E-Commerce-Trends 12.10.17 12.10.2017, 07:57 Uhr

Limango startet Kindereigenmarke

Limango bringt eine Kindereigenmarke an den Start, Thalia digitalisiert das Leseerlebnis, Carspring schwächelt, Grover bekommt mehr Geld, JD.com umgarnt Luxusmarken mit Toplife, Walmart will online um 40 Prozent wachsen und Allume optimiert Curated Shopping.
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- NEWS -

Limango: Der Shopping-Club bringt eine eigene Kinderkollektion auf den Markt. Die Eigenmarke soll Öko-Textilien für Babys und Kinder zwischen 0 und 8 Jahren anbieten. Die erste Kollektion besteht aus über 280 Modellen. >>>Textilwirtschaft (für Abonnenten)
Thalia: Die Buchhandelskette beteiligt sich an Papego. Mit der gleichnamigen App können Nutzer die Seite eines Print-Buchs abscannen und dann auf dem Mobilgerät die Digitalfassung weiterlesen. >>>Heise online
Ahlers: Das Modeunternehmen mit Marken wie Pierre Cardin und Baldessarini erfreut sich am E-Commerce: Im dritten Quartal legten die Umsätze um 24 Prozent zu. Aufgelaufen wuchs das digitale Geschäft in den ersten neun Monaten um elf Prozent. >>>Fashion Network
Carspring: Eigentlich wollte Carspring den Gebrauchtwagenhandel revolutionieren. Doch offenbar läuft es alles andere als rund. Auf der Carspring-Homepage sind aktuell keine Fahrzeuge mehr gelistet, der Kundenchat ist offline und bei der Service-Hotline ist kein Durchkommen. >>>NGIN Mobility
Grover: Die Varengold Bank investiert zehn Millionen Euro in Grover. “Die Summe ist eine Erweiterung der ursprünglich 4 Millionen umfassenden Finanzierung, die bereits im Januar 2017 abgeschlossen wurde”, teilt das Start-up, eine Plattform zur Miete von Consumer Electronics, mit. Jetzt soll weiter in Wachstum investiert werden. >>>Deutsche-Startups.de
Otto.de: Eine breit angelegte TV-Kampagne rückt das Möbel-Sortiment des Hamburger E-Commerce-Riesen in den Vordergrund. Der Marktführer im deutschen Online-Möbelhandel präsentiert sich mit fünf verschiedenen Produktspots, die auf aktuelle Highlights aus dem Möbel-Sortiment von otto.de verweisen. Das Hamburger Unternehmen kooperiert derzeit mit 100 Möbelmarken und will 2018 das Angebot weiter ausweiten. >>>Lead Digital
Conrad: Der neue Ausbildungsberuf E-Commerce-Kaufmann kommt 2018. Nun hat auch die Elektronikkette Conrad angekündigt, pünktlich zum Start am Firmensitz in Hirschau eigene Online-Handelsexperten auszubilden. >>>Channelpartner.de

