E-Commerce-Trends 06.02.19 06.02.2019, 07:34 Uhr

Banovo saniert 120 Bäder pro Quartal

Badsanierungen aus dem Web kommen bei Kunden gut an, Rocket Internet reduziert seine Anteile bei Home24, About You modelt die "About You Awards" um, Amazon beobachtet Babys und Amazon-SEO steht nicht vor dem Aus.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Badsanierungen aus dem Web kommen an: Das Badsanierungs-Startup Banovo saniert eigenen Angaben zufolge rund 120 Bäder pro Quartal. 2018 wurden auf diese Weise sechs Millionen Euro umgesetzt. Kunden zahlen ab 12.000 Euro für die Arbeiten. Wie das Ganze funktioniert, erzählt Gründerin Mareike Wächter im Interview mit Gründerszene. >>>Gründerszene.de
Rocket Internet zieht sich bei Home24 zurück: Knapp acht Monate nach dem Börsengang reduziert der Investor seinen Home24-Anteil von 33 auf jetzt 25 Prozent. Dabei hatte Rocket beim Börsengang extra Anteile zugekauft, um über der 30-Prozent-Schwelle zu bleiben. >>>Exciting Commerce
Die Lehren aus der Lesara-Pleite: Ein Verkauf des insolventen Startups Lesara platzte, nun steht das Unternehmen vor dem Aus. Was können andere Unternehmen aus dieser Krise lernen? >>>Gründerszene.de
About You modelt die "About You Awards 2019" um: Der Online-Modeshop verleiht am 18. April 2019 zum dritten Mal die About-You-Awards in sieben neuen Kategorien an die wichtigsten Social Media Persönlichkeiten. Nach dem erfolgreichen TV-Auftakt im letzten Jahr und mehr als acht Millionen Zuschauern sowie mehr als einer Milliarde erreichten Medienkontakten, sollen die "About You Awards 2019" noch vielfältiger, emotionaler und persönlicher werden. >>>Pressemitteilung
Sabu berät Händler beim E-Commerce: Der Schuheinkaufsverband richtet für seine Händler eine Kompetenzstelle für E-Commerce ein. Sie wird besetzt mit Peter Wagner, langjährigem Betriebsberater und stellvertretendem Leiter der Sabu-Abteilung Mitgliederservice, der sich schon seit Jahren "intensiv mit dem Thema E-Commerce im Schuhhandel" beschäftigt. >>>Schuhmarkt-News.de
Shop zu verkaufen: Ein Online-Shop für Möbel, Wohnraumdekoration, Leuchten und Gartenmöbel sucht einen neuen Besitzer. Das Sortiment umfasst Produkte von 45 nationalen und internationalen Markenherstellern. 2017 lag der Netto-Jahresumsatz bei 393.000 Euro. Der Verkaufspreis liegt bei 15.000 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Vente-Privee optimiert das Foto-Shooting: In Kooperation mit SpinMe optimiert der französische Shopping-Club seine Prozesse in der Produktfotografie. Bei 600.000 Produkten pro Jahr, die fotografiert werden müssen, zahlen sich die Investitionen schnell aus. >>>Retail Technology
Amazon investiert in Baby-Watching: Der E-Commerce-Riese beteiligt sich an Hatch Baby. Das Startup entwickelt ein vernetztes und per Smartphone steuerbares Babyphone und eine smarte Babywaage. >>>Fast Company

- BACKGROUND -

Wie Start-Ups etablierten Marken den Regalplatz streitig machen: Die bekannten Markenhersteller stehen unter Druck. Handelsketten wie Edeka oder Rewe ziehen im Umgang mit ihren Lieferanten immer öfter die Daumenschrauben an - und fokussieren sich auf Lebensmittel-Start-ups wie Ankerkraut, Little Lunch oder Just Spices. >>>Internetworld.de
Warum Amazon-SEO nicht vor dem Aus steht: SEO auf Amazon steht vor dem Ende. Das zumindest berichteten in den vergangenen Wochen verschiedene Medien. Für Hannes Detjen von Remazing ist das neue Layout des Amazon Seller Central jedoch kein Grund zur Panik. >>>Internetworld.de
Wie Händler Social Media zu Showrooms machen können: Vor allem junge Verbraucher lockt man allein mit schicken Läden schon lange nicht mehr hinter dem Smartphone hervor. Ohne Social Media geht heute bei Millennials so gut wie gar nichts mehr. Monotype-Chef Christopher Kollat gibt vier Tipps, wie sich Facebook, Instagram und Snapchat als Showroom nutzen lassen. >>>Horizont.net

- ZAHL DES TAGES -

41 Prozent der Konsumenten sind bereit, für individualisierte Produkte mehr zu bezahlen. Die Sporthändler sehen die Individualisierung als große Chance. >>>Handelsblatt.com

- GEHÖRT -

"Der Paketkasten kann durchaus als ein Symbol dafür gelten, wie wenig ernst DHL & Co. die Lage immer noch nehmen und wie wenig sie letztlich auch an einer Lösung interessiert sind. Warum auch? Je mehr sich die Lage in der Paketzustellung zuspitzt, desto leichter wird es für sie, höhere Preise durchzudrücken (und dabei auch noch auf Verständnis zu stoßen)."
Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch kritisiert, DHL habe für seinen Paketkasten zu wenig PR und Aufklärungsarbeit gemacht. Wer es ernst meine mit einem Paketkasten, der müsse (medial) aufklären und ein Bewusstsein wecken für den Sinn und die Notwendigkeit solcher Lösungen oder Vielbestellern gar von sich aus Paketkästen zur Verfügung stellen, so Krisch. >>>Exciting Commerce



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