E-Commerce-Trends 19.01.18 19.01.2018, 08:05 Uhr

Home24 strebt an die Börse

Home24 strebt an die Börse, Ikea baut die Online-Logistik aus, Kreditech verbrennt Millionen, Amazon wächst im Lebensmittelhandel, Bosch will digitalisieren und Hermes löst per Augmented Reality echte Kundenprobleme.
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- NEWS -

Home24: Das Berliner Möbel-Start-up Home24 soll im Sommer dieses Jahres an die Börse gehen. Der Home24-Vorstand führt nach Informationen des "manager magazin" bereits Gespräche mit potenziellen Investoren und stellt das Unternehmen intern börsengerecht auf. >>>Spiegel Online
Ikea: Der schwedische Einrichtungskonzern investiert knapp 60 Millionen Euro in ein neues Distributionszentrum in Elsdorf. Das neue Lager soll Ikea besser für das Online-Geschäft aufstellen und vor allem Kunden aus Norddeutschland innerhalb von drei Tagen mit Möbeln beliefern. Betrieben wird es von der BLG Logistics Group. In zehn Jahren soll der Online-Handel zwischen 15 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. >>>Weser-Kurier.de
Amazon: Dem US-Riesen werden ehrgeizige Ausbaupläne für den Fresh-Lieferdienst nachgesagt. Auch über Eigenmarken stärkt der Konzern seine Stellung im deutschen Lebensmittelgeschäft. Laut Schätzungen von One Click Retail legte das Geschäft mit Lebensmitteln bei Amazon 2017 gegenüber dem Vorjahr um 54 Prozent auf 200 Millionen Euro zu.  >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) / Tamebay
MediaMarktSaturn: Der Onlinehandel der Metro-Tochter scheint nicht wirklich aufzublühen, finden zumindest Alexander Graf, Jochen Krisch und Joel Kaczmarek. Liegt das an mangelnder Planung und mangelndem Fokus in diesem Bereich? Wirken sich die Streitigkeiten zwischen Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals und Ceconomy negativ hierauf aus? Welche Innovationen könnte der neue CEO Pieter Haas anstreben? >>>Deutsche-Startups.de
Kreditech: Das mit mehr als 300 Mio. Euro mutmaßlich höchstbewertete deutsche Finanz-Startup - hat mit riesigen Verlusten zu kämpfen. Wie aus dem diese Woche im Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernbericht hervorgeht, verloren die Hanseaten 2016 knapp 59 Millionen Euro. 2017 seien dann nach vorläufigen Zahlen weitere rund 55 Millionen Euro hinzugekommen. >>>manager-magazin.de
Bosch: Bosch sucht die Nähe zur Berliner Start-up-Szene. Dafür eröffnet der Zulieferer in der Hauptstadt einen Campus für das Internet der Dinge. Dort wollen die Schwaben sich für die digitale Tranformation rüsten. >>>Handelsblatt.com
ADAC: Der ADAC hat ein digitales Angebot für Wassersportler entwickelt. Über die App "Marinaführer - HelloPort" können Skipper unterwegs einen Hafenplatz verbindlich buchen und bezahlen. >>>Pressemitteilung
Hermes: Das nennt man mal Customer Centricity: Der Logistiker hat seine App um einen Augmented-Reality-Paketklassenrechner erweitert. Wer mit Hermes verschicken will, kann ab sofort direkt per Smartphone erst das zu versendende Objekt vermessen und im Anschluss gleich per App den Paketschein erstellen.. >>>Pressemitteilung
Viagogo: Die Hamburger Elbphilharmonie warnt vor der Online-Plattform Viagogo. Dort werden aktuell rund 230 Tickets für zehn Konzerte angeboten, obwohl die Eintrittskarten noch nicht einmal gedruckt sind. >>>Focus.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Amazon stellte die 20 Städte vor, in denen es einen zweiten Hauptsitz eröffnen würde. Dabei sind New York, Boston oder Chicago, aber auch überraschende Namen wie Columbus oder Raleigh. >>>Wiwo.de
Uber: Der ehemalige Uber-CEO Travis Kalanick hat seine Stimmrechte abgegeben, behält aber den Sitz im Aufsichtsrat. Dafür zahlte der Investor SoftBank Kalanick 1,4 Milliarden US-Dollar Cash. >>>Gründerszene.de
Walmart: Der US-Einzelhändler bietet seinen Kunden demnächst in rund 120 Märkten in den USA Self-Scanning mit dem privaten Smartphone an. Damit weitet der weltgrößte Händler das "Mobile Express Scan & Go" genannte Checkout-Verfahren von einem Test in 17 Filialen zu einem breiten Pilotbetrieb aus. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Zappos: Die Amazon-Tochter bietet 100 Kunden, die Laufen, ein kostenloses 30-Tage-Motivationstraining. Dazu gehören auch tägliche Anrufe. >>>MediaPost Communications
Globus: Die Schweizer Warenhauskette hat im Online-Shop 2017 einen Zuwachs von 163 Prozent erzielt. Der Gesamtumsatz brach trotzdem um 2,2 Prozent auf 643,2 Millionen Schweizer Franken ein. >>>Cash.ch
StubHub: Rechtzeitig vor Beginn des "SuperBowl" launcht die Ticketing-Plattform ein Augmented-Reality-Feature, mit dem Kunden das Stadium virtuell begutachten können. Damit sollen Ticket-Käufer ihren Besuch besser planen können. >>>Mashable.com

