E-Commerce-Trends 11.12.2017 11.12.2017, 08:00 Uhr

Video-Überwachung für DHL-Packstationen

Um dem Paketbomber auf die Spur zu kommen, sollen DHL-Packstationen mit Videokameras überwacht werden, Kaufland stellt seinen Lieferservice ein und Amazon entwirft jetzt auch Damenunterwäsche.
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- NEWS -

DHL: Im Zuge des jüngsten Erpressungsversuchs gegen DHL plädiert das Innenministerium dafür, Packstationen mithilfe von Videokameras zu überwachen. Ermittler gehen davon aus, dass die Paketbombe, die am Freitag vor einer Woche bei einer Apotheke im Potsdamer Zentrum landete, von einer Packstation aus verschickt wurde. >>> Heise 
Kaufland: Die Supermarktkette macht Schluss mit ihrem Lebensmittel-Lieferdienst in Berlin. Online-Shopper können sich nur noch bis zum 23. Dezember frische Waren nach Hause liefern lassen. Rund 300 Mitarbeiter sollen entlassen werden. >>> Internetworld 
Amazon (I): Der US-Konzern entwirft jetzt Damenunterwäsche: Seit einigen Tagen ist das firmeneigene Label Iris & Lilly am Start, wie Deutschland-Chef Ralf Kleber bei einem Medien-Event in München berichtete. Das Thema Eigenmarke sei für viele Modefirmen alltäglich - "für uns ein großer Schritt". >>> Internetworld 
Amazon (II): Birkenstock stoppt den Verkauf seiner Produkte über den Online-Händler Amazon. Grund seien das mangelhafte Einschreiten von Amazon gegen Produktfälschungen, so der Schuhhersteller. >>> Wirtschaftswoche 
Amazon (III): Wer bei Amazon nach Lego-Spielzeug sucht, könnte böse überrascht werden. Im Angebot sind nämlich auch Lego-Figuren im Wehrmachts-Outfit. Sie heißen "Heinz", "Friedrich", "Egon" oder "Günther", arbeiten als Maschinengewehr-Schütze, Sanitäter, Wach- und Feldsoldat. >>> IKZ-Online 
Zalando: Der Fashionhändler steigt bei dem Inkasso-Startup Pair Finance ein. Außer Zalando haben sich die HitFox Group und eine Reihe Business Angels aus der Industrie beteiligt (unter anderem der frühere Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer und Marc Stilke, Ex-CEO von Immoscout). >>> Gründerszene 
Edeka, Rossmann, Budni: Nach Recherchen des NDR-Verbrauchermagazins "Markt" erfassen die Apps von Edeka, Rossmann und Budni während der Nutzung Standortdaten sowie Daten zu Vorlieben und Interessen der Kunden. Die Einkaufs-Apps der Handelsketten versprechen Rabatte und auf den Kunden zugeschnittene Angebote, geben im Gegenzug aber teilweise persönliche Daten der Kunden und Kundinnen weiter. >>> Heise 
Saturn: Im Gaming-Bereich gewinnt Virtual Reality an Fahrt - doch taugt die Technologie auch zum Shopping? Der Elektronikhändler Saturn wagt mit einer VR-App den Praxistest. >>> Internetworld 

- INTERNATIONAL -

Amazon (IV): In Großbritannien hat der E-Commerce-Riese seinen Versand optimiert und Predictive Tracking eingeführt. Zwar werden keine genauen Ankunftszeiten genannt, der Nutzer kann aber auf einer Karte sehen, wie weit der Paketfahrer noch von seinem Zuhause entfernt ist. >>> Tamebay 
Media-Markt: Media-Markt plant eine Super-Expansion. Bald sollen schweizweit 2500 bis 3000 Abhol-Geschäfte für im Internet bestellte Ware ihre Tore öffnen. Bis jetzt gibt es in der Schweiz 28 Geschäfte des Elektronikhändlers Media-Markt. >>> 20 Minuten 
Apple: Das Unternehmen will angeblich die Musikerkennungs-App Shazam kaufen. Die Verhandlungen sollen bereits laufen. Eine Einigung könne möglicherweise schon am Montag verkündet werden, berichtete der US-Branchendienst TechCrunch unter Berufung auf Insider. Demnach sei ein Kaufpreis von 400 Millionen Dollar im Gespräch. >>> Spiegel 
Uber (I): In Mexico bekommt der Ridesharing-Dienst Konkurrenz: Das chinesische Unternehmen Didi Chuxing will im ersten Quartal 2018 seine Dienste in dem lateinamerikanischen Land anbieten. >>> Engadget 
Uber (II): Der Taxischreck und eine Frau aus Indien, die angab, von einem Uber-Fahrer vergewaltigt worden zu sein, haben jetzt vor einem US-Gericht einen Vergleich geschlossen. Hochrangige Uber-Manager sollen sich illegal Zugang zu den medizinischen Unterlagen des Opfers verschafft haben. >>> Business Standard 

- BACKGROUND -

Mobile Commerce: Langsam aber sicher kommt "Mobile first" auch im E-Commerce an. Online Shops haben mittlerweile häufig responsive oder für Mobile optimierte Webseiten und Apps. Auch Nutzer nehmen das Angebot immer häufiger wahr. In der jüngeren Zielgruppe kaufen bereits 76 Prozent per Smartphone ein. Allerdings steht sich die Technik dabei bisher häufig selbst im Weg. >>> Adzine 
Sicherheit: Chinesische Unternehmen geben mehr Geld für Cyber-Sicherheit aus als der weltweite Durchschnitt, da sie mit steigenden Internet-Risiken konfrontiert werden. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von PwC hervor. >>> German.China.Org 
Multichannel: Ein Produkt nicht mehr im Laden zu finden, zählt neben langen Schlangen an der Kasse zu den frustrierenden Kundenerlebnissen. Hier können Händler punkten, die online die Artikelverfügbarkeit präsentieren und per Mausklick auch gleich eine Reservierung anbieten. Das ist technisch allerdings alles andere als trivial. >>> Etailment 

- ZAHL DES TAGES -

Rund jedes vierte Unternehmen verkaufte im Jahr 2016 seine Waren oder Dienstleistungen über eine Website, App oder elektronischen Datenaustausch über Standleitungen (EDI). Im Internet-Handel über Websites und Apps machten Verkäufe an Kunden im Inland 81 Prozent des Umsatzes aus. Der Anteil aus Verkäufen an Kunden in anderen EU-Staaten betrug 14 Prozent und an Kunden in Nicht-EU-Staaten fünf Prozent. Die Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt. >>> Möbel Kultur Online 

- IN EIGENER SACHE -

Shop-Award 2018: Der INTERNET WORLD Business Shop-Award 2018 geht in die siebte Runde. Bis 31. Dezember 2017 können sich Shop-Betreiber und Agenturen um die Auszeichnung als beste Online Shops im deutschsprachigen Raum bewerben. >>> Zur Bewerbung 



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