E-Commerce-Trends 08.11.2018 08.11.2018, 07:46 Uhr

Amazon eröffnet Pop-up-Store am Kurfürstendamm

Amazon verkauft fünf Tage lang am Kurfürstendamm, Delivery Hero erhöht Umsatzprognose, Hugo Boss wächst vornehmlich online, Studie fasst Amazons Dominanz in Zahlen, Internet bedroht klassischen Autohandel
(Quelle: shutterstock @Vasin Lee)

NEWS

Amazon eröffnet Pop-up-Store am Kurfürstendamm: Amazon probiert im anstehenden Weihnachtsgeschäft auch ein Schaufenster in der realen Welt aus. Ein Pop-up-Store am Berliner Kurfürstendamm soll von 22. bis 27. November lang über 500 Geschenkideen zum online kaufen zeigen. Die Artikel können dabei direkt per Einscannen von QR-Codes in der Amazon-App bestellt werden, wie der Internet-Händler erläuterte. >>>n-tv
Delivery Hero erhöht Umsatzprognose: Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero setzt sich nach einem Umsatzsprung im dritten Quartal höhere Ziele für das Gesamtjahr. Es werde nun mit Erlösen zwischen 780 und 785 Millionen Euro gerechnet, kündigte das Berliner Unternehmen am Mittwoch an. Bisher waren 760 bis 780 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Bei Anlegern kam die neue Zuversicht gut an: Die im MDax gelistete Aktie sprang um bis rund zwölf Prozent in die Höhe. >>>NGIN Food
Scout24 wieder auf Kurs: Der Konzernumsatz des Auto- und Immobilienvermittlers stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitrum aus eigener Kraft um 10,8 Prozent auf 131,3 Millionen Euro. Das Ebitda stieg mit 75,1 Millionen Euro (62,7 VJ) im dritten Quartal ebenfalls stark. Die Aktie legte um 5 Prozent zu. >>>Finanzen.net

INTERNATIONAL

Zalando erhebt erstmals Versandkosten - in Italien: Bisher positionierte sich der Berliner Modeversender auch stets über seinen kostenlosen Versand und Rückversand. Von dieser Strategie weicht Zalando jetzt ab. In Italien bezahlen Kunden ab sofort eine Porto-Pauschale von 3,50 Euro, wenn der Bestellwert unter 25 Euro liegt. So will der Versender auch Bestellungen mit geringem Wert profitabel machen. >>>neuhandeln
Hugo Boss wächst online um 38 Prozent: Die Luxusmarke hat im dritten Quartal ihren Gesamtumsatz um 2 Prozent auf 246 Millionen Euro gesteigert; Haupttreiber war dabei das Online-Geschäft: Die Web-Verkäufe legten um 38 Prozent zu.  Dank der zunehmenden Digitalisierung des Unternehmen sanken zudem die Betriebskosten in den Abteilungen Design, Vertrieb, Logistik und Ladenbau. >>>Internet Retailing
Amazon versendet Spielzeugkataloge: Amazon will in den USA und in Großbritannien zur Weihnachtszeit Millionen von Spielzeugkatalogen versenden sowie in seinen Warenhäusern und Buchläden verteilen. Der Katalog mit dem Titel "A Holiday of Play" ist mit QR-Codes ausgestattet, die direkt zu den gezeigten Produkten im Amazon-Shop führen. >>>The Verge
Amazon launcht Echo und Alexa in Mexiko: Der Online-Händler treibt die Verbreitung seines Sprachassistenten auch international voran. Ab nächster Woche werden Echo-Geräte an Kunden in Mexiko ausgeliefert. Auch Amazon Music Unlimited und Prime Music starten heute in Mexiko - damit die mexikanischen Alexas auch auf Anfrage Musik spielen können. >>>The Verge
Instacart startet Lebensmittel-Abholservice: Der Lebensmittel-Lieferdienst erweitert seinen Service um eine Abholmöglichkeit. In den Geschäften von über 200 Retail-Partnern, bei denen Instacart Bestellungen für Kunden zusammenstellt, kann die fertig gepackte Einkaufstüte jetzt auch abgeholt werden. Der Service ist etwas günstiger als die Lieferung. >>>The Verge

BACKGROUND

So mächtig ist Amazon: Die Studie "Amazon Watch Report", erstellt von der Universität St. Gallen in Kooperation mit Payback, der Unternehmensberatung Etribes und der auf Amazon spezialisierten Agentur factor-a, versucht sich an einer Bewertung der Dominanz von Amazon in einzelnen Märkten. Den Studienmachern zufolge erreicht Amazon im Sortiment Buch einen Marktanteil von 20 Prozent, bei Elektronik auf 16 Prozent. Die Methodik der Studie, die sich selbst als Beta-Ausgabe bezeichnet, ist allerdings an einigen Stellen schwer nachvollziehbar. >>>Tagesspiegel
Die 3 wichtigsten E-Commerce-Trends für 2019: Der Online-Handel muss sich aufgrund stetig wachsender Kundenansprüche ständig neu erfinden. E-Commerce Times hat drei Trends vorgestellt, die 2019 eine große Rolle spielen werden. Dabei sind interaktive Produktpräsentation, Künstliche Intelligenz sowie die Renaissance der stationären Läden. >>>Internetworld
Twitter als Plattform für Produktbewertungen: Die Deutschen nutzen Twitter auch, um Informationen über Produkte und Services zu bekommen. Angesichts des durchschnittlichen Haushaltseinkommens von deutschen Twitter-Nutzern sind sie einer Studie nach damit eine interessante Zielgruppe für Marken. >>>Internetworld
Wie Shops mit Archetypen erfolgreich sind: Archetypen bieten einen besonders emotionalen Zugang zum Kunden: Jeder versteht sie, jeder fühlt sie. Wer seine Marke konsequent nach Archetypen ausrichtet, spricht seine Kunden sehr direkt an. Und verkauft erfolgreicher. >>>ibusiness (für Premium-Leser)
Studie: Wie das Internet den klassischen Autohandel bedroht: Der Siegeszug des Onlinehandels wird in den kommenden Jahren auch die Autoindustrie tief greifend verändern. Davon geht die Unternehmensberatung PwC in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie aus. Unabhängigen Autohändlern drohe langfristig sogar das Aus. >>>Spiegel Online
E-Recht: Wann ist ein Verkäufer ein Gewerbetreibender? Die Frage, ob es sich bei einem Verkäufer um einen Unternehmer handelt, taucht gerade bei Marktplatz-Verkäufern immer wieder auf. Muss der Verkäufer ein Widerrufsrecht geben oder darf er die Gewährleistung beschränken? Der EuGH hat nun Kriterien aufgestellt, die die Abgrenzung erleichtern. >>>Shopbetreiber-Blog

ZAHL DES TAGES

Mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Euro rechnet der deutsche Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft, teilte der HDE mit. Das entspräche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 2 Prozent. >>>Finanzen.net



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