- BACKGROUND -

Customer Journey: Beim Kauf von Consumer Electronics (CE) und Elektroartikeln legen Konsumenten mitunter eine sehr unterschiedliche Customer Journey zurück - je nachdem welches Produkt im Warenkorb landet und ob sie online oder stationär kaufen. >>>ibusiness.de
E-Recht: Heute Abend startet das Dschungelcamp. Wer selbst Lust auf ein Insekten-Mahl verspürt, kann diese auch online kaufen. Wird Heuschrecke statt Speisegrille geliefert, kann der Kunde retournieren, weiß Carsten Föhlisch von Trusted Shops. Auch getrocknete Mehlwürmer oder geröstete Speisegrillen dürfen 14 Tage lang zurückgeschickt werden, lebende Tiere hingegen muss der Kunde behalten. >>>per Mail

- ZAHL DES TAGES -

2,5 Sekunden dauert es im Schnitt, bis die Website eines Einzelhändlers geladen ist, zeigt eine Messung des Monitoring-Spezialisten Dynatrace. Die gute Nachricht für deutsche Website-Betreiber: Sie liegen mit durchschnittlich 1,59 Sekunden Ladezeit auf dem Spitzenplatz. >>>IT Zoom

- GEHÖRT -

"Eine kleine Minderheit, die gelegentlich streikt, darf nicht darüber wegtäuschen, dass wir an unsere Mitarbeiter insgesamt faire Anforderungen stellen – und viel Unterstützung bieten, diesen Anforderungen auch gerecht zu werden. Dazu kommt eine Topbezahlung plus Extras wie Aktien. So sieht die Realität aus."
Martin Steuer, Amazon-Personalchef für Deutschland, Europa, den Nahen Osten und Afrika, versucht im "Handelsblatt"-Interview, das schlechte Image von Amazon in Sachen Mitarbeiterführung wieder gerade zu biegen. >>>Handelsblatt.com (Premium)
"Firmen wie Zalando tragen erfolgreich dazu bei, dass inzwischen 20 Prozent des Berliner Wirtschaftswachstums von der Digitalbranche erbracht werden."
Andrea Hochreuter aus der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft freut sich über den Erfolgskurs von Zalando. Am Donnerstag wurde das Richtfest für die neue Zalando-Zentrale neben der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain gefeiert. >>>Berliner Zeitung



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