E-Commerce-Trends 10.05.19 10.05.2019, 06:49 Uhr

Galeria Karstadt Kaufhof kooperiert mit Amazon und Zalando

Galeria Karstadt Kaufhof kooperiert mit Amazon und Zalando, Zalando will mit KI und Stylisten die Warenkörbe ankurbeln, Skoda startet eine Online-Fahrzeugbörse, Amorelie verkauft Vibratoren wie geschnitten Brot und Ranzenshop24 hat genug vom E-Commerce.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Galeria Karstadt Kaufhof kooperiert mit Amazon und Zalando: Die Warenhauskette sucht den Schulterschluss mit zwei starken Playern im Online-Handel. Mit dem Zalando-Shop will sie die Bestände der Galeria-Karstadt-Kaufhof-Lager verknüpfen. Von Amazon erhofft sich das Unternehmen mehr Laufkundschaft und lässt Pakete künftig in den Service-Centern der Filialen abholen. Bislang standen die "Amazon Locker" in Kaufhof-Filialen immer eher traurig im hintersten Eck der Kaufhäuser und wirkten wenig animierend zu Spontankäufen in den Filialen. >>>Horizont.net
Wie Zalando die Warenkörbe ankurbeln will: Zuletzt haben die Kunden weniger Geld pro Einkauf ausgegeben. Durch Stylisten und Künstliche Intelligenz will die Berliner Modeplattform das ändern. >>>Handelsblatt.com
Skoda startet Online-Fahrzeugbörse: Der PKW-Hersteller bietet künftig eine Übersicht der deutschlandweit verfügbaren Neu- und Gebrauchtwagen der Marke im Web. Auf der Plattform können die rund 560 deutschen Skoda-Händler ihre Fahrzeuge online präsentieren, schon heute umfasst das Portal mehr als 11.000 Autos. >>>Pressemitteilung
Amorelie wächst rasant: Der Berliner Sextoy-Versender Amorelie, der seit 2015 mehrheitlich zur Mediengruppe ProSiebenSat.1 gehört, legt weiter ein beeindruckendes Tempo hin. Laut Jahresabschluss 2017 stieg der Umsatz zuletzt auf 56,1 Millionen Euro. 2016 waren es nur 36,3 Millionen, im Jahr davor sogar nur 20,6 Millionen. Unter dem Strich stand 2017 bei Amorelie ein Jahresüberschuss in Höhe von 9,6 Millionen. >>>Deutsche-Startups.de
Ranzenshop24 setzt statt auf stationär statt online: Weil es sinnlos sei, gegen den billigsten Preis im Internet zu konkurrieren, hat Thorsten Klahold seinen einst boomenden Ranzenshop24 aus dem Web genommen. Der Auftritt fungiert nur noch als Schaufenster für das Stationärgeschäft. >>>NW.de
Warum für Keller Sports Eigenentwicklungen kein Hexenwerk sind: Als Keller Sports im Jahr 2006 an den Start ging, setzte das E-Commerce-Startup auf das Shopsystem OXID. Doch mit der Zeit stellte der Spezialist für Sportartikel fest, dass es aufwändiger ist, "diesen Monolithen zu managen, zu bändigen und zu erweitern als ein eigenes System zu entwickeln", wie Florian Otte sagt. Bei "Location Insider" erzählt der CTO von Keller Sports, welche Vorteile die Eigenentwicklung sonst noch bietet. >>>Location Insider
Ave & Adam wollen personalisierte Pflegeprodukte verkaufen: Die ehemalige Rocket Internet-Führungskraft Franziska Leonhardt, die zuletzt die Klöckner Digitaltochter kloeckner.i führte, will nun mit personalisierbarer Hautcreme durchstarten. Nach einem fünfminütigen Hauttest soll eine AI die Creme mit den zur eigenen Haut passenden Wirkstoffen erstellen. >>>Deutsche-Startups.de
Lloyd Shoes intensiviert E-Mail-Marketing: Die Herren- und Damenschuhe und Accessoires von LLoyd stehen für Handwerkskunst, Tradition und Innovation. Um diesen Markenkern sowie neue Kollektionen künftig gezielter passenden Zielgruppen zu kommunizieren, entschied sich das Unternehmen für eine Intensivierung des E-Mail-Marketings. "Wir glauben, dass wir unsere Kunden-Zielgruppen mit der neuen Software dynamisch sowie personalisiert ansprechen können und dadurch unser Wachstumspotenzial optimal nutzen“, formuliert Christin Susan Bugrahan, Onlinemarketing-Managerin bei der Lloyd Shoes, ihre Erwartungshaltung. >>>IT Zoom
Hugo Boss digitalisiert die Filiale: Das Modeunternehmen hat im vergangenen Jahr zwei neue Konzepte für die Läden der Marken „Boss“ und „Hugo“ entwickelt. Ziel ist es dabei, die Verweildauer in den Geschäften zu erhöhen, das Erleben der Marke für die Kunden zu verbessern und den Community-Gedanken zu stärken. Dabei spielt digitale Technik eine große Rolle. >>>Location Insider
Wie sich Reichelt Elektronik auf dem Markt behauptet: Bis zu 10 000 Pakete mit elektronischen Bauteilen, Geräten, Zubehör und Werkzeug verlassen jeden Tag das Logistikzentrum von Reichelt Elektronik in Sande. Empfänger sind Kunden in rund 100 Ländern. Ulf Timmermann, Geschäftsführer von Reichelt Elektronik, führt den Erfolg des Unternehmens vor allem auf zwei Faktoren zurück: Hervorragende Produkte und die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. >>>NWZ Online
Pflegeversandhändler bündeln Kräfte: Wachstum auf dem Pflegemarkt erhofft sich der Risikokapitalgeber Yabeo von einer Fusion seines Berliner Start-ups Commitmed mit dem Online-Versandhändler Prosenio aus Augsburg. Die beiden Unternehmen bestehen künftig als Commitmed weiter und treten unter dem Markennamen Prosenio-24 auf. >>>Wiwo.de

