E-Commerce-Trends 11.04.19 11.04.2019, 06:30 Uhr

So startet Riani die digitale Transformation

Deutschlands Discounter zaudern beim Online-Handel, Zalando eröffnet das sechste Outlet in Münster, Riani will sich digital transformieren, Hugo Boss startet personalisiertes Tailoring und Galeria Kaufhof lässt mobil bezahlen und dabei Punkte sammeln.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Deutsche Discounter zaudern beim Online-Handel: Netto soll für Edeka-Chef Markus Mosa zur digitalen Spielwiese werden. Denn im Kerngeschäft bremsen ihn die Genossen, die selbstständigen Edeka-Kaufleute, bei seinen Versuchen aus, das Onlinegeschäft weiter auszubauen. Von anderen deutschen Discountern kann sich der neue Head of Digital, Philipp Götting, allerdings nicht viel abschauen. >>>Handelsblatt.com
Zalando eröffnet Outlet in Münster: Der Online-Modehändler eröffnet ein Outlet in Münster. Das sechste von bald elf Filialen liegt in der Königsstraße 60. >>>Fashion United
So startet Riani die digitale Transformation: Erst Ende 2018 eröffnete Riani einen eigenen Webshop. Nun will das deutsche Premium-Fashion-Label den Vorsprung der Konkurrenz schnell wieder wettmachen. >>>Fashion United
Hugo Boss startet personalisiertes Tailoring: Mit "Boss Made for Me" startet der Modekonzern Hugo Boss einen Service, der es Kunden ermöglicht, ihre Anzüge selbst zu gestalten und durch ausgesuchte Passformen, Stoffe und Details zu individualisieren. Für das neue Angebot soll eine Kampagne mit Testimonial Matts Hummels Awareness erzeugen. >>>Fashion United
Matratzen Concord gibt's jetzt auch bei Amazon: Der Discounter Matratzen Concord erschließt im Rahmen seiner Omni-Channel-Strategie einen weiteren Vertriebskanal in Deutschland und Österreich: Ab sofort werden ausgewählte Eigenmarken des Händlers über den Marktplatz Amazon.de vertrieben. >>>Moebelmarkt.de
R+V forciert das Digitalgeschäft: Der Wiesbadener Versicherer baut sein digitales Angebot deutlich aus. Im Mai starten die Genossen einen neuen, bisher namenlosen, digitalen Versicherungsmanager, den die Versicherung in Zusammenarbeit mit dem Start-up Friendsurance entwickelt hat. Zumindest testweise bietet die R+V Versicherung seit Anfang des Jahres außerdem noch eine App an: "Wilhelm" ist ein digitaler Versicherungsmakler, der Insurtechs wie Clark Konkurrenz machen soll und Versicherungen von insgesamt 160 Versicherern vermittelt. >>>Handelsblatt.com
Versandhändler Baur zieht gemischte Geschäftsbilanz: Im Geschäftsjahr 2018/2019 hat Baur nach eigenen Angaben das avisierte Umsatzziel übertroffen. Und das trotz verschärftem Wettbewerbsumfeld, hieß es bei der Präsentation der Zahlen am Vormittag. Der Netto-Umsatz stieg demnach um 1,3 Prozent auf 817 Millionen Euro. Der Gewinn blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. >>>BR.de
DocMorris scheitert mit Verkaufsautomaten für Medikamente: DocMorris darf apothekenpflichtige Arzneimittel außerhalb von Apotheken und nicht im Rahmen des Versandhandels nicht in Verkehr bringt. Dies stellt einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetzes dar, urteilten die Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe. >>>Onlinehaendler-News.de
Galeria Kaufhof und Globus lassen mit Bluecode Rewards mobil bezahlen und Punkte sammeln: Über die neue Mehrwertplattform Bluecode Rewards des Mobile-Payment-Anbieters Blue Code kann insbesondere der Handel eigene bestehende Kundenbindungsprogramme und neue Mehrwertservices komplett digital umzusetzen. Zu den ersten Kunden, die das Programm nutzen, zählen Galeria Kaufhof und Globus. >>>AllAboutPayments.de

