E-Commerce-Trends 08.02.19 08.02.2019, 07:49 Uhr

Jeff Bezos wehrt sich gegen Erpressung mit Dick Pics

Zum Wochenausklang etwas Gossip: Jeff Bezos wird vom "National Enquirer" mit Dick Pics erpresst, H&M präsentiert sich in Deutschland online neu, Cewe profitiert von der konsequenten Digitalisierung und Schuhe24 eröffnet den ersten Store für Eigenmarken.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Das ist der neue Online-Shop von H&M Deutschland: H&M Deutschland geht mit einem neuen Online-Shop und einer neuen mobilen App an den Start. Zu den Highlights zählen dem Fashion-Händler zufolge die Visual Search, die Funktion "Scan & Find" sowie die neue #HMxME-Galerie. >>>Internetworld.de
Cewe profitiert von der konsequenten Digitalisierung: Dass Smartphones "Fotoapparat und Bestellgerät" in einem Sinn, kommt dem Fotofinisher zugute. Während andere in der Fotobranche das Ende der Fotoabzüge vom Negativ nicht überlebten, wächst Cewe. Künftig soll eine automatische Gesichts- und Objekterkennung das Gestalten von Fotobüchern noch einfacher machen. >>>Handelsblatt.com
Schuhe24 eröffnet ersten Store für Eigenmarken: Im hessischen Hofheim hat der Online-Marktplatz seinen ersten stationären Shop für die Eigenmarke Franz Ferdinand eröffnet. Auch teilnehmenden Händlern soll der Laden als Showroom und zum Ordern zur Verfügung stehen. >>>Fashion Network
Adidas stellt komplette Looks mit KI zusammen: Im Modehandel gehört es in Apps, Online-Shops aber auch Self-Service-Systemen einfach zum Einkaufserlebnis dazu, dem Kunden passend zu einem ausgewählten Stück ergänzende Produkte anzubieten, die dann ein vollständiges Outfit ergeben. Adidas nutzt jetzt künstliche Intelligenz dafür. >>>Location Insider
MyMuesli wächst um 15 Prozent: Noch Ende 2017 betrieb das Passauer Grownup, das 2007 an den Start ging, über 50 eigene Stores. Inzwischen sind auf der Website des Unternehmen nur noch rund 30 eigene Läden verzeichnet. Statt auf Masse setzt das Unternehmen, das von Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock gegründet wurde, nun auf Klasse. >>>Deutsche-Startups.de

- INTERNATIONAL -

Footlocker investiert in Goat Group: Eine Beteiligung an dem Online-Marktplatz für neue und gebrauchte High-End-Sneaker, Goat, lässt sich die Fachhandelskette 100 Millionen Dollar kosten. Auf der Plattform verkaufen 150.000 Anbieter insgesamt 750.000 Paar Schuhe. >>>Engadget
Zalando wächst in der Schweiz: Während der stationäre Einzelhandel in der Schweiz mehrheitlich an Ort tritt und gerade der Modehandel alles andere als zu beneiden ist, konnte Zalando 2018 in der Schweiz erneut stark zulegen, auch wenn sich das Wachstum verlangsamt hat und die ermittelten Resultate – allesamt Schätzungen – auch Nebengeräusche von sich geben. >>>Carpathia-Blog
Amazon experimentiert mit Gesichtserkennung zur Seller-Verifzierung: In ersten Tests zeichnen Menschen ein Video von ihren Gesichtern auf, erstellen damit einen Account und verkaufen anschließend ihre Ware. Für Buzzfeednews ein Indiz dafür, dass Amazon in neue Technologien zur Gesichtserkennung investiert. >>>Buzzfeednews.com
QVC startet Video-Shopping-App: Mit "Q Anytime" präsentiert das Unternehmen eine Shopping-App mit Video-Content-Feed. In fünf bis acht Sekunden wird den Kunden Appetit gemacht. Per Fingertipp gibt es mehr Informationen oder gleich das Produkt zum Kauf. >>>Pressemitteilung
Was plant Airbnb im Transportbereich: Der Apartmentvermittler Airbnb gründet eine neue Firmensparte Transportation. Und holt sich dafür einen Airline-Veteranen mit Swiss-Connection. >>>Handelszeitung.ch
Amazon launcht zwei neue Accelerator-Programme: Mit zwei Initiativen will der E-Commerce-Riese Startups und etablierte Marken dazu motivieren, über die Amazon-Plattform auch zu werben. Zum einen unterstützt Amazon Startups, die das Potenzial haben, im ersten Monat bei Amazon schon eine Million Dollar Umsatz zu erzielen, finanziell bei Marketing- und Logistik-Aktivitäten. Im Gegenzug müssen die Startups sich langfristig gegenüber dem Marktplatz verpflichten. Außerdem startet Amazon mit dem "Manufacturer Accelerator Programm" eine Initiative für Händler, die Amazons Private-Label-Ambitionen unterstützen wollen. >>>Digiday.com
Unilever kauft Graze: Der Konsumgüterkonzern hat sich mit Graze einen Snack-Marke geschnappt, die man abonnieren kann. Interessant war offenbar die Technologie und die E-Commerce-Expertise des Startups. >>>Internet Retailing
Made.com will in Europa expandieren: Um Millenials die Brand-Experience zu liefern, die sie erwarten, will Made.com mehr Showrooms eröffnen und sich auch in Europa breiter aufstellen. Das Ziel sei, zur führenden Design-Marke für die digitale Generation in Europa zu werden. Und die macht bis zum Jahr 2022 die Hälfte der Konsumenten aus. >>>Internet Retailing

- BACKGROUND -

Welche Shopping-Apps erfolgreich sind und welche nicht: Die Shopping-App gilt als der neueste Königsweg zum Kunden. Doch eine IFH-Studie zeigt: Nur wenige Apps kommen bei den Kunden wirklich an. Amazon, Ebay und Zalando dominieren die Smartphone-Bildschirme. Auch Wish und About You werden noch wahrgenommen. Danach wird es dünn. >>>Handelsblatt.com
Online-Arztpraxen boomen: Der digitale Arztbesuch scheint für viele Menschen nicht mehr nur Zukunftsmusik zu sein. So zählt die Online-Arztpraxis Zava im vergangenen Jahr alle 30 Sekunden eine Online-Behandlung. >>>Digitalfernsehen.de

- ZAHL DES TAGES -

113 Euro beträgt der durchschnittliche Fashion-Warenkorb im DACH-Raum, wenn Nutzer über den Desktop einkaufen, zeigt eine Studie von Nosto. 4,4 Produkte liegen dann darin. Die Ausgaben auf Mobilgeräten liegen bei 80 Euro. >>>Internetworld.de

- GEHÖRT -

"A shirtless Mr. Bezos holding his phone in his left hand — while wearing his wedding ring. He’s wearing either tight black cargo pants or shorts — and his semi-erect manhood is penetrating the zipper of said garment."
David Pecker, Chef von "National Enquirer"-Publisher AMI, versuchte, Amazon-Gründer Jeff Bezos mit der Veröffentlichung intimer Fotos, die Bezos mit seiner Affäre Lauren Sanchez austauschte, zu erpressen. Gegenüber Bezos Anwalt beschrieb er im Detail neun Fotos, die er ansonsten an die Öffentlichkeit bringen wolle. Der "National Enquirer" hatte als erstes über die Affäre von Bezos mit Sanchez berichtet, woraufhin der Amazon-Chef Ermittlungen einleitete, woher das Blatt seine Informationen habe. Bezos ließ sich auf die Erpressung allerdings nicht ein - und machte in einem offenen Brief die Sache öffentlich. >>>Medium.com



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