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Schlechte Daten kosten Händler jährlich viel Geld und viele Kunden

Schlechte Daten schaden Online-Händlern mehr als sich diese eingestehen möchten. Das hat eine kürzlich von Addressy, part of PCA Predict (a GBG company) veröffentlichte Studie ergeben, die von dem unabhängigen Institut Loudhouse durchgeführt wurde. 
(Quelle: shutterstock.com/William Potter)
In Deutschland kann zum Beispiel jede 22. Online-Bestellung nicht ausgeliefert werden. Bei durchschnittlich 170.000 Bestellungen, die pro Jahr und pro Händler im Internet getätigt werden, entspricht das rund 8.000 Paketen; davon allein 2.000 aufgrund von falschen Adressangaben. Online-Händler beziffern die Kosten pro unzustellbarer Bestellung auf 14,87 Euro. Das bedeutet, dass ein Händler pro Jahr im Durchschnitt Kosten von 29.740 Euro allein aufgrund von falsch erfassten Adressinformationen verzeichnen muss - die langfristigen Folgen vollständig außer Acht gelassen. 
In der Studie wurden über 300 Online-Händler und mehr als 2.000 Konsumenten aus Deutschland, Großbritannien und den USA befragt, welche Auswirkungen schlechte Daten tatsächlich mit sich bringen und wie Unternehmen und deren Erfolg beeinflusst werden.
“Wenn man bedenkt, dass weltweit durchschnittlich eine von zwanzig Onlinebestellungen nicht beim ersten Versandversuch beim Empfänger ankommt, kann man sich vorstellen, dass unzustellbare Sendungen für Händler eine enorme finanzielle Belastung bedeuten. Sie bringen aber nicht nur zusätzliche Kosten mit sich, sondern schaden auch der Reputation des Händlers, vergraulen Käufer und aufgrund deren negativen Erfahrung, die sie mit anderen Internetnutzern teilen, auch potentielle Neukunden.„
Steffen Preuschoff, Vice President Sales Europe bei Addressy, part of PCA Predict (a GBG company)
Auch im mobile Commerce, der in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist wie beispielsweise in den USA, stoßen immer mehr potentielle Käufer an ihre Grenzen. 39 Prozent der befragten Verbraucher, die im vergangenen Jahr mindestens einmal ihr Smartphone zum Einkaufen nutzten, gaben an, im mobilen Checkout schon einmal Schwierigkeiten bei der Eingabe ihrer persönlichen Daten gehabt zu haben. Dieser Fakt ist nicht zu unterschätzen, da unabhängig vom Endgerät 72 Prozent der Befragten aus Deutschland den
Warenkorb abbrechen würden, wenn Probleme während des Checkouts auftreten. 
Das Fazit der Studie ist ganz eindeutig: Online-Händler müssen die gesamte Customer Journey im Blick behalten. Neben "Personalized Marketing" und "Content ist King" wird der Checkout im Optimierungsprozess häufig vergessen - ein Fehler, der einen sicher geglaubten Kunden zum Mitbewerber leitet.