E-Commerce-Trends 12.07.18 12.07.2018, 06:52 Uhr

Lidl buhlt um Dawanda-Mitarbeiter

Lidl will die ehemaligen Dawanda-Mitarbeiter zu sich holen, 99chairs springt in letzter Minute der Investor ab, Lesara sammelt 30 Millionen Euro ein, Fashion ID geht nach Polen und Amazon patentiert Roboter-Förderbänder.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
Die E-Commerce-Trends liefern wir Ihnen täglich morgens gratis und bequem auch in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum Newsletter-Abo.

- NEWS -

Lidl buhlt um Dawanda-Mitarbeiter: Nach Bekanntwerden der Schließung des Online-Marktplatzes für Handarbeiten, DaWanda, lädt Lidl Digital die bald ausscheidenden Mitarbeiter gezielt ein, künftig das Online-Geschäft des Discounters mit voranzubringen. Zuletzt kämpfte Lidl allerdings selbst gegen einige Turbulenzen in der E-Commerce-Abteilung. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
99chairs ist endgültig am Ende: Dem Berliner Startup, das sich in den vergangenen Monaten in einer Insolvenz in Eigenverwaltung befand, ist in letzter Minute der Investor abgesprungen. Die geplante Rettungsparty musste abgesagt und stattdessen die Firma abgewickelt werden. >>>Deutsche-Startups.de
Lesara sammelt 30 Millionen Euro ein: Das E-Commerce-Startup Lesara hat weitere 30 Millionen Euro von Investoren eingenommen. Das Geld soll in das Wachstum des Modediscounters fließen. >>>t3n.de
Lampenwelt.de bestätigt 75 Millionen Euro Jahresumsatz: Dass "Europas führender Online-Händler für Leuchten" erfolgreicher als so manch gehyptes Berliner Startup wirtschaftet, ist noch immer zu wenigen Menschen im Land bekannt. Deutsche-Startups.de hat einen genauen Blick in die Bücher geworfen. >>>Deutsche-Startups.de
Immobilienscout24 holt Alexa an Bord: Die Wohnungsplattform hat einen Alexa-Skill für die sprachgesteuerte Wohnungssuche veröffentlicht. Dabei lässt sich nicht nur mit Spracheingaben nach Wohnungsinseraten suchen, der Bildschirm des Echo Show zeigt auch die entsprechenden Bilder an. Auf Zuruf stellt der Skill die wichtigsten Filterfunktionen ein und gespeicherte Suchen lassen sich erneut aufrufen, sofern man den Skill mit dem ImmobilienScout24-Konto verknüpft. >>>Amazon Watchblog
Internetstores holt sich Unterstützung für die Geschäftsführung: Die Signa-Tochter Internetstores setzt beim Ausbau des Markenportfolios auf einen strategischen Berater. Der Manager war zuletzt bei Canyon Bicycles tätig. >>>SAZ Sport
Wie About You, Zalando und Rebelle Daten und Emotion verbinden: Der Zugang zum Portemonnaie der Kunden gelingt selten über rationale Argumente. Um dem emotionsgetriebenen Kunden ganz nah zu sein, braucht man – Daten, Daten, Daten. About you, Zalando oder Rebelle zeigen, wie das geht. >>>Etailment.de
Warum der Dailydeal-Gründer Fabian Heilemann in sich selbst investiert hätte: Fabian Heilemann verkaufte einst Dailydeal an Google und investierte in Startups wie N26. Im Gespräch mit Startup Notes erklärt er, was richtig starke Ideen ausmacht. >>>t3n.de

