E-Commerce-Trends 07.10.2019, 07:00 Uhr

Bei Von Floerke geht das Licht aus

Von Floerke muss Insolvenz anmelden, Amazon steuert Fresh mit Vorsicht, Volkswagen verbessert den Neuwagen-Konfigurator, Pia Poppenreiter verlässt Ohlala und Real.de nimmt es mit den großen Konkurrenten Amazon und eBay auf.
(Quelle: Shutterstock/ Vasin Lee)
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- NEWS -

Bei Von Floerke geht das Licht aus: Schon im Februar hatte Gründer David Schirrmacher angekündigt, sein kriselndes Start-up sei nicht mehr zu retten. Jetzt will Von Floerke tatsächlich Insolvenz anmelden. >>>Gründerszene.de
Amazon steuert Fresh mit Vorsicht: Amazon wirkt im Geschäft mit frischen Lebensmitteln ernüchtert. Der Konzern will zunächst weiter am Fresh-Lieferdienst feilen, bevor er über einen Ausbau nachdenkt. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Volkswagen verbessert den Konfigurator: Der Autobauer hat eine neue globale Markenwebsite gelauncht. Ein zentrales neues Feature ist ein überarbeiteter PKW-Konfigurator. In Zukunft soll zudem eine E-Commerce-Funktion eingebunden werden, mit deren Hilfe nach abgeschlossener Konfiguration der Kaufprozess eingeleitet werden kann.  >>>Shopaward-Blog
Internet World Academy
++++ Google Retargeting: Shop-Umsätze erhöhen ++++ 08. Oktober 2019, Online-Seminar ++++ >>> 5 Plätze frei 
Secureo sichert sich siebenstelliges Folge-Investment: Das Innsbrucker E-Commerce-Start-up, das auf den Handel von Sicherheitsprodukten mit erweiterten Montagedienstleistungen in Europa spezialisiert ist, hat ein siebenstelliges Investment verschiedener Investoren erhalten. Das geht aus der Berichterstattung unterschiedlicher Medien hervor. >>>Fenster-Tueren-Technik.de
Pia Poppenreiter verlässt Ohlala: Die Plattform für bezahlte Dates muss bald ohne ihre Gründerin auskommen. Pia Poppenreiter hat der Job offenbar gelangweilt. In letzter Zeit habe sie die "elektrisierende Energie" vermisst, die man am Anfang eines neuen Projektes spüre, schreibt sie in ihrem Blog. Sie wolle nun etwas ganz Neues machen, was immer das auch sei. >>>wuv.de

- INTERNATIONAL -

Amazon stellt neue Waffe gegen Produktfälscher vor: Ein neues Programm soll Verkäufern helfen, ihr geistiges Eigentum zu schützen. Der "Intellectual Property Accelerator" verknüpft kleine und mittelgroße Unternehmen mit einer Reihe von Anwaltskanzleien, die auf Markenschutz und den Schutz geistigen Eigentums spezialisiert sind. >>>Channelpartner.de
Kipling vermietet Reisegepäck: Die belgische Taschen- und Accessoire-Marke Kipling will beim Miet-Trend mitmachen: Künftig können Kunden hochwertiges Gepäck mieten, statt es zu kaufen. Der neue „Rent Your Kipling“ Miet-Service wird in einem sechsmonatigen Pilotprojekt getestet, das sich bis jetzt nur auf den Großraum London erstreckt. >>>Fashion United

- BACKGROUND -

Kaufen über Alexa - Beispiele aus der Praxis: Über einen Alexa Skill tatsächlich etwas zu kaufen, ist bisher kaum möglich. Einige Unternehmen haben es aber geschafft, den Kaufprozess komplett per Sprache umzusetzen. Zwei Beispiele. >>>Internetworld.de
Drei typische Fehler, wie sich Shopbetreiber bei ihrer Zielgruppe verkalkulieren: Der Traum eines jeden Onlinehändlers: Kunden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit kaufwillig sind. Dieser Traum wird schnell zum Alptraum, wenn Kundenbedürfnisse nicht erfüllt werden. iBusiness zeigt drei typische Fehler, warum Kunden nicht kaufen. Und wie man sie vermeidet. >>>ibusiness.de (nach Registrierung)
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++++ Facebook: Kampagnen und Werbeanzeigen erstellen & optimieren ++++ 09. Oktober 2019, Online-Seminar ++++ >>> 6 Plätze frei 
Können Online-Händler Lieferanten wegen fehlender ElektroG-Registrierung in Regress nehmen? Steht einem Online-Händler gegen den Lieferanten nicht registrierter Beleuchtungskörper ein Regressanspruch bezüglich entstandener Abmahn- und Prozesskosten zu, sofern der Online-Händler wegen des Vertriebes der nicht registrierten Beleuchtungskörper abgemahnt wird? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Landgericht Köln (Urt. v. 23.10.2018 – 31 O 103/17). >>>Shopbetreiber-Blog.de
Wie Real.de sich mausert: Gibt es neben den ‚großen Zwei‘ Amazon und eBay eine Rolle für einen weiteren Marktplatz? Offenkundig schon. Denn Real.de (ehemals Hitmeister) wächst, während eBay stagniert und einige Marktbeobachter den Zeitpunkt des ‚Peak Amazon‘ gekommen sehen. Was technisch alles hinter der positiven Umsatzentwicklung von Real.de steckt und warum es hier eines langen Atems bedarf, erklärt Real.de-Chef Gerald Schönbucher auf Kassenzone.de. >>>Kassenzone.de
Vorbereitung auf Black Friday: Am 29. November 2019 ist Black Friday - der Tag, der nach Studien für ein knappes Fünftel des Novembergeschäfts verantwortlich ist. An diesem Tag greifen Millionen von Menschen im Sekundentakt auf Webseiten der Onlineshops zu. Der sollte bis dahin fit für diese Last sein. >>>ibusiness.de

- ZAHL DES TAGES -

Jeder der zehn weltgrößten Handelskonzerne wird bis zum Jahr 2025 voraussichtlich 100 Milliarden US-Dollar weniger in IT investieren als Amazon. Das konstatiert die Unternehmensberatung Bain & Company. Für viele Handelsunternehmen sehen die Berater keine rosige Zukunft. Perspektiven haben die, die Ökosysteme beherrschen, Marktführer in ihrer Branche sind, als Billiganbieter auftreten, spezielle Produkte oder ausgefallenes Ladendesign auffallen oder regionale Perlen sind. >>>Presseportal

- GEHÖRT -

"Es scheint, als bräuchten wir eine E-Commerce Greta, damit die Politiker sich endlich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen!"
Angesichts der jüngsten Wortfilter-Zahlen zur Präsenz chinesischer Händler auf Amazon bedauert tmta-Bloggerin Marion von Kuczkowski, dass sich die Europäer bei der Sondersitzung des Weltpostvereins wieder einmal nicht durchsetzen konnten. Ihre Vermutung: Sie haben es wohl wieder gar nicht verstanden. >>>tmta.de



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