- INTERNATIONAL -

Edgewell schnappt sich Harry's: Das US-amerikanische Rasur-Start-up Harry's schlüpft unter das Dach von Edgewell. Der Hersteller von Wilkinson-Rasierern zahlt für die Übernahme insgesamt 1,37 Mrd. US-Dollar. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Nike vermisst Füße per App: Die Sport-Brand will mit einer neuen Größenberater-App die Retourenraten bei Sneakern reduzieren. Mit Nike Fit können Kunden ihre Füße scannen und erhalten dann für verschiedene Modelle die ideale Größe angezeigt. >>>Adage.com
Ubers gestutzter Mega-Börsengang: Uber feiert am Freitag sein Debüt an der Wall Street. Aber das Unternehmen hat seine Ambitionen zurückgeschraubt. Der Ausgabepreis für seine Aktien liegt deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. >>>FAZ.net
Rent the Runway baut stationäres Flächengeschäft aus: Der Vermieter von Designermode hat mit über 800 Quadratmetern seinen größten Laden eröffnet. In San Francisco finden die Kunden 3.000 Artikel, eine Gastro-Ecke, Co-Working-Spaces, 20 Umkleidekabinen und eine Beauty-Bar. >>>TechCrunch.com
Eat clever expandiert nach Großbritannien: Der Essens-Lieferdienst ist bereits in gut 60 deutschen Städten aktiv. Nun wagen sich die drei Hamburger Gründer trotz des Brexits nach Großbritannien. >>>Handelsblatt.com
Aliexpress öffnet sich für Händler in Europa: Der chinesische Online-Riese Alibaba öffnet sein Marktplatz-Geschäft für Händler aus anderen Ländern. Zum Start dürfen Drittanbieter aus vier Staaten auf dem Online-Marktplatz Aliexpress ihre Waren verkaufen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

- BACKGROUND -

Online frisst stationär: Der stationäre Einzelhandel verliert, während Einkäufe im Internet zunehmen. Eine Studie geht davon aus, dass in NRW bis 2030 schlimmstenfalls 25.000 Läden verschwinden. >>>General Anzeiger Bonn
Österreichs Handel zieht wieder mehr junge Leute an: Bei der Suche nach Lehrlingen holt der österreichische Handel die Jugendlichen dort ab, wo sie zuhause sind: bei den sozialen Medien. Eine erste Image- und Info-Kampagne auf Snapchat und Facebook kam gut an, sie wird daher im Herbst fortgesetzt. >>>Wiener Zeitung

- ZAHL DES TAGES -

625 Millionen Euro Umsatz hat der deutsche Heimtiermarkt 2018 über Online-Kanäle erwirtschaftet. Der Gesamtumsatz lag bei 4,2 Milliarden Euro. Das ist die Bilanz der deutschen Heimtierbranche im Jahr 2018. >>>Lebensmittel Rundschau

- GEHÖRT -

"Who is Amazon’s head of digital, or Apple’s? It’s Jeff Bezos and Tim Cook. The chief executive should take charge."
Michael Jary, Partner bei der Strategieberatung OC&C, führt neun Punkte auf, warum Händler noch nicht (richtig) digital sind. Lesenswert! >>>Retail Week



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