E-Commerce-Trends 12.10.18 12.10.2018, 07:50 Uhr

Amazon bessert bei Mindestlohn nach

Amazon bessert bei den Mindestlöhnen nach und sucht gleichzeitig Alternativen zu Pickern, eBay tritt mit einem eigenen Fulfillment-Service gegen Amazon an und die Makeup-Marke bringt zum Launch des Online-Shops ein Mega-Influencer-Aufgebot an den Start.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
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- NEWS -

eBay tritt mit eigenem Fulfillment-Service gegen Amazon an: eBay nimmt den Kampf gegen Amazons Logistik-Maschinerie auf. Mit einem eigenen Fulfillment-Dienst sowie einer Logistiklösung für kleinere Händler hat der Marktplatz eine interessante Alternative zu Fulfillment by Amazon (FBA) geschaffen. >>>Internetworld.de
Amazon-Deutschland-Chef redet sein Unternehmen klein: Ralf Kleber wehrt sich gegen Kritik, wonach das Unternehmen im elektronischen Handel eine Monopolstellung innehabe. Man stünde in einem gesunden und engen Wettbewerb mit vielen Unternehmen, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zudem mache der Online-Handel in Deutschland erst gut zehn Prozent vom Einzelhandel aus. >>>Finanznachrichten.de
Baur-Gruppe wächst langsamer: Die Baur-Gruppe hat die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 mit einem Netto-Umsatz von 369 Millionen Euro abgeschlossen. Damit steht ein Plus von drei Prozent in den Büchern - nach zwölf Prozent im Vorjahreszeitraum. Doch obwohl sich das Wachstum deutlich abgeschwächt hat, sind die Verantwortlichen zufrieden. >>>Neuhandeln.de
Catrice launcht einen Online-Shop: Die Makeup-Marke hat mit vier reichweitenstarken Instagram-Livestreams und fünf erfolgreichen Influencern aus unterschiedlichen Bereichen ihren neuen Online-Shop eröffnet. Dazu wurde der Online-Shop als ein Live-Shopping-Erlebnis analog dargestellt. Die Influencer begaben sich in Live-Streams auf Entdeckungsreise. >>>per Mail
Vogue lädt zum AR-Shopping: Am 7. November eröffnet in der Outletcity Metzingen der erste Vogue Concept Store. Vor Ort können Kunden dank einer Kooperation mit Google Pixel einzelne Designs via Augmented Reality mehrdimensional erleben und beispielsweise Informationen über die Designer abrufen oder einen Blick in die Runway-Show werfen. >>>Pressemitteilung
Neuer Chef bei Billiger.de: Nach mehr als zehn Jahren räumt Lorenz Petersen seinen Platz an der Spitze von Billiger.de-Mutter Solute, um sich "neuen beruflichen Herausforderungen" zu widmen. Seine Nachfolge übernimmt Bernd Vermaaten, bislang CFO bei Solute. Petersen geht seinem Xing-Profil nach zur Baden-Badener Firma Business Angel. >>>Netz-Trends.de
HelloFresh baut B2B-Segment aus: Der Kochboxenversender hat sein B2B-Angebot HelloFreshGO - intelligente Kühlschränke mit gesunden Snacks und Mittagessen - in eine eigenständige Gesellschaft ausgegründet. Grund dafür ist der rasante Erfolg des Geschäftsmodells in Deutschland sowie das steigende Kundeninteresse aus dem Ausland. In Deutschland wurden bereits Kühlschränke in dreistelliger Zahl installiert und in Betrieb genommen. >>>Pressemitteilung
Relaunch bei Michael Telecom: Der Bohmter ITK-Distributor Michael Telecom hat seinen Online-Auftritt komplett überarbeitet. Das neue, eigenprogrammierte Kundenportal mit integriertem Shop-System soll unter anderem mit einer verbesserten Suchfunktion, mehr Übersichtlichkeit und schnellen Ladezeiten punkten. >>>Telecom Handel
Zittern um Uber Black: Das frühere Angebot "Black" des US-Fahrdienstleisters Uber wird nach einer Verhandlung am Donnerstag in Karlsruhe wohl als unzulässig eingestuft. Zur Debatte stehen ein Verstoß gegen das Personenbeförderungsgesetz und unlauterer Wettbewerb. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Amazons Achillesferse: Die Berater von Oliver Wyman haben nach Angriffsflächen bei Amazon gesucht und unter anderem mangelndes Einkaufserlebnis, mangelhafte Markenbindung und eine Premiumflaute ausgemacht. >>>Wiwo.de (für Abonnenten)
Amazon bessert bei Gehaltserhöhungen nach: Nach Kritik wegen der geplanten Gehaltserhöhungen bei Amazon, bei der zwar die Stundensätze erhöht, dafür aber die Boni und Stock Options für Mitarbeiter gestrichen wurden, hat Amazon sein Modell überarbeitet. Jeder soll künftig mehr Geld in der Tasche haben, lautet das Credo. Mitarbeiter, die bereits 15 Dollar pro Stunde verdienten, erhalten nun eine Zulage von 1,25 Dollar. Außerdem ist ein Bonusprogramm geplant, das nach 5, 10, 15 und 20 Jahren Betriebszugehörigkeit 1.500 bis 3.000 US-Dollar ausschüttet. Für Mitarbeiter, die in Aktien investieren wollen, sollen zudem entsprechende Kaufoptionen entwickelt werden. Allerdings scheint Amazon schon wieder auf der Suche nach neuem Einsparpotenzial zu sein. Branchengerüchten zufolge sucht das Unternehmen jetzt nach Robotern, die Picking-Aufgaben übernehmen können. >>>Business Insider / Fast Company
Donald Trump kommt Amazon teuer zu stehen: Die Schimpftiraden von Donald Trump, Amazon würde für die Leistungen der US-Post zu wenig bezahlen, zeigen offenbar Wirkung. Das Unternehmen hat angekündigt, seine Preise gegenüber Amazon und anderen Kunden um neun bis zwölf Prozent erhöhen zu wollen. Eine Sprecherin betonte allerdings, die Preiserhöhungen hätten nichts mit Trump zu tun. >>>CNBC.com
Monoprix schwärmt von Amazon Prime: Die Supermarktkette zieht einen Monat nach dem Start der Zusammenarbeit mit Amazon Prime in Paris ein positives Zwischenfazit. Die Bestellungen hätten die Erwartungen um das zwei- bis dreifache übertroffen, heißt es. Man hoffe nun, mit Amazon schnell auch in andere Städte expandieren zu können. >>>CNBC.com
Travelers verkauft Versicherungen über Amazon: Mit Travelers verkauft einer der größten amerikanischen Versicherungskonzerne ab sofort Versicherungen über den E-Commerce-Riesen. Wer bei Amazon Smart-Home-Equipment bestellt, kann künftig vergünstigt auch Hausratsversicherungen dazubestellen. >>>CNN.com
So kämpft Digitec gegen den Paketmüll: Die Migros-Tochter hat in diesem Herbst zwei neue Verpackungsmaschinen in Betrieb genommen. 85 Prozent des Sortiments können so automatisch verpackt werden. Der Clou: Die Maschine ist in der Lage, die einzelnen Bestellungen mit maßgeschneiderten Kartonschachteln zu umschließen. Dafür scannen die Maschinen den Artikel und schneiden einen passenden Karton zurecht. Das macht auch etwaiges Füllmaterial unnötig. >>>Aargauer Zeitung
Asos startet Voice Shopping mit dem Google Assistant: "Enki" heißt der Shopping-Guide, den der britische Modeversender Asos ab sofort nicht nur für den Facebook Messenger, sondern auch für den Google Assistant betreibt. Damit will das Unternehmen die Einkaufserfahrung so einfach und intuitiv wie möglich gestalten. >>>Retail Rechnology
Etsy will verwaiste Warenkörbe retten: Mit einem neuen Feature will der Online-Marktplatz für Handgemachtes Kunden dazu motivieren, Produkte, die im Warenkorb liegen gelassen wurden, doch noch zu kaufen. Dazu zeigt das Unternehmen jetzt an, wenn diese Produkte rabattiert wurden oder ohne Versandkosten bestellbar sind. >>>Tamebay.com
Walmart wird zur PayPal-Filiale: PayPal-Kunden können künftig in Walmart-Läden ihre Konten aufladen und auch Abhebungen vornehmen. Pro Transaktion kostet dies allerdings drei US-Dollar. >>>CNBC