- INTERNATIONAL -

Amazon patentiert Roboter-Förderbänder: Amazon könnte bald eine Flotte von Roboter-Förderbändern in seinen Lagern einsetzen. Der Technologiegigant hat kürzlich ein Konzept für ein Gerät angemeldet, das mit einem Förderband ausgestattet ist, das Gegenstände sortieren und transportieren kann. >>>Tekk.tv
Casper verkauft Nickerchen für 25 US-Dollar: "The Dreamery" heißt ein neues Angebot der Matratzenmarke Casper. New Yorker können sich dort für ein 45-minütiges Nickerchen in riesige hölzerne Os einmieten. Geschlafen wird natürlich auf Casper-Matratzen. >>>TechCrunch
Peek & Cloppenburg geht online nach Polen: Elf stationäre Häuser betreibt der Modehändler bereits in Polen, jetzt folgt der Online-Shop. 20.000 Produkte von 300 verschiedenen Marken sind im Sortiment. Exklusive Produkte und ein größeres Schuhsortiment sollen das digitale Geschäft anregen. >>>Fashion Network
Alibaba sucht Partner für die Cloud: Der chinesische E-Commerce-Riese will seine Cloud-Services auch in Europa über Partner vermarkten und hat dafür jetzt ein EMEA-weites Channelprogramm aufgesetzt. >>>Computer Reseller News

- BACKGROUND -

Wie lange dauert ein Internet-Projekt: Vier bis zwölf Wochen müssen Unternehmen für die Entwicklung einer einfachen App mit Standard-Komponenten einplanen, ein einfacher Online-Shop ist in zwei bis acht Wochen fertig und eine einfache Website in bis zu sechs Wochen, rechnet Marconomy.de vor. Bei komplexeren Anwendungen kann es aber deutlich länger dauern. >>>Marconomy.de
Die umsatzstärksten Schweizer Online-Shops: Die Schweizer Unternehmensberatung Carpathia hat zum zweiten Mal ihr eigenes Ranking der größten Schweizer Webhändler veröffentlicht. An den drei Top-Positionen stehen: Digitec.ch (602 Mio. CHF), Zalando.ch (534 Mio. CHF) und Amazon.de (475 Mio. CH). >>>Carpathia
Flugportale bestehen auf Kreditkartengebühren: Im Januar 2018 verfügte das EU-Parlament das Verbot von Kreditkartengebühren. Trotzdem gibt es nach wie vor Online-Flugportale, bei denen sich beim Einsatz von gängigen Kreditkarten die Flugpreise erhöhen. Bei einem Test der Zeitschrift "Reise & Preise" waren Tickets, die mit einer herkömmlichen Visa- oder Mastercard bezahlt wurden, bei sechs von 14 untersuchten Anbietern am Ende um bis 27 Prozent teurer als mit der günstigsten Zahlart. >>>Pressemitteilung
Was Online-Händler beim Verpackungsgesetz beachten müsssen: Zum 1.1.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft und löst die bis dahin geltende Verpackungsverordnung ab. Wer Verpackungen in den Verkehr bringt, die in einem privaten Haushalt entsorgt werden, muss sich bei einem dualen System kostenpflichtig lizenzieren. Die neue Behörde "Stiftung Zentralen Zelle Verpackungsregister" wird ein öffentliches Register aller Unternehmen starten, die systembeteiligungspflichtige Verpackungen in den Verkehr bringen. Ab Ende August können sich Händler dort registrieren. >>>bevh.org
Alles über Amazon: Kennen Sie schon unsere neuen "AmazonWorld News"? Jeden Mittwoch liefern wir Ihnen die wichtigsten News kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach. So bleiben Sie für strategische Entscheidungen und praktische Umsetzungen immer am Puls der Zeit. >>>zur aktuellen Ausgabe

- ZAHL DES TAGES -

100.000 Räder wurden im vergangenen Jahr über Fahrrad.de verkauft, erzählte CEO Markus Winter gegenüber "Berlin Valley". Das sind rechnerisch gerade einmal vier Prozent aller Fahrräder, die jährlich in Deutschland verkauft werden. Allerdings ist Fahrrad.de unterstützt inzwischen die bekannteste Marke im deutschen Markt - auch wenn der Name nicht nur Vorteile hat. >>>Berlinvalley.com

- GEHÖRT -

„Nur wer es schafft, Dienste zu bauen, die aus einer initialen Kundenbeziehung eine stetige Beziehung machen, kann bestehen.“
SinnerSchrader-Gründer Matthias Schrader erzählt im OMR-Podcast, wie er Kunden hilft, unabhängig von der GAFA-Ökonomie zu werden. >>>OMR.com



Das könnte Sie auch interessieren