E-Commerce-Trends 08.08.2019, 06:27 Uhr

Stylebop gibt 2020 auf

Stylebop kapituliert vor den roten Zahlen, Springlane überzeugt mit Eigenmarken seine Investoren, Koro kämpft mit der Unternehmensführung, ECE und Otto versuchen sich an der Verknüpfung von Online- und Stationärgeschäft und Amazon will kleinere Kartons durchsetzen.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Stylebop will den Geschäftsbetrieb einstellen: Weil der Online-Luxusmodehändler nicht aus den roten Zahlen kommt, will Stylebop 2020 die Schotten dicht machen. Bei den Lieferanten hat das Unternehmen schriftlich um Zahlungsaufschub gebeten. >>>Textilwirtschaft.de
Springlanes Eigenmarkenstrategie kommt bei Investoren gut an: Bei seiner Produktauswahl hat Springlane-Gründer Marius Fritsche konsequent umgesteuert. Seinen Turnaround honorieren Investoren nun mit frischem Wachstumskapital. >>>Handelsblatt.com
Lidl testet Click & Collect auch in Mannheim: Online bestellen, in der Filiale abholen - diese Variante hat jetzt auch der Discounter Lidl eingeführt. Aber nur für Kunden in der Rhein-Neckar-Region. Lidl hat sich hier 80 Filialen für ein Pilotprojekt ausgesucht - vom südpfälzischen Edenkoben über Mannheim, Schwetzingen und Weinheim bis nach Südhessen mit Lampertheim, Heppenheim und Viernheim.  >>>Morgenweb.de
Wie Koro mit der Unternehmensführung kämpft: Der Online-Shop für Nüsse, Trockenfrüchte und Nussmusse ist seit der Gründung 2014 auf vier bis fünf Millionen Euro Umsatz gewachsen. Doch das schnelle Wachstum hatte seinen Preis. Vor zwei Jahren mussten die beiden einen Großteil ihres Teams entlassen. Auf Gruenderszene.de erzählen sie, warum dieser Schritt notwendig war, was sie seitdem gelernt haben und wie sie es schaffen, sich als Geschäftsführer nicht zu zerstreiten. >>>Gründerszene.de
ECE und Otto vernetzen Einkaufswelten: Shopping-Center haben die Digitalisierung lange verschlafen. Jetzt scheinen sie aufgewacht zu sein: Otto will auf Otto.de die lokalen Sortimente von Händlern aus den ECE-Shopping-Centern einbinden und so das Online-Angebot von Otto um lokale Bezugsquellen erweitern. Leicht wird das allerdings nicht. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Amazon bestraft die Verwendung überdimensionierter Kartons: Der Onlinehändler will mit neuen Verpackungsregelungen, die auch Drittanbieter in die Pflicht nehmen, gegen das Problem vorgehen, dass Kunden ihre Bestellungen oft in überdimensionierten Paketen bekommen, die mit Luftpolsterfolie ausgestopft sind. Wer künftig derartige Kartons verschickt, muss mit Strafen von 1,99 Dollar pro Paket rechnen. Wer mit recyclebaren Verpackungen arbeitet, die an die Größe der Bestellung angepasst sind, wird mit 0,89 Dollar pro Paket belohnt. Die Änderungen greifen schon im September. >>>Business Insider
Amazon öffnet US-Outlet für FBA-Seller: Auf Amazon gibt es neben den Warehouse Deals, in denen Amazon wiederaufbereitete Retouren günstig verkauft, auch das Amazon Outlet. Hier werden vergünstige Neuwaren zum Kauf angeboten. Jetzt hat der Online-Marktplatz das US-Outlet für FBA-Händler geöffnet. >>>Internetworld.de
SevenVentures Austria beteiligt sich an Shöpping.at: Der Online-Marktplatz der Österreichischen Post eine Media-for-Equity“-Kooperation mit SevenVentures Austria abgeschlossen. Für 14 Prozent der Anteile bekommt Shöpping.at Medienpräsenz auf allen Sendern der führenden österreichischen Privat TV Gruppe ProSiebenSat.1 PULS 4. >>>Boerse-Express.com
TheNorthFace zeigt sich bei eBay: Zusammen mit dem autorisierten Partner Premium Direct bringt der Online-Marktplatz einen eigenen eBay-Store für die Outdoor-Marke ins Netz. Das Sortiment allerdings ist auf 15 Outfits im Preis von unter 150 Dollar beschränkt. Dabei ist die Marke eine der nachgefragtesten Outdoor-Brands auf dem Online-Marktplatz und verkaufte 2018 täglich mehr als 1.000 Produkte über die Plattform. Die Suchanfragen liegen bei einer Million pro Jahr. >>>Tamebay
In Frankreich streiken die Deliveroo-Radler: Der Essenslieferdienst hat sein Bezahlmodell für die Fahrer geändert. Diese erhalten für längere Strecken nun mehr Geld, für kürzere Strecken gibt es weniger. Was Deliveroo als Vorteil sieht, stößt den Auftragnehmern sauer auf. In Frankreich forderten sie nun die Bevölkerung auf, bei anderen Anbietern zu bestellen. >>>Wiwo.de
Asos nimmt Klarna mit in die USA: Der britische Modeversender lässt künftig auch in den USA Bestellungen erst nach Erhalt der Ware - und das auf Wunsch in vier gleichen Raten ohne Zinsen - bezahlen. Payment-Partner ist Klarna. >>>Tamebay
Fedex lässt weiteren Vertrag mit Amazon auslaufen: Im Juni hatte Fedex mitgeteilt, seinen US-Luftfrachtvertrag mit Amazon nicht zu verlängern. Jetzt läuft auch der Liefervertrag für auf dem Landweg zugestellte Sendungen des E-Commerce-Riesen aus. Amazon selbst entwickelt sich indes ohnehin selbst zum Logistiker. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Amazon-Werbung - wie mache ich es richtig: Das A und O beim Advertising ist Auswertbarkeit. Was man hier tun kann, verrät Amazon-Experte Sönke Hansen von Ameo. Auf dem Amazon World Summer-Camp, wird er neben weiteren Referenten den Teilnehmern am 29. August 2019 in Hamburg die „5 Quick Hits für Amazon“ näher bringen. >>>Amazon World Summer-Camp
Personalisierung entschärft den Preis: Eine personalisierte Ansprache reduziert die Preissensitivität der Kunden, zeigt eine Analyse von Ingenico. Im Durchschnitt gaben 14,9 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Deutschland an, bei individuellen Angeboten weniger auf den Preis achten zu wollen. Spitzenwerte ergaben sich hier mit 31 Prozent Zustimmung im Segment der für Werbung aufgeschlossenen Konsumenten im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. >>>Location Insider
Die besten Parodien zu Amazon: Amazon und seine Marktmacht sind ein ernstes Thema. So ernst, dass der Druck, den Amazon aufbaut, zuweilen nur noch mit Humor zu ertragen ist. Und der lässt sich mit Parodien bei YouTube am besten genießen. Hier sind die besten und lustigsten Spots, die Amazon-Werbung, Produkte und Strategie verballhornen. >>>Etailment.de

- GEHÖRT -

 "The winner takes it all? Das halte ich im B2B-Commerce für unrealistisch."
Heiko Hegwein, CDO der Takkt Gruppe, trimmt den Büroausstatter auf digitalen Vertrieb.  Dass Amazon im B2B-Segment auch eine so große Rolle spielen könnte wie im Endkundengeschäft, glaubt er nicht. Bis Ende 2020 will er das E-Commerce-Geschäft auf 900 Millionen Euro steigern. >>>CDO Insight



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