E-Commerce-Trends 10.10.2017 10.10.2017, 08:00 Uhr

Verkauft Amazon bald Medikamente?

Angeblich will Amazon noch in diesem Herbst entscheiden, ob das Unternehmen in den USA in den Medikamentenhandel einsteigt. Sloggi startet einen eigenen Onlineshop und Amazon Echo gibt es jetzt auch in Indien.
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- NEWS -

Sloggi: Die Unterwäschemarke aus dem Hause Triumph hat einen eigenen Onlineshop gelauncht. Mit der Entwicklung und dem laufenden Betrieb wurde Arvato SCM Solutions betraut. Der neue Shop startete zeitgleich in Deutschland, Großbritannien, Österreich und Frankreich. >>> Pressemitteilung 
BoD: Als erster Self-Publishing-Dienstleister hat das Unternehmen mit eBay den weltweit größten Online-Marktplatz für den Vertrieb seiner Titel angeschlossen. Für eine professionelle Buchveröffentlichung stehen den Autoren künftig online exklusiv vorgefertigte Designs zur Verfügung. >>> buchreport 
Groupify: Das Berliner Startup möchte etwas gegen die Einsamkeit beim Webshopping unternehmen. Es hat eine Lösung entwickelt, mit der ein Kunde ­seine Freunde oder Familienmitglieder per Mail oder per Messenger in den Shop einladen kann. Sie können dann ­zusammen Produkte ansehen, in den Warenkorb legen und bestellen. >>> Internetworld 
Autohaus König: Seit Juli vertreibt das Berliner Autohaus König Leasingverträge für den Kleinwagen Renault Twingo über den E-Commerce-Riesen. Dabei sammelt der Händler Erfahrungen für eigene digitale Projekte. >>> e-tailment 

- INTERNATIONAL -

Amazon (I): Noch diesen Herbst will Amazon angeblich endgültig entscheiden, ob das Unternehmen in den USA in den Handel mit Medikamenten einsteigt. Die Aktien von US-amerikanischen Händlerketten wie Walgreens und CVS gingen bereits jetzt merklich nach unten. >>> amazon Watchblog 
Amazon (II): Der US-Konzern bietet seine smarten Lautsprecher Amazon Echo jetzt auch in Indien an. Sie sind auf Einladung hin erhältlich. Japan soll noch dieses Jahr folgen. >>> Venturebeat 
Asos: Die dänische Bestseller-Group hält inzwischen einen Anteil von 30 Prozent an dem britischen Fashion-Versender Asos. An Zalando ist das Unternehmen mit 10 Prozent beteiligt. >>> Exciting Commerce 
Costco: Die US-amerikanische Großhandelskette rüstet sich gegen die immer schneller werdende heimische Konkurrenz. Gegen eine Gebühr von 3 US-Dollar liefert der Händler künftig Lebensmittel aus dem Trockensortiment innerhalb von einem oder zwei Tagen an seine Mitglieder in fast alle US-Staaten. >>> Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 
Uber: Auch in Norwegen setzt das Unternehmen seinen umstrittenen Service UberPop aus. Man wolle abwarten, bis es neue rechtliche Grundlagen für die Branche gibt, erklärte der Fahrdienst-Vermittler am Montag. Die norwegische Hauptstadt Oslo war einer der letzten Orte in Europa, wo Uber noch den Dienst betrieb, der für heftige Konflikte mit der Taxibranche und Behörden gesorgt hatte. >>> heise online 

- BACKGROUND -

Recht: In der Rubrik "Die wichtigsten Urteile für Shop-Betreiber" erläutern die Rechtsanwältinnen Dr. Julia Blind und Rebekka Stumpfrock Urteile, die für Onlinehändler wichtig sind. Dieses Mal geht es um Verhaltenspflichten nach Abgabe einer Unterlassungserklärung. >>> Internetworld 
Versandkosten: Wenn die Ware nicht zugestellt werden kann, liegt das oft außerhalb des Einflussbereiches des Händlers. Manchmal geben auch Kunden irrtümlich eine falsche Adresse an. Wer muss in diesem Fall die Versandkosten übernehmen? >>> eCommerce-vision 
Online-Weinhandel: Der Internet-Handel mit Weinen boomt. Die Anbieter schießen wie Pilze aus dem Boden - auch in der Weinbau-Region Rheinhessen. 2015 erreichte das Online-Geschäft nach Analysen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) einen Anteil von drei Prozent der gesamten Weineinkäufe privater Haushalte in Deutschland. >>> Allgemeine Zeitung 
Online-Möbelhandel: Home24 wird von einem Brancheninsider treffend kritisiert, aber der Online-Möbelhändler ist kein Einzelfall. Ein Großteil der Branche ist noch weit vom Erfolg entfernt. Wieso kommt der Onlinehandel mit Mobiliar in Deutschland nicht in Schwung? >>> t3n 

- ZAHL DES TAGES -

95 Milionen Euro frisches Kapital sammelte Secret Escape in einer aktuellen Finanzierungsrunde ein. Es ist das größte Investment in der Firmengeschichte des Hotelbuchungsportals. >>> Gründerszene 

- GEHÖRT -

„Amazon bietet uns die Möglichkeit, ganz neue Kunden zu erreichen. Wir hoffen, dass viele Leute neugierig werden, wenn sie unsere Kochboxen und Feinkostlebensmittel auch bei Amazon sehen. Neben Reichweite und Marketing profitieren wir auch davon, dass wir mit Prime Now unseren Kunden als besonderen Service nun auch Ein-Stunden- sowie Zwei-Stunden-Lieferzeitfenster anbieten können, was unser eigener Lieferdienst in dieser extremen Schnelligkeit aktuell nicht leisten kann.“
Ramin Goo, Gründer des Kochboxen-Anbieters Kochhaus, sich für die Zusammenarbeit mit Amazon Fresh und Prime Now entschieden. >>> Internetworld 



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