Surfen und bummeln 23.02.2015, 07:40 Uhr

Online-Schaufenster für den Einzelhandel

Neue Einkaufsdienste, regionale Produktsuchen und Marktplätze wollen den ­Einzelhandel ins Internet begleiten und ihm zu neuen Kunden verhelfen.
Mann steht vor einem Regal und betrachtet ein Glas Oliven
(Quelle: Fotolia/Anyaberkut )
Naht das Wochenende, steigt die Zahl der Downloads und Zugriffe in der Algel-App: Als Einkaufsservice  bildet sie die Sortimente von Supermärkten wie Tegut, Rewe und Aldi ab und organisiert in Berlin und Darmstadt Einkäufer, die alles besorgen und zu den Bestellern nach Hause oder ins Büro bringen.
"Der Service existiert jetzt seit ­einem Jahr und kommt an", sagt Algel-Gründer Sakir Yazici. Auf die gleiche Idee setzen Shopsters in Konstanz, Bringbiene in Mittelfranken und Shopwings in Berlin und München. "Wir lösen ein Alltags­problem von Kunden", sagt Shopwings-Gründer Florian Jaeger. "Wer einkaufen lässt, hat Zeit für anderes."
Es geht um mehr als Kundenwünsche: Die Einkaufsservices schlagen eine Brücke zwischen Internet und Laden und bieten sich dem Einzelhandel als Einstiegshilfe ins Internet an. Dieses Ziel verfolgen neue Dienstleister wie Atalanda, Locafox, Koomio oder Hierbeidir ebenfalls.
Sie bauen Händlern Online-Schaufenster, Produktsuchen oder Marktplätze und vernetzen diese über Bringdienste mit Filialen. "Der Einzelhandel traut sich nicht so recht ins Internet", beobachtet Atalanda-Gründer Roman Heimbold. "Wir möchten ein ­Online-Bewusstsein für das Internet und seine Chancen schaffen."



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