E-Commerce-Trends 19.09.2019, 07:34 Uhr

Amazon Shipping startet in Großbritannien

Media Markt stellt Rücknahme-Automaten für alte Handys auf, Zalando will mit klassischen Methoden das Passform-Problem in den Griff bekommen, Amazon Shipping startet in UK und der Hamburger Laden Frau Hansen baut sich mit Instagram eine Stammkundschaft auf.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Media Markt stellt Rücknahme-Automaten für alte Handys auf: 124 Millionen ungenutzt Mobilfunkgeräte liegen ungenutzt in deutschen Haushalten herum, schätzt der Bitkom. Sie will Media Markt jetzt nutzen, um mehr Laufkundschaft in die Filialen zu bekommen. >>>Shop-Award-Blog
Wie Zalando Passformprobleme in den Griff bekommen will: Der Berliner Modeversender möchte, dass weniger Kunden ihre Kleidung wegen Passformproblemen zurückschicken. Dazu behilft sich das Unternehmen erstaunlich klassischer Methoden. Fashion United hat mit Stacia Carr, Director of Engineering/Sizing bei Zalando, über ihre Pläne gesprochen. >>>Fashion United
Hallhuber lässt sich E-Commerce mehr kosten: Die Modekette will künftig verstärkt in E-Commerce und IT-Technologien, Logistik sowie das Store-Konzept investieren. Dazu wurde mit Torsten Eisenkolb ein neuer CFO bestellt. Der ehemalige Adidas-Manager übersieht die Bereiche Finanzen, Logistik, IT und Human Resources. >>>Fashion United
Wie Frau Hansen über Instagram Sales und Ladenbesuche generiert: Vor fünf Jahren hat Nicole Hansen ein kleines Geschäft im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel eröffnet. Mit welchen Kniffen sie auf Instagram nicht nur eine große Reichweite, sondern eine echte Community aufgebaut hat, hat sie OMR.com erzählt. >>>OMR.com

- INTERNATIONAL -

Nur ein Kunde mietet Möbel bei Ikea in der Schweiz: Möbel zu vermieten, ist kein leichtes Unterfangen, musste jetzt Ikea in der Schweiz feststellen. Denn die Kunden erwarten etwas anderes als der Möbelhersteller bietet. >>>Shop-Award-Blog
Ikea kooperiert in Österreich mit MyHammer: Ikea Kunden im Großraum Wien können ab sofort auf die Services von MyHammer zugreifen und bestimmte Möbelstücke von Handwerkern des Dienstleister-Portals montieren lassen. Nach einer sechsmonatigen Testphase wird evaluiert, ob die Zusammenarbeit weiter ausgebaut wird. >>>Moebelmarkt.de
Amazon Shipping startet in UK: In Großbritannien können Händler ihre Logistik jetzt auch von Amazon abwickeln lassen, wenn sie nicht über den Marktplatz vertreiben. Das Leistungsversprechen ist höher als bei fast jedem anderen Logistikanbieter. >>>Tamebay
Amazon erweitert Amazon Cash: Der E-Commerce-Riese baut in den USA seine Zahlungsmöglichkeiten mit Bargeld aus und kooperiert künftig auch mit PayCode. Kunden können Ware ordern, indem sie mit PayCode bezahlen und die Rechnung dann bar in einer von 15.000 Western-Union-Niederlassungen begleichen. Nach dem Zahlungseingang wird die Ware verschickt. >>>CNet.com

- BACKGROUND -

Verbraucherzentrale: Angebote in Online-Shops sind oft günstiger als bei Amazon: Gewerbliche Händler bei Amazon Marketplace bieten im eigenen Shop häufig weitaus niedrigere Preise. Laut Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen waren die Offerten auf Amazon fast ein Fünftel teurer. >>>Golem.de
Online-Marktplätze - Fluch und Segen zugleich: Ohne den Verkauf auf Online-Marktplätzen geht es heute im E-Commerce so gut wie nicht mehr. Frédéric Clément von Lengow gibt Tipps, wie Online-Händlern ein möglichst nachhaltiger und profitabler Auftritt gelingt. >>>Internetworld.de
Akzeptanz für Mobile Payment wächst: Das Forsa-Institut hat im Auftrag von Visa in einer repräsentativen Umfrage 1.800 Verbraucher in Deutschland über 18 Jahren zu ihrer Einstellung zum kontaktlosen, mobilen und digitalen Bezahlen befragt. Demnach will jeder vierte Deutsche (23 Prozent) Mobile Payment in den nächsten zwölf Monaten zumindest einmal ausprobieren. Derzeit nutzen allerdings erst sechs Prozent der Befragten diese Art des Bezahlens. Dennoch glauben 69 Prozent, dass Mobile Payment in fünf Jahren zum Alltag gehören wird. >>>Internetworld.de
Schießt Bayern bei der Plagiatsbekämpfung über das Ziel hinaus? Der Freistaat wird an diesem Freitag eine Gesetzesinitiative in den Bundesrat einbringen, die zum Ziel hat, gefälschte Produkte zurückzudrängen. Doch selbst Online-Unternehmen halten es für problematisch, dass Bayern über das hinausgehen will, was bislang in Europa und auf Bundesebene geplant war oder schon umgesetzt wurde. >>>Sueddeutsche.de
Web-Weihnachten boomt: Um 14 bis 18 Prozent sollen die E-Commerce-Umsätze im US-Weihnachtsgeschäft gegenüber dem Vorjahr anziehen, prognostiziert Deloitte. 2018 lag die Wachstumsrate nur bei 11,8 Prozent. Insgesamt sollen in diesem Weihnachtsgeschäft zwischen 144 und 149 Milliarden Dollar in die Kassen der Online-Händler fließen. >>>RIS

- ZAHL DES TAGES -

Um insgesamt 985.000 Euro soll ein promovierter Physiker, Software-Ingenieur und Geschäftsmann 2.407 Kunden mit Fake-Shops geprellt haben. Jetzt steht er vor dem Landgericht München I. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von drei bis vier Jahren. >>>Sueddeutsche.de



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