E-Commerce-Trends 18.10.2019, 07:00 Uhr

So marktbeherrschend ist Amazon

Zooplus wächst nicht mehr ganz so stark, Second-Hand-Mode boomt bei eBay, bei Conrad verkauft jetzt der Roboter, E-Farm.com profitiert von verändertem Geschäftsmodell und Heiner Lauterbach will Lebenslektionen zu Geld machen.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Zooplus wächst nicht mehr ganz so stark: Zwar hat der Tierbedarfsversender im dritten Quartal seinen Umsatz um rund 14 Prozent gesteigert. Die Wachstumsdynamik hat sich jedoch abgeschwächt. Vom Neukundengeschäft hat Zooplus aber erneut profitieren können. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Second-Hand-Mode boomt bei eBay: Eine interne Datenauswertung des Online-Marktplatzes zeigt, dass sich der Anteil von Second-Hand-Mode auf der Plattform mehr als verdoppelt hat. >>>Onlinehaendler-News.de
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Bei Conrad verkauft jetzt der Roboter: Der Elektrofachhändler hat in einer Filiale in Berlin-Schöneberg erstmals einen Roboter aufgestellt, der Kunden rund um die Uhr bedienen soll. In einem ständig zugängigen Bereich können sie über einen Bildschirm Technikprodukte wie Stromadapter, Powerbanks, Batterien oder Einwegkameras auswählen und bar oder per Karte bezahlen. >>>Shop-Award-Blog
E-Farm.com profitiert von verändertem Geschäftsmodell: Die Handelsplattform für gebrauchte Landmaschinen erwirtschaftete 2018 einen Umsatz in Höhe von sechs Millionen Euro. Während am Anfang die Maschinen kommissioniert wurden, kauft E-Farm.com diese nun im Rahmen der Transaktion auf. Dadurch profitiert das Start-up – ganz ohne Bestandsrisiko – von einer deutlich besseren Einkaufsmarge und kann sämtliche Zusatzleistungen rund um die Kaufabwicklung realisieren. >>>Deutsche-Startups.de
Heiner Lauterbach will Lebenslektionen zu Geld machen: Der Schauspieler will eine Plattform für Life-Coaching-Videos auf den Markt bringen. Mit an Bord: Stars wie Til Schweiger oder Jürgen Klopp. >>>Handelsblatt.com
Weihnachten im Schuhkarton wird digital: Alle Jahre wieder können Menschen Schuhkartons mit Geschenken füllen, die dann Kinder in schwierigen Lebenssituationen an Weihnachten überreicht werden. Wer keine Zeit hat, selbst einkaufen zu gehen, kann jetzt auch einen Online-Schuhkarton packen. >>>Pressseportal.de

- INTERNATIONAL -

So vermarktet Amazon seinen Spielwarenkatalog vor Weihnachten: In Amazons Spielzeugkatalog "Holiday Toy List" stellt Amazon eine Liste der spannendsten Spielzeuge des Jahres zusammen. Brands, die besonders prominent platziert werden wollen, können sich mit zwei Millionen Dollar einkaufen, hat die Nachrichtenagentur Bloomberg erfahren. Je mehr die Marken bezahlen, desto mehr Produkte werden aufgenommen. Branchenbeobachter monieren, diese Angebote müssten mit "Werbung" gekennzeichnet sein. >>>Adage.com
Alibaba erzielt 250-Millionen-Dollar-Vergleich in den USA: Ein mutmaßliches Versäumnis beim Börsengang kostet den chinesischen E-Commerce-Riesen eine Viertelmilliarde Dollar. In einer US-Sammelklage wurde Alibaba vorgeworfen, ein Treffen zwischen Führungskräften des Unternehmens und staatlichen Vertretern für Industrie und Handel wegen Plagiaten kurz vor dem Börsengang nicht öffentlich gemacht zu haben. >>>Der Aktionär
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++++ Facebook: Dynamic Product Ads, Pixel & Co. ++++ 22. Oktober 2019, Online-Seminar ++++ >>> 4 Plätze frei 
Netflix gewinnt 6,8 Millionen neue Kunden: Der Video-Streaming-Dienst verzeichnet im dritten Quartal 6,8 Millionen neue Bezahlabos. Damit blieb das Unternehmen zwar unter seiner eigenen Prognose von sieben Millionen neuen Nutzern, übertraf aber die Markterwartungen. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Was sich beim Online-Einkauf durch den Brexit ändert: Nachdem es lange Zeit so aussah, als würden die Briten ohne Vertrag aus der EU austreten, gibt es jetzt vielleicht doch noch einen Brexit-Deal. Viele Online-Händler dürften aufatmen, denn gerade die Gefahr durch Zolltarife durch den Brexit bedrohte den Absatz bei UK-ansässigen Händlern. Doch ändert sich durch den Brexit nun etwas für Online-Shopper aus Deutschland? >>>Desired.de
So marktbeherrschend ist Amazon: Der Handel über Amazons Plattform hat mit einem geschätzten Umsatz von 11,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019 bereits einen Anteil von fünf Prozent am gesamten deutschen Einzelhandel erreicht. Das errechneten die E-Commerce-Beratung E-Tribes, der Marktforscher Metoda und die Uni St. Gallen und der Fachinformationsdienst "Digital Kompakt" in einer gemeinsamen Erhebung. Im Bereich Spielzeug, Baby, Sport und Freizeit kommt Amazon auf einen Umsatzanteil von fast 16 Prozent des Gesamtmarktes. Ähnlich sieht es aus bei Elektronikartikeln mit 14 Prozent und Büchern und Bürobedarf mit 13,6 Prozent. >>>Handelsblatt.com
Wie sich digitale Einkaufskanäle verändern: Wie sieht das Einkaufsverhalten deutscher und internationaler Nutzer aus? Welche Kanäle bevorzugen sie und was muss der Handel heute leisten, um den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden? Antworten gibt eine Shopping-Studie von Salesforce. >>>Internetworld.de
Übergangsfrist für Online-Kartenzahlungen bis Ende 2020: Noch bis zum 31. Dezember 2020 können Zahlungsdienstleister mit Sitz in Deutschland Online-Kartenzahlungen auch ohne eine nach der PSD2 erforderliche starke Kundenauthentifizierung ausführen. Das gab die Finanzaufsicht Bafin bekannt. >>>Internetworld.de
Snapchat kurbelt den Umsatz an: Mit dem neuen Anzeigenformat "Dynamic Ads" können Händler aus ihren Produktkatalogen automatisch Anzeigen kreieren und basierend auf den Interessen der Zielgruppen ausspielen. Erste DTC-Marken wie Princess Polly Clothing, Vitaly Design oder Shady Rays Polarized Sunglasses melden guten Erfolge. >>>Business Insider

- ZAHL DES TAGES -

Ein Umsatzplus von 25 Prozent erwartet die Black Friday GmbH für das Wochenende vom 29. November bis 1. Dezember. Insgesamt sollen dann drei Milliarden Euro in die Kassen des deutschen Einzelhandels fließen. 2018 waren es - stationär und online - 2,4 Milliarden Euro und 15 Prozent mehr als 2017. >>>wuv.de

- GEHÖRT -

"Händler müssen langfristig denken und sich bewusst sein, dass auch das Geschäft im Internet harte Arbeit und in der Regel kein schnelles Geldverdienen bedeutet."
Ein erfolgreicher Online-Handel lässt sich nicht so leicht bewerkstelligen, wie Ratgeber gerne Glauben machen. Myos-Gründer Nikolaus Hilgenfeldt kann ein Lied davon singen. >>>IT-Zoom.de



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