E-Commerce-Trends 11.10.2017 11.10.2017, 08:00 Uhr

Verkauft Ikea seine Möbel bald auf Amazon?

Ikea will seine Produkte offenbar auch bei größeren Onlinehändlern wie Amazon anbieten, Hello Fresh versucht einen zweiten Anlauf an die Börse, Lidl testet in Belgien Click & Collect und außerdem gibt es jede Menge Neuigkeiten aus China.
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- NEWS -

Hello Fresh: Der Kochboxen-Versender will es noch einmal wissen und startet einen zweiten Versuch beim Gang an die Börse. Dabei will das Unternehmen rund 300 Millionen Euro einnehmen. Die Boxen von Hello Fresh enthalten Kochrezepte sowie die dazugehörigen Lebensmittel und Gewürze. >>> Internetworld 
DHL: Ab 2018 will der Paketdienst seine Sendungen mit selbstfahrenden Lieferwagen zustellen. Die dafür notwendige Technik liefern der deutsche Automobilzulieferer ZF und der Chipentwickler Nvidia. Der erste Prototyp basiert auf dem von DHL selbstentwickelten StreetScooter. >>> t3n 
eBay: Die neueste Suchfunktion des Online-Marktplatzes nennt sich "Ähnliche Angebote gruppieren". Damit  können User Angebote mit dem gleichen Produkt auf den Suchergebnisseiten gruppieren und nach verschiedenen Gesichtspunkten filtern. >>> Onlinehändler News 
QVC, Lambertz: Rechtzeitig vor Weihnachten bietet der Süßwarenhersteller Lambertz eine Auswahl seiner Gebäck- und Schokoladenspezialitäten bei QVC an. Die Gebäckmischungen, Geschenkdosen und -truhen seien eigens für QVC zusammengestellt worden, teilt QVC Deutschland mit. >>> Versandhausberater 

- INTERNATIONAL -

Ikea: Medienberichten zufolge will der Möbelschwede seine Produkte künftig auch über größere Onlineshops wie etwa Amazon anbieten. Bisher verkauft Ikea seine Möbel in Deutschland zwar in einem eigenen Onlineshop, doch der Anteil am Umsatz ist gering. >>> Handelsblatt 
Lidl: Offenbar will der Discounter in Belgien Click & Collect anbieten. In drei Filialen stehen jetzt eigene Abholstationen. Während Lidl in Deutschland das Click & Collect-Konzept "Express" wieder ad acta gelegt hat, feilt der Discounter in Belgien weiter an Multichannel-Konzepten. >>> Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 
JD.com: Unter dem Namen "Toplife" hat der chinesische Internet-Konzern einen Marktplatz für internationale Luxuslabels gelauncht. Zum Start sind bereits namhafte Marken wie La Perla, Emporio Armani, Rimowa, Dyson, B&O Play und Trussardi vertreten. Weitere sollen in den kommenden Wochen hinzukommen, darunter auch einige, die erstmals einen eigenen Online-Shop in China eröffnen. >>> Fashion United 
Tujia: In einer aktuellen Finanzierungsrunde hat die chinesische Zimmervermittlungs-Plattform 300 Millionen US-Dollar eingesammelt. Tujia ist der Haupt-Wettbewerber von Airbnb. Aktuell wird das Unternehmen mit 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet. >>> Tech Crunch 
Alibaba: Der chinesische E-Commerce-Riese hat in Hangzhou einen stationäres Möbelgeschäft namens "Home Times" eröffnet. Die Waren stammen zum großen Teil von Händlern, die auf Alibabas Handelsplattform TMall verkaufen. >>> Alizila  

- BACKGROUND -

Amazon Fashion: Seit Jahren versucht der weltgrößte Online-Händler im schwierigen Modemarkt Fuß zu fassen. Im September launchte Amazon eine europäische Modekollektion unter dem Inhouse-Label Find - und die kam bei der Fachwelt erstaunlich gut an. >>> Internetworld 
VR und Sprachassistenten: Smarte Sprachassistenten finden viele Menschen praktisch, wirklich notwendig sind sie aber offenbar nicht. Auch die virtuelle Realität lässt die meisten Anwender kalt. Laut einer aktuellen Studie von Deloitte kommen die Display-Brillen im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland auf gerade einmal drei Prozent Verbreitung. >>> Internetworld 
Onlinemarkt China: Produkte aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland, sind bei chinesischen Konsumenten ausgesprochen beliebt. E-Commerce in China birgt riesige Potenziale, der Markteintritt will aber vernünftig vorbereitet werden. Stellt man den Einstieg richtig an, dann warten aber enorme Umsatzchancen. >>> Onlinehändler News 

- ZAHL DES TAGES -

25 Millionen Anzeigen erschienen am 3. Oktober 2017 auf eBay Kleinanzeigen - mit einem Plus von fünf Millionen gegenüber dem Vorjahr ein neuer Rekord. >>> Wortfilter 

- GEHÖRT -

"Taylor Swift verkörpert quasi unsere normale Kundin - nur mit ein paar Millionen Euro mehr auf dem Konto."
Brian James McBride, Chairman von Asos, setzt bei der Digitalstrategie unter anderem auch auf prominente Influencer. >>> Internetworld 




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