Recommerce Report" veröffentlicht, der den Trend zu nachhaltigem Konsum belegt. Für die Studie wurden 4.330 private Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich befragt.

Nachhaltigkeit und Umweltvorteile

Ein Drittel der Verkäuferinnen und Verkäufer gab an, dass neben geringerer Kosten vor allem Nachhaltigkeit und Umweltvorteile ein zusätzlicher Antrieb sind. Besonders in Deutschland hat dies einen großen Einfluss: 39 Prozent der Befragten verkaufen gebrauchte Artikel wegen der positiven Umweltauswirkungen.

Auch auf Käuferseite steigt das Interesse an gebrauchten Produkten bei eBay deutlich an. So kauften 79 Prozent der Befragten in Deutschland im vergangenen Jahr gebrauchte Artikel auf dem Online-Marktplatz. Der Report zeigt auch demografische Unterschiede: Vor allem die Generation Z zeigt sich als Vorreiter - 81 Prozent der 16- bis 24-Jährigen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr häufiger gebrauchte Artikel kauften als zuvor.

Zu den beliebtesten gebrauchten Artikel gehören Handys, Computer und Videokonsolen. Dies geht aus aktuellen Daten der International Data Corporation (IDC)2 hervor, die prognostizieren, dass der Absatz von gebrauchten Smartphones knapp 333 Millionen Einheiten im Jahr 2023 erreichen wird - eine jährliche Wachstumsrate von fast 14 Prozent von 2018 bis 2023.

Auch die Second-Hand-Plattform Mädchenflohmarkt ist 2020 um 50 Prozent gewachsen - und steht damit exemplarisch für das digitale Revival einer altbekannten Idee, die jüngst viel Aufwind bekam. Co-Gründerin Maria Spilka sieht in der Mode aus 2. Hand revolutionäres Potenzial, wie sie im Podcast "Touch Point" erklärt.

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