- INTERNATIONAL -

Toplife: Der chinesische Händler JD.com startet in China die Luxus-E-Commerce-Plattform Toplife - und macht damit vieles deutlich besser als Amazon bei uns. Luxusmarken wie La Perla, Emporio Armani, Rimowa, Dyson, B&O Play und Trussardi sind bereits an Bord. >>>wuv.de
Walmart: Die hohen Investitionen in das E-Commerce-Geschäft sollen auch im kommenden Geschäftsjahr das Wachstum von Walmart anfeuern. Ein Plus von 40 Prozent erwartet der Händler für seine US-Online-Umsätze. Vor allem bei E-Food fährt Walmart das Tempo hoch. >>>Lebensmittel Zeitung
Gap: Die Modemarke launcht eine Abobox für Babykleidung. Für 70 Dollar pro Box gibt es sechs Kleidungsstücke im Wert von mindestens 100 Dollar. >>>CNBC
Amazon: In Zusammenarbeit mit dem Startup Phrame entwickelt der Internet-Riese derzeit offenbar smarte Türschlösser, die Lieferdiensten einmalig den Zugang zur Wohnung des Kunden ermöglichen. Offizielle Bestätigungen gibt es allerdings nicht. >>>derStandard.at
Amazon: Der Online-Händler hat eine Möglichkeit gefunden, wie Teenager unabhängig vom Account ihrer Eltern auf Amazon einkaufen können. Allerdings müssen die Eltern dem Kauf entweder zustimmen oder vorher eine Warenkorbhöhe definieren, die die Teenager selbständig bestellen dürfen. >>>TechCrunch.com
Asos: Der britische Online-Modehändler führt in London unter dem Namen „Asos Instant“ Same-Day-Delivery ein. Es ist nicht der einzige serviceorientierte Logistikansatz der Briten. >>>CEP Research
Farfetch: Der britische Online-Marktplatz für Luxusmode bedient sich der Daten seines neuen Investors JD.com, um seine Präsenz in China exakt auf die Bedürfnisse der chinesischen Kunden zuzuschneiden. JD.com investierte im Juni 397 Millionen Dollar in Farfetch. >>>WWD.com
Alibaba: Der chinesische Internet-Händler bringt sich mit einer weiteren Milliardeninvestition gegen den US-Rivalen Amazon in Stellung. Wie Chinas größter Online-Händler am Mittwoch mitteilte, sollen in den kommenden drei Jahren mehr als 15 Milliarden Dollar in den Aufbau von Forschungszentren fließen. >>>Wiwo.de
Allume: Die Citrus-Lane-Gründerin Mauria Finley hebt ein neues Projekt aus der Taufe: Allume heißt ein On-Demand-Personal-Shopping-Service, der mithilfe von Algorithmen Nutzern die Stylisten empfiehlt, die einen ähnlichen Geschmack wie sie selber haben. Die Stylisten lernen ihre Kunden kennen und durchwühlen dann das gesamte Web, um passende Mode und Accessoires für sie zu finden und in einem individuellen Lookbook zu präsentieren. Die ersten drei Millionen kommen vom Investor True Ventures. >>>Pressemitteilung
Sloggi: Die Triumph-Tochter Sloggi hat einen eigenen Online-Shop in vier europäischen Ländern eröffnet. Sieben weitere sollen bis Jahresende hinzukommen. Bislang konnten Kunden Sloggi nur über Triumph.com bestellen. >>>Fashion United

- BACKGROUND -

Online-Handel: Die Verkaufszahlen von Bekleidung und Schuhen über das Web stagnieren, zeigen aktuelle Zahlen des bevh von Juli bis September. Online-Umsätze mit Büchern und E-Books gingen gar um 9,3 Prozent zurück. Überdurchschnittliche Wachstumsraten verzeichneten hingegen Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs. Insgesamt lagen die Umsätze im dritten Quartal bei 13,6 Milliarden Euro - und damit neun Prozent über Vorjahresumsatz. >>>Lead Digital
Conversational Commerce: Alexa kann jetzt auch Stimmen unterscheiden. Basierend auf der Spracherkennung erhalten Kunden nun personalisierte Shopping-Listen, Musik-Angebote und anderes. >>>TechCrunch
Kwik: Der Dash-Button-Konkurrent Kwik erfindet das Zero-Klick-Shopping. Werden die smarten Plastikteilchen auf Waschmittel, Spülmaschinen und andere Geräte aufgeklebt, erkennen sie anhand von Sensoren selbst, wie oft eine Maschine gelaufen ist und wann neue Waschmittel bestellt werden müssen. >>>Etailment.de
Mobile Only: 50 Minuten pro Monat verbringen US-Konsumenten inzwischen in Shopping-Apps, ermittelte der Dienstleister App Annie. Allerdings haben dabei Digital-First-Apps wie die von Amazon, Etsy oder Wish die Nase deutlich vor denen von Brick-and-Mortar-Anbietern. >>>TechCrunch.com

- ZAHL DES TAGES -

19 Prozent aller Webdesigner rechnen weniger als 40 Euro pro Stunde ab, zeigt eine Studie von Host Europe. Nur 12,4 Prozent verlangen mehr als 80 Euro pro Stunde. >>>t3n.de

- GEHÖRT -

„Bis 2020 sollen rund 30 Prozent des Web-Browsings ohne Bildschirm stattfinden. Wie genau sieht dann das Logo Ihrer Marke aus? Und was planen Sie in Sachen Voice Commerce und wie präsentieren Sie Ihre Waren in Zeiten von VR und AR?“
Dietmar Dahmen, Chief Innovation Officer von ecx.io, führte den Unternehmen auf dem „Internet World Kongress“ sehr bildhaft vor Augen, dass es Zeit ist, endlich vom gemütlichen Kissen aufzustehen, zum Superhelden zu werden und die Steinmauer des „Es geht nicht“ zu durchbrechen. >>>Internetworld.de



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