E-Commerce-Trends 19.05.2015 19.05.2015, 07:32 Uhr

Google will Kauf-Buttons in SERPs integrieren

Google will eine Kaufoption in den Suchergebnis-Listen einführen, Amazon fährt in New York U-Bahn und Alibaba wird mal wieder vorgeworfen, ein El-Dorado für Produktfälscher zu sein.
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- NEWS -

Von der Suchmaschine zum Internet-Shop: Auf den Suchergebnisseiten von Google sollen bald auch Kauf-Buttons integriert werden, über die die Nutzer ein gesuchtes Produkt direkt erwerben können. Zunächst soll die Kauffunktion nur für Produktsuchen auf mobilen Geräten frei gegeben werden. Das berichtet das Wall Street Journal. Das Programm soll mit einer kleinen Gruppe von teilnehmenden Händlern gestartet werden. >>>Internetworld
Schlechte Zeiten für die beiden angeschlagenen Online-Shops Department47 und Luxodo: Die Hamburger Fullservice-Agentur ISA, die die Shops letzten Herbst übernommen hat, will sie "in der heutigen Form" nicht weiter betreiben. Stattdessen kann sich ISA "Affiliate-Plattformen für exklusive Mode" vorstellen. >>>deutsche-startups
Dawanda hat den Moderator Peter Imhof als Testimonial gewonnen. In einem sechsminütigen Online-Spot stellt Familie Imhof verschiedene Dawanda-Händler vor und zeigen, welche handgemachten Produkte sie in deren Shops bereits gekauft haben. >>>Onlinehändler-News
Book a Tiger wirbt erstmals im Fernsehen. Im Spot setzt sich eine Reinigungskraft mit Tigergebrüll gegen eine Schar von grauen Staubmäusen durch. Zu sehen ist der Werbefilm auf “zielgruppenspezifischen Sendern” und läuft über einen unbegrenzten Zeitraum. >>>deutsche-startups
Nachdem der europaweit tätige Online-Reifenhändler Delticom für das Geschäftsjahr 2014 gesunkene Umsatzzahlen bekannt geben musste, geht es jetzt wieder aufwärts. Der Netto-Umsatz erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2015 auf 111,3 Millionen Euro, ein Plus von 18,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings zerren höhere Marketing-Kosten an der Marge, der EBIT lag bei -1,4 Millionen Euro. >>>neuhandeln

- INTERNATIONAL -

Amazon-Express-Kuriere nutzen für die Zustellung innerhalb einiger US-amerikanischer Großstädte immer häufiger Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel. Nur so können die garantierten Express-Lieferzeiten von 1 bis 2 Stunden auch in den verstopften Innenstädten von New York, Miami und Dallas eingehalten werden. >>>Futurezone.at
Alibaba steht unter Druck: Das französische Modeunternehmen Kering, Mutter von Gucci und Puma, hat Klage gegen den chinesischen Marktplatz eingereicht. Alibaba biete dem Handel mit Markenfälschungen eine Plattform und ziehe daraus Profit. Alibaba hat die Klage als gegenstandslos zurückgewiesen, man gehe gegen den Hnadel mit Markenkopien auf den eigenen Homepages vor. Kering hatte bereits 2014 gegen Alibaba geklagt, sich aber außergerichtlich mit dem Marktplatz geeinigt. Offenbar war der Friede nur von kurzer Dauer. >>>Textilwirtschaft
Spotify arbeitet ab sofort mit Starbucks zusammen. Alle 15.000 Starbucks-Mitarbeiter erhalten eine Premium-Mitgliedschaft bei dem Musik-Streaming-Dienst und können in den Coffeshops ihre eigenen Playlisten laufen lassen. Kunden der Kaffeekette können zudem ihre Musikwünsche auf Spotify vorschlagen und als Abonnent Treuepunkte für Starbucks sammeln. >>>Seattle Times
China lässt 128 Online-Partnerbörsen sperren. Die Internet-Angebote würden Prostitution organisieren und pornografische Bilder verbreiten. Beides ist in China verboten. Partnerbörsen verzeichnen seit Jahren großen Zulauf in China. >>>Futurezone.at

- BACKGROUND -

Online-Ticketmarkt: CTS Eventim führt den Verkauf von Tickets in Europa an. Doch einige Veranstalter ­kooperieren jetzt lieber mit Anbietern von White-Label-Lösungen. Aus gutem Grund. >>>Internetworld
Bewertungen: Über viele Produktbewertungen freuen sich die meisten Online-Händler - noch wichtiger aber sollte es ihnen sein, positive Shop-Bewertungen zu ergattern, meint das Shopbetreiber-Blog. Denn die steigern das Vertrauen in den Online-Shop, unabhängig vom Produkt. >>>Shopbetreiber-Blog

- ZAHL DES TAGES -

Über 200 deutsche Online-Shops sind im Rahmen der aktuellen Erpressungswelle bereits mit DDoS-Attacken bedroht worden, meldet das Landeskriminalamt Niedersachsen. Experten vermuten, dass die Erpresser insgesamt über 1.000 Shops ins Visier nehmen wollen. >>>Shopanbieter



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