E-Commerce-Trends 26.08.2019, 08:00 Uhr

Amazon setzt auf Plastik statt Papier

Für kleinere Päckchen verwendet Amazon künftig Kunststoff-Folie statt Papier, Allyouneed Fresh verdirbt die Bilanz von Delticom, Alibaba eröffnet einen Laden in Madrid und Target verdoppelt seinen Umsatz mit Same Day-Angeboten.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

Plastik statt Pappe - Amazon setzt auf leichte Päckchen: Für kleinere Päckchen hat der Logistikriese neuerdings Folien aus Kunststoff statt Papierumschläge eingeführt. Das zuvor in Großbritannien und den USA in die Kritik geratene neue Verpackungsmaterial werde "seit einigen Monaten" auch in Sendungen an deutsche Kunden verwendet, bestätigte ein Konzernsprecher. >>> ManagerMagazin 
Allyouneed Fresh verdirbt Delticom-Bilanz: Die ehemalige DHL-Tochter Allyouneed Fresh sorgt beim neuen Eigner Delticom für rote Zahlen. In der Zentrale des Online-Lebensmittelhändlers werden viele Stellen gekappt. >>> Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 
E-Tretroller-Anbieter Bird startet in Deutschland: In Deutschland werden künftig noch mehr E-Tretroller auf den Straßen unterwegs sein. Denn der amerikanische Anbieter Bird geht jetzt in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München an den Start. >>> Internet World Business 
Lokaler Handel entdeckt Nebenan.de: Das Online-Nachbarschaftsnetzwerk Nebenan.de spricht Kleingewerbe an. Die Händler können dort für sich werben und so gezielt Kunden aus ihrem Stadtviertel erreichen. >>> Internet World Business 
Gerry-Weber-Gläubiger dürfen auf Rückzahlung von 50 Prozent hoffen: Bis Jahresende könnte der Modekonzern es aus der Insolvenz schaffen. Er will seine Geldgeber entschädigen. Nur eine Gruppe geht am Schluss leer aus. >>> Handelsblatt (für Abonnenten) 
Numbrs holt sich 40 Millionen ab: Bestehende als auch neue Kapitalgeber investieren 40 Millionen US-Dollar in die Finanz-App Numbrs. Insgesamt flossen nun schon 200 Millionen Euro in das FinTech. Über das Startup können Nutzer ihre  Konten bei mehreren Banken beobachten. >>> Deutsche Startups

- INTERNATIONAL -

Alibaba eröffnet Ladengeschäft in Spanien: Der chinesische E-Commerce-Konzern Alibaba hat am Sonntag in Madrid ein stationäres Geschäft eröffnet - sein erstes in Europa. Es befindet sich im Centro Comercial Xanadu. Für die Alibaba-Gruppe ist Spanien einer der wichtigsten Märkte außerhalb Chinas und soll als Zugangstor nach Europa dienen. >>> Tamebay
Target verdoppelt Umsatz mit Same Day-Angeboten: Die US-amerikanische Supermarktkette Target hat ihren Umsatz im letzten Jahr mehr als verdoppelt. Das Unternehmen führt dieses Wachstum auf seine diversen Same-Day-Lieferoptionen zurück, die es seit der Akquisition des Logistik-Dienstleisters Shipt anbieten kann. Target bietet Same Day Click&Collect, Drive-up and Same Day Delivery an. >>> TechCrunch 
Amazon unterstützt seine Händler mit Milliarden: Amazon greift tief in die Tasche, um seine Marktplatzhändler zu stärken: 15 Milliarden US-Dollar investiert der Online-Gigant, um unabhängige kleine und mittlere Unternehmen auf seiner Plattform zu unterstützen und deren Umsätze zu steigern. Internationale Medien kritisieren das Vorgehen als "Charme-Offensive". >>> Lebensmittel Zeitung 
Amazon feiert besten Prime Day aller Zeiten mit Megasause: Amazon hat sich nicht lumpen lassen und ein Konzert mit Superstar Katy Perry für seine Mitarbeiter organisiert. Grund war der gelungene Prime Day 2019. >>> Amazon Watchblog 
Vinted startet in den Niederlanden: User können jetzt auch in den Niederlanden Second-Hand-Mode über die Plattform Vinted kaufen und verkaufen. Weltweit hat Vinted 22 Millionen Nutzer, die Plattform ist in den USA und elf europäischen Ländern verfügbar. >>> Ecommerce News
Wayfair will sich weitere 825 Millionen US-Dollar holen: Rund geht es gerade im Möbelmarkt. So will Wayfair das billige Geld nutzen und sich nochmal 825 Mio. Dollar besorgen. Ursprünglich sollten es 750 Millionen US-Dollar werden. Jetzt sind bis zu 950 Millionen US-Dollar drin – bei einer Verzinsung von 1 Prozent. >>> Exciting Commerce