- INTERNATIONAL -

Amazon liefert vom Händler-Lager zum Kunden: Amazon baut seine Logistik-Dienste in den USA weiter aus und bietet Online-Händlern an, Bestellungen von ihrem Lager direkt zum Kunden zu liefern. "Amazon Shipping" kommt so ohne Fulfillment Center aus. >>>Amazon-Watchblog.de
So viel verdient Ebay-Chef Devin Wenig: Ebay hat in dieser Woche die Information über die Gehaltsverhältnisse im Unternehmen offengelegt. Demnach hat Konzernchef Devin Wenig im vergangenen Jahr 18,17 Millionen US-Dollar verdient. Im Jahr 2017 lag das Gehalt des Ebay-Chefs noch bei 17,67 Millionen Dollar, 2016 waren es 15,94 Millionen. >>>Onlinehaendler-News.de
Unito hält Österreichs Digitalsteuer für falsch: Die geplante Digitalsteuer sorgt bei den Chefs der Versandhandelsgruppe Unito, zu der unter anderem die Marken Quelle, Otto und Universal gehören, für Ungemach. Zumindest jener Teil, der eine Abgabe auf Online-Werbeumsätze in Höhe von fünf Prozent vorsieht. "Google findet einen Weg, uns das umzuhängen", sagte Unito-Geschäftsführer Achim Güllmann. "Da kocht mir das Blut." >>>derStandard.at
Asos meldet Gewinneinbruch: Der britische Online-Modehändler hat unter anderem wegen Logistikproblemen beim US-Markteintritt im ersten Halbjahr des Bilanzjahres 2018/19 einen Gewinneinbruch verbucht. Bei einem Umsatzplus von 14 Prozent auf 1,31 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro) sank das Vorsteuerergebnis bis Ende Februar um 87 Prozent auf vier Millionen Pfund. >>>Wiwo.de
Amazon Go will Bargeld akzeptieren: Der E-Commerce-Riese Amazon reagiert auf die Tatsache, dass in den USA Städte wie New Jersey, Massachussets und Philadelphia kassenlose Ladengeschäfte bereits verboten haben, weil sie Nutzer ohne Kreditkarte oder Bankkonto diskriminieren. Jetzt will das Unternehmen vor Ort auch mit Bargeld bezahlen lassen. >>>AllAboutPayment.de
Primark digitalisiert das Instore-Erlebnis: Primark hat in Birmingham seine bisher größte Filiale eröffnet. Dort experimentiert die Modekette mit Digital Signage, WiFi und jeder Menge digitaler Instore-Erlebnisse. >>>Internet Retailing
Lastminute.com gründet Inhouse-Beratung fürs Media-Geschäft: Mit Playbook will die Online-Reiseplattform anderen Brands beim Aufbau eigener Inhouse-Kompetenz in Sachen Media-Planung und Media-Einkauf helfen. >>>The Drum

- BACKGROUND -

Wer beherrscht den Mobile Shopping Markt von morgen: Weder Amazon noch Zalando können die Potenziale, die Mobile schon heute bietet, auch nur annähernd ausschöpfen. Entsprechend unsicher ist, ob die heutigen Online-Gewinner auch die Mobile-Gewinner von morgen sein werden. Doch wer kommt stattdessen?Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch macht die unterschiedlichen Denkrichtungen klar und eröffnet einen Blick über den Tellerrand. >>>Exciting Commerce
Die sieben größten Flops von Amazon: In der Vergangenheit hat Amazon spektakuläreren Flops radikal den Garaus gemacht. Hier sind die prominentesten Beispiele. >>>Horizont.net

- ZAHL DES TAGES -

57 Prozent der Verbraucher in Deutschland haben aufgrund einer vorherigen, positiven Online-Erfahrung erstmals ein stationäres Geschäft des Unternehmens besucht. Das geht aus einer Untersuchungen von Riverbed hervor, für die das Digitalunternehmen 1.000 Verbraucher in ganz Deutschland befragt hat. >>>Markenartikel-Magazin.de

- GEHÖRT -

"Wenn die großen Händler um 20% wachsen, der Markt aber nur um 13% zugelegt hat (Quelle: Bilanzzahlen 2018), dann sind kleinere Händler auf der Strecke geblieben. 90% der auf Amazon aktiven Händler können von den dort erzielten Umsätzen nicht leben. Nur 2.5% aller Händler können durch ihre Umsätze auf Amazon ihren Lebensunterhalt finanzieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass die tatsächlichen Zahlen dramatischer sind und eine parabelartige Verteilung der Umsätze innerhalb der Gruppen vermutet werden darf."
Wortfilter-Blogger Mark Steier hat sich die jüngsten Zahlen von Amazon angeschaut und daraus Rückschlüsse abgeleitet. >>>Wortfilter.de



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