27.08.2014 27.08.2014, 07:34 Uhr

Neuer Großinvestor für Zooplus

Eine ehemalige Ruhrkohle-Stiftung investiert in den Internet-Handel: Die RAG-Stiftung steigt mit etwas mehr als zehn Prozent der Anteile bei Zooplus ein. Interessante Konstellation.

- NEWS -


Zooplus hat einen neuen Großaktionär. Die RAG-Stiftung hat indirekt über Fonds des Investors Maxburg Capital etwas mehr als 10 Prozent der Anteile des Tierbedarfversenders gekauft. >>>Finanzen.net

MyHammer und Contorion arbeiten zusammen. Contorion, ein 2014 gestarteter Webshop für Handwerks- und Industriebedarf, bietet seine Produkte nun auch Handwerkern, die bei MyHammer registriert sind, zu günstigeren Preisen an. Der Handwerker-Vermittler MyHammer erweitert gleichzeitig das Angebot für seine Klienten. >>>Internetworld
Der E-Learning-Anbieter sofatutor hat einen neuen Investor. Die Verlagsgruppe Cornelsen steigt beim Berliner Lerndienst ein. Insgesamt sammelte sofatutor in der dritten Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Euro ein. Damit soll die Position in der DACH-Region gestärkt und das Produkt weiterentwickelt werden. >>>deutsche-startups

Last Minute Local, eine App für Rabatt-Angebote von Shops aus der Umgebung, ist offline. Der Mobile Couponing-Dienst von Axel Springer Ideas war erst Anfang des Jahres an den Start gegangen, aber nie über den Testraum Berlin hinausgekommen. >>>deutsche-startups
Unister strukturiert sich um und hat seine Reiseportale in eine eigene Betriebsgesellschaft überführt. CEO von Unister Travel ist Boris Raoul, der vom Reiseveranstalter FTI kommt.
Im Januar 2014 hatte Unister noch Berichte über eine Aufspaltung dementiert. >>>Internetworld

- INTERNATIONAL -

Uber hat angeblich seine Markenbotschafter dafür eingesetzt, den Konkurrenten Lyft zu sabotieren, berichtet das Nachrichtenmagazin "The Verge". Dafür seien diese Auftragnehmer mit Handys und Kreditkarten ausgestattet worden, mit denen sie Lyft-Fahrer bestellen und diese dann bestechen sollten, damit sie zu Uber wechseln und die Fahrt für den Konkurrenten beenden. Das ginge aus internen Dokumenten mit dem Codewort #shavethestache ("Rasier den Schnurrbart") hervor, was sich wohl auf das Logo von Lyft, einen ausladenden pinkfarbenen Schnurrbart bezieht. Bis dato hatte Uber jegliche Sabotage-Aktionen gegen Lyft vehement bestritten. >>>The Verge
Amazon will sein Engagement in China ausweiten. In der Freihandelszone in Shanghai soll ein Fulfillment-Zentrum entstehen, zudem soll Amazon.com demnächst auch auf chinesisch verfügbar sein. Bisher ist Amazon in China die Nummer 4 der Top-Online-Shops. >>>Internet Retailer
Best Buy konnte seinen Online-Umsatz im zweiten Quartal um 22 Prozent auf 581 Millionen US-Dolar steigern. Das ist aber auch der einzige Lichtblick der Quartalszahlen: Insgesamt sank der Umsatz der Elektronik-Kette um vier Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

E-Commerce an der Börse: Die Branche wartet auf den IPO von Rocket Internet und Zalando; Gelegenheit für Alexander Graf sich Erfolg und Misserfolg von anderen E-Commerce-Börsianern wie Groupon, Asos, Zulily, AO.com und Amazon anzuschauen. >>>Kassenzone
Interne Suche: Deutsche Online-Shops vernachlässigen zu oft ihre Suchfunktion, mahnt die E-Commerce-Agentur dotsource - und das obwohl 40 bis 60 Prozent der Online-Shopper aktiv die Suche nutzen. Der Grund: Die meisten Shop-Betreiber nutzen die Standard-Suche ihres Shopsystems - und die ist oft nur eine Basis-Suche mit hohem manuellen Aufwand. >>>Handelskraft
Bestellfrequenz: Kunden von Internet-Pureplayern kaufen deutlich regelmäßiger im Internet ein als Kunden von Multichannel-Händlern - allerdings kehren sie mitnichten automatisch zum bereits einmal genutzen Online-Shop zurück. 80 Prozent der Kunden von Internet-Pureplayern sind Einmal-Käufer. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des bevh. >>>bevh

- ZAHL DES TAGES -

18 Mal pro Jahr shoppen Deutsche im Netz - öfter als in jedem anderen europäischen Land. Der Warenkorbwert beträgt im Schnitt 62 Euro. >>>Internetworld

- GEHÖRT -


"Zumindest bieten wir einige bankennahe Services an, wie das Festgeld. Wer weiß, vielleicht gibt es bei Klarna irgendwann ja sogar Girokonten. Aber dies ist derzeit weder geplant noch unsere Zielrichtung."
Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski hält sich die schrittweise Migration seines Payment-Services zur Bank vorsichtshalber offen. >>>Wirtschaftswoche



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