- BACKGROUND -

Warum DHL auf Distanz zu Amazon geht: Es ist ein echter Paradigmenwechsel, den DHL da vollzogen hat - und der nun für die Kunden sichtbar wird. Die Pakettochter der Deutschen Post liefert künftig keine frischen Lebensmittel für den Onlineversender Amazon mehr aus. Das Manager Magazin lotet das komplizierte Verhältnis zwischen DHL und Amazon aus. >>> Manager Magazin
Amazon-Preisparität durch die Hintertür: Auf Druck des Bundeskartellamts strich Amazon bereits Ende 2013 sämtliche Klauseln aus seinen AGB, mit denen Händler dazu verpflichtet wurden, ihre Waren auf Amazon im Vergleich zu anderen Verkaufskanälen am günstigsten anzubieten. In diesem April flog die Klausel endlich auch aus den US-amerikanischen Händler-Statuten. Also alles gut? Allen Versprechen gegenüber den Kartellämtern gestaltet sich der Händler-Alltag auf Amazon leider weiterhin ganz anders. >>> Shopanbieter
Ein Webshop für drei Schwesterfirmen: Der Familienbetrieb Appenzeller Alpenbitter verbindet Tradition und Moderne. Während das Produkt das altbewährte bleibt, arbeitet im Hintergrund modernste Software im Webshop. >>> Internet World Business
Hornbach - oder wenn die Verzahnung der Kanäle noch kariös ist: Verzahnung aller Kanäle, online, offline - das will auch Hornbach schaffen. Richtig so. Doch dazu gehört auch eine reibungslose Zustellung, und die kann schnell empfindlich gestört werden durch Banalitäten. >>> Etailment
Personalisierung als Wettbewerbsvorteil im B2B-Geschäft: Wenn der Komfort stimmt, wird der Preis zweitrangig, denn auf der Suche nach geeigneten Lieferanten bevorzugen Einkäufer zunehmend Anbieter, die über Webshops individuelle Angebote realisieren und mit maßgeschneiderten Prozessen einen effizienten Online-Bestellprozess ermöglichen. >>> Mobile Zeitgeist

- ZAHL DES TAGES -

Nur 16 Prozent der neuen Nutzer registrieren sich innerhalb einer Woche nach der Installation einer Shopping-App und nur 11,6 Prozent der neuen Nutzer bleiben in der ersten Woche in der E-Commerce-App aktiv. Das geht aus dem Branchen-Benchmark-Report für E-Commerce-Apps von der Kundenbindungsplattform CleverTap hervor. >>> iBusiness

- GEHÖRT -

"Als ich bei Rose antrat, war das Unternehmen bereits stark auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lagen die Umsätze 21 Prozent über dem Vorjahreswert. Zudem investierte das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren sehr viel in Marke und Produktdesign-Sprache. Trotzdem ist Rose nicht müde und will sich immer noch schneller weiterentwickeln. Diese Kombination kenne ich ehrlich gesagt nur von sehr wenigen Traditionsunternehmen."
E-Commerce Experte Marcus Diekmann will bei Rose Bikes ein Umsatzplus von 25 Prozent erzielen. >>> Location Insider



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