E-Commerce-Trends 14.03.18 14.03.2018, 07:52 Uhr

Lesara wandelt sich zur AG

Lesara wandelt sich zur AG, DragonFlip handelt mit Private-Label-Anbietern auf Amazon, eBay sucht nach den Outfits der Promis, Net-a-Porter macht in Juwelen und Instacart entwickelt einen Self-Checkout.
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- NEWS -

Lesara: Der Online-Discounter hat die durch die letzte Kapitalerhöhung eingeleitete Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vollzogen und firmiert jetzt als Lesara AG. Das kann, muss aber kein Zeichen für einen baldigen Börsengang sein, schreibt Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch. >>>Exciting Commerce
DragonFlip: Der Marktplatz zum Kaufen und Verkaufen von Amazon-basierten Unternehmen hat nach seiner Gründung vor einem halben Jahr bereits fünf Transaktionen erfolgreich begleitet. Für über 700 Investoren werden attraktive Angebote gesucht. Im Fokus stehen Private Label Marken. >>>Onlinehaendler-News.de
Funding Circle: 2015 kaufte Funding Circle die Rocket-Kreditplattform Zencap. Danach wurde es ruhig um das Fintech. Nun sei das Startup wieder auf Wachstumskurs – auf niedrigem Level. >>>Gründerszene.de
Lochbleche-Shop.de: Schäfer Lochbleche bietet ab sofort sein gesamtes Lagersortiment online an. Neben einem transparenten sowie intuitiven Zugang zum Portfolio, liegt das Hauptaugenmerk des Online-Shops auf einer stringenten User-Führung, die mit wenigen Klicks zum gewünschten Lochblech führt. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Ikea: Das schwedische Möbelhaus bietet über seine Tochter TaskRabbit in einigen US-Märkten künftig einen neuen Aufbau-Service an. Die Kosten starten bei 36 US-Dollar. >>>TechCrunch.com
eBay: Der Online-Marktplatz nutzt künstliche Intelligenz für ein neues "Shop the Celebrity Look"-Feature. Damit können Kunden nach Produkten suchen, die Stars auf Bildern nutzen. Die Bildersuche findet dann entweder das exakte Produkt oder günstigere Alternativen. >>>Tamebay
Net-a-Porter: Der Online-Shop für Luxusmode will sein Schmuck-Sortiment besser in Szene setzen. Künftig soll es die Produkte von Marken wie Piaget, Cartier, Pomellato oder Tiffany & Co auf einer eigenen Unterseite im Shop geben. >>>WWD.com
Instacart: Der Online-Bringdienst will seinen Zustellern das Anstellen an der Supermarktkasse ersparen und so die Touren besser auslasten. Dazu hat das Unternehmen einen Self-Checkout entwickelt und zum Patent angemeldet. >>>Fast Company
Walmart: Der Handelskonzern liefert ab Ende des Jahres in 100 US-Städten Lebensmittel aus. In New York City soll es einen Same-Day-Delivery-Service geben. Das kostenintensive Angebot hatte Walmart bislang abgelehnt, wird aber von Konkurrenten wie Amazon, Kroger und Target, die ähnliche Angebote haben, dazu gezwungen. >>>WSJ.com
Amazon: Der E-Commerce-Riese erweitert sein Leistungsangebot für Prime-Kunden. In Kooperation mit Twitch sollen Prime-Kunden künftig Gratisspiele nutzen können. >>>TechCrunch
Amazon: Der Internet-Gigant verhandelt mit Banken wie JP Morgan Chase, um eine co-gebrandete Kreditkarte auf den Markt zu bringen. Zielgruppe dafür sind Kleinunternehmen, die auf Amazon einkaufen. >>>Bloomberg
Amazon: Alexa kann künftig auch mehrere Befehle hintereinander empfangen, ohne dass davor jedes Mal ihr Name genannt werden muss. Bislang funktioniert der Follow-Up-Modus aber nur in den USA. >>>Mobiflip.de
Farfetch: Der Online-Marktplatz für Luxusboutiquen hat die britische Kette Harvey Nichols für sich gewonnen. Es ist die erste Handelskette, die bei Farfetch andockt. >>>Reuters.de
Wish: Der digitale App-Wühltisch verführt 300 Millionen Kunden zum Kauf billiger Sinnlos-Produkte, die sie überhaupt nicht brauchen. Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen für den Plastik-Schrott spielen keine Rolle. "Die App verführt vor allem junge Leute dazu, dass sie sich dumm und dusselig kaufen", sagt Ingo Balderjahn, Leiter des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Potsdam. >>>Sueddeutsche.de
Coop@home: Der Online-Supermarkt wirbt in der Schweiz erstmals im Fernsehen für seine Dienste. Tenor: Traumpartner gefunden. >>>Persoenlich.com

- BACKGROUND -

Online-Marktplätze: Martin Groß-Albenhausen vom bevh hat in einem Fünfjahresvergleich nebeneinander gestellt, in wieviel Prozent der Interviews Kunden einen Online-Marktplatz oder einen Multichannel-Anbieter als Ort des letzten Online-Einkaufs nennen. Die Verschiebungen sind zum Teil dramatisch. >>>bevh.org
Grenzüberschreitender Online-Handel: Päckchen in andere Länder zu schicken und Waren bei Online-Händlern im Ausland zu bestellen, könnte künftig günstiger werden. Das Europäische Parlament segnete am Dienstag in Straßburg eine neue EU-Verordnung ab, die für mehr Transparenz auf dem Paketmarkt sorgen soll – und damit auch die Preise drücken dürfte. >>>Heise.de
Blockchain: Zusammen mit der Beratungsfirma Accenture hat DHL ein Pilotprojekt vorgestellt, bei dem sie Blockchain Technologie nutzen um den Versand von Medikamenten nachzuvollziehen. Laut Interpol sollen jedes Jahr bis zu 1 Million Menschen aufgrund von gefälschten Medikamenten sterben. >>>Kryptoszene.de
Online-Drogenhandel: 80 Prozent der Kunden im Krypto-Drogenhandel sind männlich, zwischen 20 und 40 Jahre alt und entweder Studenten oder erwerbstätig, zeigt eine Analyse der Politikwissenschaftlerin Meropi Tzanetakis an der Universität Oslo. Die nachgefragtesten Produkte sind Cannabis, Ecstasy und Kokain. Am Online-Einkauf im Darknet schätzen die Kunden Anonymität und Einfachheit sowie die bessere Qualität der Drogen. Einige Kunden schätzen auch, dass Händler schnell auf Kundenanfragen reagieren und sich bemühen, Sendungen unauffällig zu gestalten. Also alles wie im richtigen Leben. >>>Berliner Zeitung

- ZAHL DES TAGES -

71 Prozent der deutschen SHK-Installateure würden eigenen Angaben zufolge auch dann keine SHK-Produkte bei Amazon kaufen, wenn dieser wie zu vergleichbaren Konditionen wie der traditionelle Fachhandel anböte. Briten und Polen sind hier deutlich offener, zeigt eine Studie von Bau Info Consult. >>>TGA.at

- GEHÖRT -

"Dieses Unternehmen ist digitaler Vorreiter und wird auch ein digitaler Vorreiter bleiben."
Der neue Bastei-Lübbe CEO Carel Halff räumt bei dem börsennotierten Publikumsverlag auf. Mit 30 Prozent Umsatzanteil im Digitalgeschäft dürfte der Verlag in Deutschland an der Spitze liegen. >>>Buchreport.de



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