- BACKGROUND -

So wird sich Magento unter Adobe entwickeln: Nach den ersten Monaten der Übernahme zeigt sich langsam, Schritt für Schritt, was Adobe für Magento plant. Eine Analyse. >>>t3n.de
So kann der Möbelhandel von der Digitalisierung profitieren: Der deutsche Möbelhandel digitalisiert sich zunehmend -  jedoch nicht so schnell wie gewünscht. Was müssen Möbelhändler beachten, um dauerhaft erfolgreich zu sein? Die Agentur hmmh nennt vier Handlungsfelder, die Entscheider der Branche angehen sollten. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

630 Millionen Euro hat die Umsetzung der DSGVO die mittelständischen Einzelhändler in Deutschland bislang gekostet, zeigt eine Umfrage des HDE. 40 Prozent der Befragten haben deswegen ihre Digitalaktivitäten eingeschränkt. >>>Textilwirtschaft.de (für Abonnenten)

- GEHÖRT -

„Wir glauben, und das haben wir erfolgreich so umgesetzt, dass Agenturen ihr Kundenportfolio radikal reduzieren und alle Abläufe konsequent auf die Wachstumsambitionen weniger Kunden fokussieren sollten."
André Roitzsch, Geschäftsführer der E-Commerce-Agentur Shopmacher, nimmt jährlich nur noch drei bis fünf neue Kunden ins Portfolio auf statt bislang mehr als zehn. Jeder Mitarbeiter - vom Kundenberater über den Entwickler bis hin zum Buchhalter - richtet sein gesamtes Tun in jeder Situation an den Absatzzielen der betreuten Händler aus. So ist der Erfolg des Kunden mit dem eigenen verknüpft. Das Risiko: Will der Händler nicht mehr in die Weiterentwicklung seiner Plattform investieren, steht auch die Agentur vor dem Aus.  >>>ecommerce-news-magazin.de
"E-Commerce-Modelle sind gerade 'out of fashion' und man hat da Probleme, Exits zu erzielen. Das mag sich zwar irgendwann mal wieder ändern, aber wissen kann man es nicht. (Und bei E-Commerce habe ich so meine Zweifel…)."
Projekt-A-Chef Florian Heinemann spricht mit Kassenzone.de über die aktuellen Trends im VC-Bereich. >>>Kassenzone.de



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